Im Jane Sandanski Sports Center wurde das European Youth Olympic Festival (EYOF) in Skopje (MKD) am Sonntagabend (20.07.2025) feierlich eröffnet. Im kleineren Rahmen haben auch die Turnerinnen und Turner am Standort in Osijek (HRV) die Eröffnung des EYOF zelebriert. Vom 20. bis 26. Juli treffen sich Europas beste Nachwuchssportler*innen zur 18. Ausgabe des European Youth Olympic Festivals (EYOF) in Skopje (Nordmazedonien). Für die 13- bis 18-jährigen Nachwuchstalente wird es in den sechs nächsten Tagen bis zum 26. Juli darum gehen, internationale Wettkampferfahrung zu sammeln, während sie sich mit den besten jungen Athlet*innen Europas messen. Für die Athlet*innen bietet das Multisport-Event die Möglichkeit für einen ersten guten Eindruck, wie sich die Sportler*innen auf internationaler Bühne präsentieren und wo Potenziale liegen.
Elfköpfige DTB-Delegation in Kroatien
Die Wettbewerbe im Gerätturnen finden aufgrund der Anforderungen an die Sportstätte im bekannten Turn-Ort Osijek (Kroatien) statt. Trotz der Entfernung zu den anderen Wettkämpfen ein altbekanntes Pflaster für Turnerinnen und Turner. Beim Weltcup 2024 hatte zuletzt Barrenweltmeister Lukas Dauser dort an seinem Paradegerät die Goldmedaille geholt. In diese großen Fußstapfen treten Zénó Csuka (TSV Unterföhring), Nikita Prohorov (TZ Bochum Witten) und Philipp Steeb (TV Wetzgau) beim EYOF für das Team Deutschland. Das Trio der Nachwuchsturnerinnen bilden Anni Bantel (TSV Berkheim), Madita Mayr (TSV Jetzendorf), Yonca Özgül (Berliner Turnerschaft KTR Berlin).
Anni Bantel muss verletzungsbedingt auf Teilnahme verzichten
Eine kurzfristige personelle Änderung ergab sich nach der offiziellen Nominierung. Im Abschlusstraining für den U15 Länderkampf in Frankreich (29.06.2025) zog sich Anni Bantel (TSV Berkheim) am Balken eine Muskelverletzung im Oberschenkel zu. Aus den ersten Untersuchungen ging hervor, dass die Zeit bis zum European Youth Olympic Festival für die 14-Jährige nicht mehr ausreicht, um vollständig fit zu werden. Für sie rückt Alyia-Jolie Funk (KTV Detmold) in die DTB-Riege für das Team Deutschland nach.
„Für Anni ist es eine unglaublich große Enttäuschung, weil sie wirklich gerne am EYOF teilgenommen hätte. Aber es sind auch schlechte Nachrichten für das Team, denn sie hat einen großen Beitrag zum Mannschaftsergebnis geleistet“, sagte der Cheftrainer Frauen, Gerben Wiersma, zu dem EYOF-Aus der Nachwuchsturnerin.
Messen Europas bester Nachwuchssportler*innen
Prof. Dr. Ilka Seidel, Chef de Mission des Team D, betont: „Das EYOF ist für unsere jungen Athlet*innen im Team D die Chance, sich mit den besten Nachwuchssportler*innen aus ganz Europa zu messen. Für die Erfüllung des Traums von Olympischen Spielen kann das Event ein wichtiger Schritt sein und bietet wertvolle Erfahrungen auch über die sportliche Leistung hinaus. Ich freue mich, so viele junge und motivierte Nachwuchsleistungssportler*innen neu im Team D begrüßen zu dürfen und hoffe sehr, viele von ihnen auch bei zukünftigen internationalen Sportwettbewerben zu sehen.“
Das EYOF hat sowohl im Sommer als auch im Winter bereits zahlreiche, spätere Olympiateilnehmer*innen hervorgebracht, darunter: Juri Knorr (Handball), Helen Kevric (Turnen), Isaac Bonga (Basketball), Kristin Prudenz (Leichtathletik), Leonie Märtens (Schwimmen), John Degenkolb (Radsport), Victoria Carl (Skilanglauf) und Ramona Hofmeister (Snowboard).
Beim diesjährigen EYOF treten die Nachwuchsathlet*innen des Team Deutschland in 14 der 15 Sportarten an: 3x3 Basketball, Badminton, Basketball, Gerätturnen, Handball, Judo, Kanu-Slalom, Leichtathletik, Radsport Mountainbike, Radsport Straße, Schießsport, Schwimmen, Taekwondo und Volleyball. Im Tischtennis stellt das Team D keine Sportler*innen.
Das Team D beim EYOF Skopje 2025
3x3 Basketball (8 Athlet*innen – 4 F / 4 M)
Badminton (2 Athlet*innen – 1 F / 1 M)
Basketball (12 Athletinnen – 12 F)
Gerätturnen (6 Athlet*innen – 3 F / 3 M)
Handball (30 Athlet*innen – 15 F / 15 M)
Judo (12 Athlet*innen – 6 F / 6 M)
Kanu-Slalom (4 Athlet*innen – 2 F / 2 M)
Leichtathletik (28 Athlet*innen – 16 F / 12 M)
Radsport Mountainbike (2 Athlet*innen – 1 F / 1 M)
Radsport Straße (6 Athlet*innen – 3 F / 3 M)
Schießsport (4 Athlet*innen – 2 F / 2 M)
Schwimmen (16 Athlet*innen – 8 F / 8 M)
Taekwondo (6 Athlet*innen – 3 F / 3 M)
Volleyball (12 Athletinnen – 12 F)