Gesundheit

Betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)

Die DTB-Akademie bietet vom 12. bis 13. Juni die Online-Weiterbildung "Einführung in die BGF" für alle Interessierte an.

Maßnahmen zur betrieblichen Gesundheitsförderung können zur Gesundheit und Motivation von Mitarbeiter*innen beitragen, die Arbeitseffizienz steigern und für geringere krankheitsbedingte Ausfallzeiten sorgen.

Das Spektrum der betrieblichen Gesundheitsförderung (BGF) umfasst unter anderem Beratungsangebote, Gesundheitstage sowie Workshops. Ergänzend dazu gehören auch Sport- und Bewegungsangebote, die entweder extern organisiert oder direkt im Unternehmen durchgeführt werden. Darüber hinaus zählen auch langfristig ausgelegte Maßnahmen am Arbeitsplatz, die auf Nachhaltigkeit abzielen und eine messbare Verbesserung der Gesundheit im Unternehmen bewirken sollen, zur BGF.

Der kontinuierlich zunehmende Mangel an Bewegung, die steigende Lebenserwartung, eine voraussichtlich längere Erwerbsphase sowie wachsende körperliche und psychosoziale Belastungen im Berufsalltag führen dazu, dass vielfältige und differenzierte Maßnahmen der betrieblichen Gesundheitsförderung zu einem unverzichtbaren Bestandteil moderner Unternehmen geworden sind.

Für Vereine eröffnet die BGF ein großes Potenzial: Bereits mehr als ein Drittel der Sportvereine in Deutschland bietet Programme mit gesundheitlichem Fokus im Bereich der Prävention an. Im Rahmen von § 20 SGB V besteht für Turn- und Sportvereine die Möglichkeit, bei der Umsetzung solcher Präventionsangebote mit gesetzlichen Krankenkassen zu kooperieren. Grundlage hierfür ist der vom GKV-Spitzenverband veröffentlichte Leitfaden Prävention, der die Handlungsfelder sowie Kriterien für Leistungen in der Primärprävention und Gesundheitsförderung festlegt und somit auch die Basis für eine finanzielle Förderung bildet.

Zudem können Turn- und Sportvereine ihre Kurse über die Zentrale Prüfstelle Prävention (ZPP) zertifizieren lassen. Dadurch haben Teilnehmende die Möglichkeit, sich einen Teil der Kurskosten von ihrer Krankenkasse erstatten zu lassen. Viele Krankenkassen bieten zusätzlich Bonusprogramme an, bei denen Versicherte für die Teilnahme an Präventionsmaßnahmen Punkte sammeln können. Diese finanziellen Anreize machen die Angebote attraktiver und senken die Hemmschwelle zur Teilnahme an Bewegungsprogrammen.

Die Weiterbildung „Einführung in die betriebliche Gesundheitsförderung (BGF)“ richtet sich insbesondere an Übungsleiter*innen sowie Gesundheitsverantwortliche mit sportfachlichem Hintergrund. Darüber hinaus steht sie allen offen, die sich grundlegendes Wissen im Bereich der betrieblichen Gesundheitsförderung aneignen möchten.

 

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Mehr zu dem Thema Fit & Gesund im Verein, findet ihr ebenfalls in der neusten Ausgabe der Sprossenwand: Gesundheit als gemeinsame Chance, Verein trifft Betrieb

 

 Inhalte

  • Chancen, Möglichkeiten und Grenzen für den Sportverein im Rahmen der BGF
  • vom Erstkontakt bis zur Durchführung von BGF-Maßnahmen
  • Vorplanung, Konzepte, Preisgestaltung und Fallbeispiele aus der Praxis
  • gesetzliche Grundlagen, formale Anforderungen des GKV-Leitfadens, Handlungsfelder des Leitfadens, Anbieterqualifikation

 

Voraussetzungen

  • Keine. Der Lehrgang ist offen für alle Interessierte.
  • Es müssen bereitgestellt werden: Internetfähiges Endgerät (z. B. PC), Mikrofon, Kamera, stabile Internetverbindung.
  • Hinweis: Im Rahmen der Weiterbildung werden u.a. die Möglichkeiten für Turn- und Sportvereine zur Zusammenarbeit mit Krankenkassen beleuchtet. Um einen krankenkassen-anerkannten Präventionskurs anbieten zu können, ist neben dem Kurskonzept auch die individuelle Kursleiter*innen-Qualifikation entscheidend. Mehr zu dem Thema finden Sie [hier].