Faustball

Chengdu – Faustballerinnen stehen im Halbfinale

Klarer Sieg gegen Neuseeland

Im „Viertelfinal-Nachsitzen“ gegen Neuseeland gingen die Bundestrainer Eva Krämer und Ruben Schwarzelmüller am Dienstag (12.08.2025) mit Henriette Schell, Helle Großmann, Annkathrin Motteler, Denise Zeiher und Ida Hollmann ins Rennen.

Nach einer 2:2 Abtastphase zogen die Deutschen durch druckvolle Angriffe schnell davon und ließen beim Stand von 7:3 keine Fragen aufkommen, ob der Gegner im Viertelfinale eventuell ein Stolperstein sein könnte. Die letzten Punkte bis zum klaren 11:4 waren reine Formsache.

Im zweiten Satz sahen die Zuschauer bei deutlich über 30 Grad ein neues Gesicht auf Seiten Deutschlands: Michaela Grzywatz kam in die Partie. Neuseeland hielt in der Folge zwar kämpferisch dagegen und warf alles in die Waagschale, aber dem Druck des deutschen Angriffsspiels waren die Kiwis nicht gewachsen. Bis zum 11:5 war es für die Deutschen eine reine Pflichtaufgabe, die souverän gelöst wird.

Für den dritten Satz brachten die deutschen Coaches mit Maya Mehle, Svenja Schröder und Pia Neuefeind, drei weitere frische Kräfte, nur Ida Hollmann verbleibt das gesamte Spiel auf dem Feld. Das Spiel blieb indes auch im dritten Satz eine klare Angelegenheit. Routiniert zog Deutschland sein Spiel durch und ließ auch beim finalen 11:4 einen deutlichen Abschlusssatz folgen.

Abwehrspielerin Ida Hollmann blickte nach dem Spiel auf ein ungefährdetes Spiel zurück: „Das war so, wie wir es uns vorgestellt hatten, mit drei klaren Sätzen gegen Neuseeland. Wir haben befreit aufgespielt und den Kräfteverschleiß auf den Kader verteilen. Gegen die Schweiz wollen wir mit der gleichen Power starten und mit dem Finaleinzug soll heute der nächste Schritt folgen, das wäre unser Wunsch-Geburtstagsgeschenk für Jordan.“
Text: Faustball Deutschland