Turn-Team Deutschland

Beide Trampolinteams im Endkampf

Je zwei Männer und Frauen lösen bei der EM in Portimão das Halbfinalticket

Die Trampolinteams des Deutschen Turner-Bundes stehen sowohl bei den Männern wie auch bei den Frauen im Finale der Europameisterschaften von Portimão. Die Turnerinnen zogen in der Qualifikation am Donnerstag mit 157,060 Punkten als Sechster in die Medaillenentscheidung am Samstag ein, die Herren erreichten im Vorkampf mit 164,530 Punkten Rang acht.

Im Einzel lösten Aileen Rösler (MTV Bad Kreuznach) als 19. mit 52,840 Punkten und Aurelia Eislöffel (MTV Bad Kreuznach) als 24. der nach Nationen bereinigten Liste mit 52,250 Punkten das Ticket für das Halbfinale. Christine Schuldt beendete den Wettkampf mit 51,970 Punkten auf Rang 27. Bei den Herren durften sich Matthias Schuldt (TG Dietzenbach) als 19. mit 59,080 Punkten sowie Fabian Vogel (MTV Bad Kreuznach) als 21. mit 59,040 Punkten über ein Weiterkommen freuen. Lars Garmann (SC Cottbus) landete nach zwei Übungsabbrüchen mit 46,410 Punkten auf Rang 46.

Teamchefin Katarina Prokesova zeigte sich trotz der guten Bilanz mit den Punktzahlen nicht zufrieden. Wir waren sehr gut vorbereitet und können das besser, betonte sie. Bei den nächsten Auftritten sollen die Sportler noch eine Schippe drauf legen. Auch in punkto Stabilität stellte sich Prokesova etwas anderes vor und hofft, dass von ihren Aktiven in der nächsten Runde alle beide Übungen durchturnen.

Eschke turnt in der U21 ins Halbfinale

Bei der Premiere der U21, bei der pro Nation nur jeweils zwei Starter*innen pro Klasse zugelassen waren, erreichte Ryan Eschke als einziger deutscher Vertreter das Halbfinale. Der für Eintracht Frankfurt startende Dietzenbacher wurde Sechster mit einem Gesamtergebnis von 102,870 Punkten aus Pflicht und Kür. Das war eine super Leistung, lobte Prokesova den Hessen, der mit 57,320 Punkten die viertbeste Kür zeigte. Adrian Thomson (TG Münster) sowie auf weiblicher Seite Bettina Wöll (Munich-Airriders) und Greta Steinbrenner (Frankfurt FLYERS) mussten ihre Vorträge derweil vorzeitig abbrechen. Wir müssen analysieren und schauen, was passiert ist, sagte Prokesova. Alle Vier hätten das Halbfinale erreichen können und müssen.