Die deutschen Trampolinturner haben das Teamfinale der Weltmeisterschaften von Pamplona auf dem siebten Rang abgeschlossen. Beim Triumph der unter neutraler Flagge startenden Mannschaft aus Weißrussland mit 21 Punkten kamen Matthias Schuldt (59,260), Caio Lauxtermann (58,960) und Fabian Vogel (58,880) auf neun Zähler.
“Das Finale war sehr stark, und wir wussten, dass wir wenige Chancen haben”, sagte Bundestrainerin Katarina Prokesova. “Unsere Devise war, stabile Übungen zu turnen und zu schauen, wie weit wir damit kommen.” Man wisse jetzt, woran man arbeiten müsse, aber selbst wenn die Sportler ihre Übungen besser getroffen hätten, hätte es für viel mehr wohl nicht gereicht.
Im olympischen Einzelwettbewerb verpassten die beiden deutschen Halbfinalisten den Sprung in den Endkampf. Der Dietzenbacher Schuldt landete mit 59,380 Punkten auf dem 15. Platz, Olympiateilnehmer Vogel mit 56,390 auf Rang 19.
Emotionaler Karriereabschluss
Bei den Doppel-Mini-Spezialisten beendete Daniel Schmidt seine Karriere mit einem zehnten Platz im Halbfinale und schrammte dabei nur um zwei Zehntel am Endkampf vorbei. 28,80 Punkte hatte der Hamburger lediglich bei den Europameisterschaften im vergangenen Jahr übertroffen, wie sein Trainer und Vater Olaf Schmidt sagte. “Das war hier aber auch das Emotionalste, was ich in meiner Laufbahn als Trainer erlebt habe. Besser als mit so einem Abschluss kann man gar nicht aufhören.”
“Ich hatte es mir gewünscht, dass ich in meinem hohen Alter noch mal so mitmischen kann”, sagte der 34-jährige Daniel Schmidt. “Es war eine absolute Belohnung für die ganze Arbeit, die ich in den Sport gesteckt habe. Viele sind auf mich zugekommen und haben gesagt, dass ich weitermachen soll. Aber man muss wissen, wann man aufhört, und mit so einem Durchgang von der internationalen Bühne abtreten zu können, darauf bin ich stolz.”