Für das absolute Highlight sorgten am Samstagabend (21.03.2026) die deutschen Turnerinnen und Turner mit ihrem Sieg beim Mixed Cup. In einem bis zum Ende spannenden Goldfinale setze sich das Turn-Team mit Karina Schönmaier (TuS Chemnitz-Altendorf), Lea Quaas (TuS Chemnitz-Altendorf), Silja Stöhr (SG Heddesheim), Nils Dunkel (SV Halle), Timo Eder (MTV Ludwigsburg) und Alexander Kunz (TuS Pfuhl) mit einer Wertung von 54,100 Punkten gegen die Schweizer (53,800 Punkte) durch.
Den holprigen Auftakt der Männer am Boden, bei dem Alexander Kunz drei grobe Fehler unterliefen (11, 850 Punkte) und auch Timo Eder in der ersten Bahn bei seinem Doppelsalto vorwärts stürzte (12,300 Punkte), glichen die Frauen mit zwei guten Sprüngen aus. Hierbei überzeugte in erster Linie Sprungspezialistin Karina Schönmaier mit ihrem Yurchenko Doppelschraube, für den sie eine Wertung von 14,150 erhielt. Am Stufenbarren lieferten die Frauen erneut eine gute Leistung ab. Karina Schönmaier (13,200) und Lea Quaas (13,350) turnten zwei sehr saubere Übungen in den perfekten Stand. Gleiches galt für die beiden Männer am Pauschenpferd, wo Timo Eder 13,500 Punkte und Nils Dunkel 13,900 Punkte in die Teamwertung einbrachten. Alexander Kunz zimmerte, wie Schönmaier und Quaas zuvor am Stufenbarren, seinen Reckabgang ebenfalls genau in den Stand und sicherte der Mannschaft damit 13,400 Punkte. Auch Timo Eder zeigte eine saubere Übung am Reck und erhielt eine Wertung von 13,350 Punkten. Am Boden war am heutigen Tage auch bei den Frauen der Wurm drin. Schönmaier hatte in ihrer ersten Bahn zu viel Schwung, sodass sie die raustreten musste (12,700 Punkte). Stöhr musste bei ihrer letzten Akrobahn einen Sturz in Kauf nehmen.
Goldfinale gegen die Schweiz
Doch auch die Konkurrenz blieb nicht fehlerfrei, sodass die Fehler für das Turn-Team keine Konsequenzen hatten. Mit 156,700 Punkten zog das deutsche Mixed-Team an Position eins souverän in das Finale um Gold gegen die Schweiz (156,350 Punkte) ein. Das Schweizer Team legte im Finale mit den Frauen am Sprung und den Männern am Barren vor. Von der insgesamt sehr guten Leistung der Nachbarn ließen sich die deutschen Athletinnen am Schwebebalken und die Athleten am Sprung nicht aus der Ruhe bringen. Zwei saubere Sprünge von Timo Eder und Alexander Kunz sowie zwei starke Übungen von Silja Stöhr und Lea Quaas sicherten dem deutschen Mixed Team mit einer Gesamtwertung von 54,100 hauchdünn den Sieg vor den Schweizern mit 53,800 Punkten. „Wir haben ein tolles Ergebnis erzielt“, sagte Lea Quaas nach der Siegerehrung. „Mit meiner Leistung an den beiden Geräten bin ich auch sehr zufrieden und freue mich, dem Team so geholfen zu haben.“