Turn-Team Deutschland

Helena Ripken als "Eliteschülerin des Sports 2025" ausgezeichnet

Helena Ripken (Mitte) Elite Schülerin des Jahres 2025 | Foto: DOSB

Athletin des Turn-Team Deutschland belegte bei der bundesweiten Auszeichnung den dritten Platz

Die Rhythmische Sportgymnastin Helena Ripken ist beim Parlamentarischen Abend des deutschen Sports in Berlin als eine der Eliteschüler*innen des Sports 2025 geehrt worden. Die Athletin des Deutschen Turner-Bundes belegte bei der bundesweiten Auszeichnung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) und der Sparkassen-Finanzgruppe den dritten Platz. Die Preisverleihung fand am 25. Februar 2026 in der Hauptstadt statt.

Mit der Auszeichnung werden jährlich Nachwuchsathlet*innen geehrt, die sowohl im Leistungssport als auch in der Schule herausragende Leistungen zeigen. Insgesamt drei Talente aus den bundesweit 43 Eliteschulen des Sports wurden ausgezeichnet. Den ersten Platz belegte die Kanutin Nele Aurelie Reinwardt aus Dresden, Rang zwei ging an den Biathleten Lukas Tannheimer aus Furtwangen.

Helena Ripken überzeugte 2025 durch außergewöhnliche Leistungen im Spitzensport sowie durch ihre erfolgreiche schulische Laufbahn. Parallel zu ihrem Abitur absolvierte die 19-Jährige das intensive Training mit der Nationalmannschaft der Rhythmischen Sportgymnastik und spielte eine wichtige Rolle in einem historischen Wettkampfjahr für die deutsche RSG.

Bei der Europameisterschaft im Juni 2025 trug Ripken mit stabilen Übungen, technischer Qualität und großer Ausstrahlung maßgeblich zur ersten deutschen Bronzemedaille bei einer EM bei. Wenige Monate später gewann sie mit dem deutschen Team bei der Weltmeisterschaft im August 2025 die erste Goldmedaille im Teamwettbewerb für Deutschland.

Im Jahr zuvor war Ripken an den Bundesstützpunkt der Rhythmischen Sportgymnastik nach Fellbach-Schmiden gewechselt. Gleichzeitig blieb sie eng mit ihrer Schule verbunden: Die Sportschule im Olympiapark – Poelchau-Oberschule in Berlin unterstützte sie weiterhin intensiv bei der Organisation ihrer schulischen Laufbahn. Trotz verletzungsbedingter und privater Rückschläge gelang es ihr, Schule und Leistungssport erfolgreich zu verbinden.

Auch innerhalb der Nationalmannschaft übernimmt Ripken Verantwortung. Als aktuelle Teamkapitänin motiviert sie ihre Mannschaft und gilt als wichtige Stütze des Teams. Ihr großes sportliches Ziel hat sie bereits klar vor Augen: die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028.

Mit der Auszeichnung würdigt der DOSB gemeinsam mit der Sparkassen-Finanzgruppe junge Athlet*innen, die beispielhaft zeigen, wie sich Leistungssport und schulische Ausbildung erfolgreich verbinden lassen. Für den dritten Platz erhält Helena Ripken ein Stipendium in Höhe von 3.000 Euro.