Beim Internationalen Inklusions Turnwettkampf im Sportforum Leipzig kamen am Wochenende (2./3. Mai) Special Gymnastics Athletinnen und Athleten, Para Sportlerinnen und Sportler sowie Turnerinnen und Turner ohne Behinderung zusammen. Der Einladung von Inklusionsbotschafterin Annabelle Tschech-Löffler folgend, vereinte die Veranstaltung Teams aus den USA, Finnland, Litauen, Estland, England, Spanien und Schottland mit zahlreichen deutschen Vereinen und zeigte eindrucksvoll, wie inklusiver Sport Barrieren abbauen und Menschen verbinden kann.
Gemeinsam mit den Vereinen KTV Chemnitz, TUG Leipzig, TSV Leipzig Engelsdorf, Turbine Leipzig, TUS Weinböhla, SV Einheit Borna, AC 1990 Taucha, SV Glückauf Sondershausen und dem ausrichtenden SV Regis Breitingen entstand ein vielfältiges Teilnehmendenfeld, das sportliche Leistung und gelebte Inklusion miteinander verband. Die Athletinnen und Athleten präsentierten Übungen im Gerätturnen sowohl in Einzelwertungen als auch in gemeinsamen Teamwertungen – ein Wettbewerbsformat, das europaweit und weltweit einzigartig ist.
Neben sportlichen Höchstleistungen stand auch soziales Engagement im Mittelpunkt: Ein Teil des Wettkampfs wurde zugunsten der Elternhilfe für krebskranke Kinder Leipzig e. V. ausgetragen. Damit setzte die Veranstaltung nicht nur sportlich, sondern auch gesellschaftlich ein starkes Zeichen.
Die Organisatoren ziehen ein durchweg positives Fazit. Dieser Wettkampf zeigt, wie viel Kraft im gemeinsamen Sporttreiben steckt. Inklusion wird hier nicht nur gedacht, sondern aktiv gelebt
, betonten die Verantwortlichen. Die große Resonanz aus dem In- und Ausland unterstreicht die wachsende Bedeutung inklusiver Sportformate in der Region Leipzig und darüber hinaus. Mit dem Internationalen Inklusions Turnwettkampf wurde erneut deutlich: Wenn Menschen mit und ohne Behinderung gemeinsam antreten, entstehen Begegnungen, die weit über den sportlichen Rahmen hinauswirken.