Der FC Röhlingen 1948 e.V. präsentierte sich am 21. und 22. März 2026 als herausragender Ausrichter der Deutschen Einzelmeisterschaft sowie des Bundesfinals Einzel im Rope Skipping. In Ellwangen (Jagst) trafen am Samstag 170 der besten Springer*innen Deutschlands bei der Deutschen Meisterschaft aufeinander, ehe am Sonntag weitere 150 Athlet*innen im Bundesfinale an den Start gingen. Das Niveau war an beiden Tagen außergewöhnlich hoch – nicht zuletzt aufgrund der anspruchsvollen Qualifikationspunkte. Die Organisation vor Ort überzeugte auf ganzer Linie: Der Wettkampf verlief reibungslos, die Halle war an beiden Tagen bestens gefüllt und auch der Livestream fand großen Zuspruch. Der Deutsche Turner-Bund bedankt sich ausdrücklich beim FC Röhlingen für die hervorragende Ausrichtung und das große Engagement.
Auch die Kampfrichterinnen und Kampfrichter trugen maßgeblich zum Erfolg der Veranstaltung bei. Mit hoher Konzentration, Fachkompetenz und viel Erfahrung sorgten sie für faire und präzise Bewertungen und damit für einen reibungslosen Ablauf an beiden Wettkampftagen. Das durchweg hohe Ausbildungsniveau spiegelte sich in der Qualität der Wertungen wider. Ein besonderes Highlight in diesem Jahr waren zudem die 80 neuen Kampfrichterjacken, die von Thomas Roland beziehungsweise der Roland-Stiftung zur Verfügung gestellt wurden. Sie lösten die über 15 Jahre alten Vorgängermodelle ab und verliehen dem Kampfgericht einen neuen, modernen und einheitlichen Auftritt.
In den einzelnen Disziplinen überzeugten zahlreiche Athletinnen und Athleten mit herausragenden Leistungen auf höchstem Niveau. In der Altersklasse AK1w dominierte Lilith Schultheis (TV Roringen) das Geschehen eindrucksvoll: Mit 103 Sprüngen im Speed Sprint stellte sie einen neuen Deutschen Rekord auf und bestätigte ihre Ausnahmeform auch im Speed Endurance mit 504 Sprüngen, was ebenfalls einen neuen Deutschen Rekord bedeutete. Zudem sicherte sie sich souverän den Overall-Titel. Im Freestyle konnte Simone Illing (TS Germersheim) mit einem herausragenden Ergebnis von 12,21 Punkten den Sieg erlangen. In der AK1m setzte Julian Kilgus (SSV Zuffenhausen) mit 106 Sprüngen im Speed Sprint sowie überragenden 510 Sprüngen im Speed Endurance Maßstäbe, während Eric Seeger (MT Melsungen) mit 20,50 Punkten im Freestyle glänzte und sich damit ebenfalls den Gesamtsieg sicherte.
In der Altersklasse AK0w überzeugte Kira Hölscheid (TG Rüsselsheim) mit starken 96 Sprüngen im Speed Sprint sowie 438 Sprüngen im Speed Endurance und setzte sich damit in beiden Disziplinen an die Spitze.
Auch in den jüngeren Altersklassen wurden hervorragende Leistungen gezeigt: In der AK2w glänzte Lillith Müller (TV Seeheim) mit 98 Sprüngen im Speed Sprint, während Frederike Jahn (TG Rüsselsheim) mit 471 Sprüngen im Speed Endurance sowie dem Overall-Sieg überzeugte. Luna Sophie Kosic (TB Neckarhausen) sicherte sich zudem mit 12,54 Punkten den Sieg im Freestyle. In der AK2m zeigte Florian Gehre (TV Crumstadt) seine Vielseitigkeit und gewann sowohl den Speed Sprint mit 94 Sprüngen als auch den Freestyle mit 17,64 Punkten und sicherte sich darüber hinaus den Overall-Titel. Marcel Rathgeb (FC Röhlingen) überzeugte im Speed Endurance mit 468 Sprüngen.
In der AK3m dominierte Paul Schidleja (TSV Trutzhain) mit 90 Sprüngen im Speed Sprint, 436 Sprüngen im Speed Endurance sowie 12,12 Punkten im Freestyle und krönte seine Leistung mit dem Overall-Sieg. Julian Bott (TV Freiburg St. Georgen) konnte im Speed Sprint jedoch mit 90 Sprüngen mit Paul gleichziehen. In der AK3w setzte sich Hannah Dutschke (HTG Bad-Homburg) mit 88 Sprüngen im Speed Sprint durch, während Matilda Bittner (TV Freiburg St. Georgen) mit 441 Sprüngen im Speed Endurance überzeugte. Leni Rechtenbacher (FC Röhlingen) gewann den Freestyle mit 12,67 Punkten und sicherte sich zudem den Gesamtsieg.
In den jüngsten Altersklassen präsentierten sich ebenfalls starke Leistungen: In der AK4m lagen Rodney Cooper Wetzel (TSV Wewer) und Alwin Weise (TV Freiburg St. Georgen) im Speed Sprint mit jeweils 81 Sprüngen vorne, während Wetzel zusätzlich mit 8,39 Punkten den Freestyle für sich entschied und sich den Overall-Titel sicherte. Elias Wersich (TSG Burg Gretesch) überzeugte im Speed Endurance mit 382 Sprüngen. In der AK4w setzte sich Derya Barlas (TG Rüsselsheim) mit 86 Sprüngen im Speed Sprint durch, während Elin Olivia Schache (TV Seeheim) mit 425 Sprüngen im Speed Endurance glänzte. Nele Seckler (FC Röhlingen) gewann den Freestyle mit 10,06 Punkten, während Margarethe Hedrich (LSV Ladenburg) den Overall-Titel errang.
Auch im Triple Under-Cup wurden starke Leistungen gezeigt: Hannah Kehr (TV Seeheim) gewann die AK0w mit 100 Sprüngen, Simon Jahn (TG Rüsselsheim) setzte mit 200 Sprüngen in der AK1m ein Ausrufezeichen und Liv Grete Schupp (TS Germersheim) überzeugte in der AK1w mit herausragenden 234 Sprüngen. In der AK2w dominierte Lillith Müller mit 167 Sprüngen, während Marcel Rathgeb (FC Röhlingen) in der AK2m mit 116 Sprüngen den ersten Platz belegte. Insgesamt spiegeln diese Ergebnisse eindrucksvoll die hohe Leistungsdichte im deutschen Rope Skipping wider und schlossen damit eine erfolgreiche Deutsche Meisterschaft ab.
Auch beim Bundesfinale Einzel am Folgetag bestätigte sich das hohe Leistungsniveau eindrucksvoll. In der Altersklasse AK1w lieferten sich Rebecca Schwarz (TuS Mackenrodt) und Nina Hüter (TV Seeheim) mit jeweils 86 Sprüngen im Speed Sprint ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz eins. Schwarz setzte sich zusätzlich im Speed Endurance mit starken 420 Sprüngen durch, während Annika Scherer (TSV Neutraubling) mit 10,50 Punkten im Freestyle überzeugte und sich damit den Overall-Sieg sicherte. In der AK1m zeigte Leon Bott (TV Freiburg St. Georgen) einen rundum starken Wettkampf: Mit 65 Sprüngen im Speed Sprint, 336 im Speed Endurance sowie 4,99 Punkten im Freestyle dominierte er alle Disziplinen und sicherte sich souverän den Gesamtsieg.
In der Altersklasse AK0w überzeugte Selina Tynek (TV Kübelberg) mit 396 Sprüngen im Speed Endurance.
Auch in der AK2w wurden starke Leistungen gezeigt: Jule Fischer (TSG Seckenheim) und Anastasia Ananina (HTG Bad-Homburg) teilten sich mit jeweils 85 Sprüngen den ersten Platz im Speed Sprint. Im Speed Endurance setzte sich Nelly Opitz (MT Melsungen) mit 412 Sprüngen durch, während Jana Lotz (MT Melsungen) mit 7,82 Punkten im Freestyle überzeugte und sich zudem den Overall-Titel sicherte.
In den weiteren Altersklassen präsentierten sich ebenfalls zahlreiche Athlet*innen in Topform: In der AK3m dominierte Erik Langenbuch (ESV München-Ost) mit 70 Sprüngen im Speed Sprint, 361 im Speed Endurance sowie 7,97 Punkten im Freestyle und sicherte sich verdient den Gesamtsieg. In der AK3w setzte sich Leni Marleen Albrecht (TSG Dirmstein) mit 84 Sprüngen im Speed Sprint durch, während Larissa Amalia Visinka (S.K.G Rodgau) mit 396 Sprüngen im Speed Endurance überzeugte. Den Freestyle gewann Anna-Lena Geysel (TSV Dettingen/Erms) mit 8,13 Punkten, während sich Raya Seidler (ASC Brandenburg) den Overall-Titel sicherte.
In der AK4w zeigte Julie Tersch (SG Beelitz) eine herausragende Vielseitigkeit: Mit 81 Sprüngen im Speed Sprint, 390 im Speed Endurance sowie 7,52 Punkten im Freestyle gewann sie alle Disziplinen und sicherte sich damit souverän den Gesamtsieg. In der AK4m überzeugte Julius Fischer (SV Remshalden) mit 48 Sprüngen im Speed Sprint, 371 im Speed Endurance sowie 6,95 Punkten im Freestyle und setzte sich ebenfalls an die Spitze der Gesamtwertung.
Auch im anschließenden Double Under Cup wurden starke Leistungen gezeigt: Melina Krause (SV Brackwede) gewann die AK1w mit 93 Sprüngen, während Lillith Müller (TV Seeheim) in der AK2w mit 96 Sprüngen überzeugte. Marcel Rathgeb (FC Röhlingen) setzte sich in der AK2m mit 93 Sprüngen durch, während Paul Schidleja (TSV Trutzhain) in der AK3m ebenfalls mit 93 Sprüngen dominierte. Matilda Bittner (TV Freiburg St. Georgen) gewann die AK3w mit 85 Sprüngen, Lara Reichel (TV Seeheim) die AK4w mit 86 Sprüngen und Elias Wersich (TSG Burg Gretesch) die AK4m mit 78 Sprüngen.
Bilder von beiden Tagen können dank dem Fotograf Kevin Gruchmann unter folgendem Link eingesehen werden. Erwähnt ihn bitte entsprechend auf euren Instagram Posts (@k__g__photo).
https://www.amazon.de/photos/share/7DYKjyM3XHDWiSOV8lbhanRO1cY07fqw6PEOzhn5b5C
Mit Blick auf die kommenden internationalen Herausforderungen richtet sich der Fokus nun auf die Europameisterschaft in Oslo (Norwegen), bei der sich die besten Athletinnen und Athleten Europas messen werden. Die gezeigten Leistungen in Ellwangen lassen auf ein starkes Abschneiden des deutschen Teams hoffen. Der Deutsche Turner-Bund gratuliert allen Deutschen Meisterinnen und Meistern sowie allen Qualifizierten herzlich zu ihren herausragenden Erfolgen und wünscht viel Erfolg, starke Nerven und maximale Erfolge auf internationaler Bühne in Norwegen.