Rope Skipping

19 Open-Tournament-Siege zum Abschluss der Rope-Skipping Europameisterschaften

OT 2026 Oslo | Delegation | Foto: Kevin Gruchmann
OT 2026 Oslo | Delegation | Foto: Kevin Gruchmann

49 Podiumsplätze und 19 erste Plätze: Die deutsche Delegation knüpfte beim Open Tournament nahtlos an die Erfolge der Europameisterschaft an und sorgte auch zum Abschluss der Wettkampfwoche für zahlreiche Highlights.

Erfolgreicher Abschluss in Oslo

Nach fünf intensiven Wettkampftagen der Europameisterschaft folgte an Tag 6 und 7 mit dem Open Tournament der letzte große Höhepunkt der Wettkampfwoche in Oslo. Das Turnier knüpfte dabei nahtlos an die vorausgegangenen Europameisterschaften an. Erneut versammelte sich ein großes und leistungsstarkes Teilnehmerfeld mit zahlreichen starken Kontrahentinnen und Kontrahenten aus ganz Europa. Für die deutsche Delegation bedeutete dies: Noch einmal alle Kräfte mobilisieren und das eigene Können unter Beweis stellen.

Und genau das gelang eindrucksvoll. Die deutschen Skipperinnen und Skipper zeigten an beiden Tagen starke Leistungen, sammelten zahlreiche Podiumsplätze und konnten sich immer wieder ganz oben in den Ergebnislisten platzieren. Mit insgesamt 49 Podiumsplatzierungen und 19 Siegen im Open Tournament verabschiedete sich die deutsche Delegation schließlich aus Oslo.

Schnelle Beine und starke Ausdauer

Den Auftakt machten die Speed-Disziplinen, in denen die deutschen Springerinnen und Springer erneut zahlreiche Erfolge feiern konnten. Im Single Rope Speed Sprint sicherte sich Phillip Sporleder mit 87 Sprüngen den Sieg. Rodney Cooper Wetzel erreichte mit 80 Sprüngen den dritten Platz. Ebenfalls ganz oben auf dem Podest stand Marcel Rathgeb, der mit starken 96 Sprüngen gewann. Bei den Frauen holten Lara Reichel mit 85 Sprüngen und Frederike Jahn mit 96 Sprüngen jeweils den zweiten Platz.

Auch in der Speed Endurance dominierte die deutsche Delegation. Elias Wersich setzte sich mit 397 Sprüngen an die Spitze, während Phillip Sporleder mit 396,5 Sprüngen den zweiten Platz erreichte. Wilhelm Marschall sicherte sich mit 418 Sprüngen ebenfalls die Silbermedaille. Bei den Frauen triumphierte Elin Olivia Schache mit herausragenden 432 Sprüngen. Margarethe Hedrich erreichte mit 415 Sprüngen den dritten Platz, ebenso wie Sophia Backhaus, die 442 Sprünge erzielte.

Für ein weiteres Highlight sorgte Marcel Rathgeb, der sich mit starken 212 Triple Unders den Sieg sicherte. Bei den Frauen erreichte Lina Maria Möller mit 134 Triple Unders den dritten Platz.

Auch die Staffeln präsentierten sich stark. Im Single Rope Speed Relay erreichten Lea Baier, Frida Marie Eckel, Jana Marquardsen und Mina Thomann mit 301,5 Sprüngen den zweiten Platz. Franziska Arnold, Evelina Bopp, Lena Glaser und Jagoda Skowron kamen mit 301 Sprüngen auf Rang drei. Anne Bindrim, Hannah Kehr, Sally June Krumb und Patricia Spengler erreichten mit 340,5 Sprüngen ebenfalls den dritten Platz.

Im Single Rope Double Unders Relay durften sich gleich zwei deutsche Teams über den Sieg freuen: Matilda Bittner und Julian Bott gewannen die Mixed-Konkurrenz mit 172,5 Double Unders, während Ece Sena Kizgin und Julia Weber mit 163 Double Unders die Frauenwertung für sich entschieden. Mouna Engel und Marla Schneider erreichten mit 153,5 Double Unders den dritten Platz. Ebenfalls Rang drei ging an Sally June Krumb und Patricia Spengler, die 175 Double Unders erzielten.

Auch im Double Dutch Speed ging der deutsche Erfolgszug weiter. Lea Friedrich, Lilli Hallstein, Lilly Kumpf und Tabea Paul wurden im Double Dutch Speed Relay mit 339,5 Sprüngen Zweite. Einen weiteren Podiumsplatz sicherten sich Margarethe Hedrich, Jana Hurrelmann, Malia Lüttig und Lea Zschätzsch, die mit 253 Sprüngen den dritten Platz erreichten. Im Double Dutch Speed Sprint gab es gleich zwei deutsche Siegerteams: Katty Gloning, Leni Rechtenbacher und Nele Seckler gewannen mit 179 Sprüngen, während Amelie Jüttner, Lina Maria Möller und Sena Idil Tamer mit 196 Sprüngen ebenfalls den ersten Platz belegten. Lea Friedrich, Lilli Hallstein und Tabea Paul komplettierten das erfolgreiche Ergebnis mit 178 Sprüngen und Rang drei.

Kreativität und Ausdruck auf der Freestyle-Fläche

Nach den schnellen Speed-Wettbewerben stand die Kreativität im Mittelpunkt. Auch in den Freestyle-Disziplinen konnten die deutschen Starterinnen und Starter zahlreiche Erfolge feiern.

Im Single Rope Individual Freestyle sicherten sich Phillip Sporleder mit 9,01 Punkten und Marcel Rathgeb mit 6,41 Punkten jeweils den Sieg. Elias Wersich belegte mit 6,42 Punkten den zweiten Platz. Bei den Frauen setzte sich Paula Schupp mit 7,81 Punkten souverän an die Spitze.

Im Single Rope Pair Freestyle konnten sich gleich mehrere deutsche Paare einen Platz auf dem Podium sichern. Maria Erb und Julian Kilgus gewannen die Mixed-Konkurrenz mit 7,63 Punkten. Milla Droste und Alexander Milz erreichten mit 3,84 Punkten Rang drei. In der Frauenwertung triumphierten Miley Michler und Lara Sophie Tersch mit 6,24 Punkten, während Mia Berg und Rodney Cooper Wetzel mit 4,61 Punkten den zweiten Platz belegten.

Einen weiteren Sieg holten Leandra und Melina Krause, die mit starken 10,39 Punkten ganz oben auf dem Podest standen. Ronja und Sarah Höfers wurden mit 7,77 Punkten Zweite.

Im Single Rope Team Freestyle erreichten Margarethe Hedrich, Jana Hurrelmann, Malia Lüttig und Lea Zschätzsch mit 2,27 Punkten den dritten Platz.

Auch im Wheel Pair Freestyle gab es mehrfach Grund zum Jubeln. Taina Burkert und Leni Rechtenbacher gewannen mit 9,08 Punkten. Miley Michler und Alessia Fabienne Witte wurden mit 7,04 Punkten Zweite. Einen weiteren Sieg holten Ronja und Sarah Höfers mit starken 12,09 Punkten. Marlene Theresa Bringmann und Marlene Grajcar erreichten mit 11,07 Punkten den dritten Platz.

Double Dutch mit zahlreichen Erfolgen

Besonders erfolgreich präsentierte sich die deutsche Delegation auch im Double Dutch. Im Double Dutch Single Freestyle erreichten Enno Kirchhoff, Emma Neumann und Lisbeth Parkan mit 1,35 Punkten den dritten Platz. Milla Droste, Alexander Milz und Friederike Milz sowie Mia Bahat, Annabelle Grund und Matta Krüger belegten mit 7,68 beziehungsweise 5,23 Punkten jeweils den zweiten Platz.

Judith Saul, Sabrina Saul und Vanessa Saul sicherten sich mit 10,50 Punkten den Sieg. Diana Brauer, Christina Valentina Khramtsov und Stefanie Nering komplettierten das Ergebnis mit 8,11 Punkten und Rang drei.

Im Double Dutch Pair Freestyle erreichten Leni Madleen Karg, Emilia Köppe, Laura Orzeszyna und Alara Yilmaz mit 4,66 Punkten den zweiten Platz. Den Sieg holten Jantje Borchert, Fenja Puda, Luisa Schulz und Dennis Suermann mit 6,19 Punkten.

Taina Burkert, Marcel Rathgeb, Leni Rechtenbacher und Nele Seckler erreichten mit 5,77 Punkten ebenfalls den zweiten Platz, während Judith Saul, Sabrina Saul, Vanessa Saul und Karin Saul mit 5,73 Punkten Rang drei belegten.

Ein erfolgreicher Abschluss einer besonderen Wettkampfwoche

Mit dem Ende des Open Tournaments gingen damit zwei intensive Wettkampftage und gleichzeitig eine ereignisreiche gesamte Wettkampfwoche in Oslo zu Ende. 49 Podiumsplätze und 19 Siege im Open Tournament sind ein beeindruckendes Ergebnis und zeigen einmal mehr die Breite und Stärke des deutschen Rope Skippings.

Das TK Rope Skipping bedankt sich bei allen Skipperinnen und Skippern, Trainerinnen und Trainern, Betreuenden, Offiziellen und allen Unterstützerinnen und Unterstützern, die diese erfolgreiche Wettkampfwoche möglich gemacht und unsere deutsche Delegation vor Ort und im Livestream begleitet haben.

Wir sind unglaublich stolz auf unsere Skipperinnen und Skipper! Ihr habt mit eurem Einsatz, eurem Teamgeist und euren starken Leistungen Deutschland würdig vertreten und für viele unvergessliche Momente gesorgt.

Nun heißt es erst einmal: Durchatmen, die Erfolge genießen und die vielen Eindrücke aus Oslo mit nach Hause nehmen. Das TK Rope Skipping wünscht allen eine gute und sichere Heimreise und freut sich bereits auf ein neues, erfolgreiches Wettkampfjahr – gemeinsam mit euch allen!