Am Samstagmorgen (22.08.2026) ging Kimi Köhnlein (TV Wetzgau) im Ringefinale der Junioren-Europameisterschaften in Zagreb an den Start. Der Nachwuchsturner qualifizierte sich auf Position zwei liegend und hatte somit gute Aussichten auf einen erfolgreichen Wettkampf. Mit leichten Wacklern kam er gut durch seine Übung und stand seinen Doppeltsukahara-Abgang mit einem kleinen Hüpfer sicher. Eine starke Leistung von Köhnlein, der neben einer guten Platzierung auch wichtige Erfahrungen für seine zukünftige Karriere mitnimmt. “Ich war am Anfang schon sehr aufgeregt, aber sobald die Übung angefangen hat, war ich nur noch darauf fokussiert”, erzählte der Mann vom TV Wetzgau. “Mit meiner Leistung bin ich sehr zufrieden, aber natürlich ärgert es mich auch, weil es so knapp war.”
In einem engen Finalfeld ging Bronze an den neutralen Athleten Radimir Musaev (13,133), Silber an den Italiener Riccardo Ruggeri (12,900 Punkte) und Bronze an den Spanier David Martinez, der mit 12,800 Punkten nicht einmal ein Zehntel vor Köhnlein liegt.
Die weiteren Ergebnisse
Das Bodenfinale dominierten die Italiener Riccardo Ruggeri (13,700 Punkte) und Pietro Mazzola (13,666 Punkte), die Gold und Silber gewannen. Bronze ging an Volodymyr Golovin (UKR) mit 13,166 Zählern.
In einem engen Pauschenpferdfinale siegte der Ukrainer Volodymyr Golovon nach Bronze am Boden mit 13,900 Punkten vor den beiden Silbermedaillengewinnern, dem neutralen Athleten Radmir Musaev (WG2) und dem Briten Zakain Fawzi-Mccaffrey. Beide erhielten eine Wertung von 13,833.
Das Finale am Sprung entschied der Ukrainier Valentyn Havrylchenko mit 13,616 Zählern für sich. Silber ging an Samuel Wachter aus Österreich (13,483 Punkte) und Bronze an Ben Schumacher aus der Schweiz mit 13,466 Punkten.
Am Barren setzte sich der Brite Uzair Chowdhury mit starken 14,166 Punkten vor Volodymyr Golovon (UKR) mit 14,000 Punkten und seinem Landsmann George Atkins (GBR) mit 13,733 Zählern durch.
Am Reck sind sowohl Ivan Rigon aus Italien als auch der Niederländer Sami Soleban mit jeweils 13,233 Punkten Europameister geworden. Bronze ging an den neutralen Athleten Daniil Smirnov, der mit 13,133 Punkten knapp hinter den beiden Europameistern auf dem Tableau gelistet ist.