Wenn Mitte Juli tausende Menschen für Gleichberechtigung, Akzeptanz und gesellschaftliche Teilhabe auf die Straßen Frankfurts gehen, ist auch der Deutsche Turner-Bund (DTB) erstmalig mit dabei. Gemeinsam mit dem DFB, der Bundesliga, dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB), der Deutschen Sportjugend (dsj), der Sportjugend Hessen, dem Sportkreis Frankfurt, SportPride und dem LSVD⁺ – Verband Queere Vielfalt setzt der DTB beim Christopher Street Day (CSD) ein klares Zeichen für Vielfalt, Chancengleichheit und ein respektvolles Miteinander.
Der CSD Frankfurt steht in diesem Jahr unter dem Motto Demokratie braucht keine Alternative
. Damit rücken die Veranstalter die Bedeutung demokratischer Werte für ein freies, vielfältiges und solidarisches Zusammenleben in den Mittelpunkt. Der CSD Frankfurt findet vom 16. bis 19. Juli statt, Höhepunkt ist die Demonstration am Samstag, 18. Juli. Bereits um 11:00 Uhr beginnt die Kundgebung auf dem Römerberg, bevor sich der Demonstrationszug um 12:00 Uhr durch die Frankfurter Innenstadt in Bewegung setzt.
Für den Deutschen Turner-Bund ist die Teilnahme weit mehr als ein symbolischer Akt. Turnen und Bewegung verbinden Menschen über Alter, Herkunft, Geschlecht, sexuelle Orientierung, Identität und individuelle Lebensentwürfe hinweg. Damit alle Menschen im Sport ihren Platz finden und sich frei entfalten können, braucht es faire Rahmenbedingungen, gegenseitigen Respekt und gleiche Chancen für alle.
Der CSD steht für Vielfalt, queere Sichtbarkeit und demokratische Werte. Als Deutscher Turner-Bund stehen wir fest an der Seite aller Menschen, die sich für Respekt, Offenheit und ein faires Miteinander einsetzen. Sport hat die Kraft, Menschen zu verbinden und Gemeinschaft zu schaffen. Diese Kraft wollen wir nutzen, um Vielfalt zu stärken und Diskriminierung entschieden entgegenzutreten
, sagt DTB-Präsident Dr. Alfons Hölzl.
Der Einsatz gegen Diskriminierung und für eine offene Vereinskultur gehört seit vielen Jahren zum Selbstverständnis des Deutschen Turner-Bundes. Der DTB setzt sich dafür ein, dass sich alle Menschen in Vereinen, Trainingsgruppen, Wettkämpfen und Verbandsstrukturen willkommen, sicher und wertgeschätzt fühlen können. Vielfalt, Teilhabe und Respekt sind zentrale Grundlagen eines Sports, der Menschen zusammenbringt und gesellschaftliche Verantwortung übernimmt.
Gemeinsam mit seinen Partnerorganisationen möchte der Deutsche Turner-Bund beim CSD Frankfurt ein deutliches Signal senden: Sport verbindet Menschen – unabhängig von sexueller Orientierung, geschlechtlicher Identität oder persönlichem Lebensentwurf.