Turn-Team Deutschland

Schuldt turnt beim Weltcup ins Halbfinale

Matthias Schuldt | Foto: DTB

Der Dietzenbacher sorgt in Alkmaar für das beste Ergebnis im deutschen Trampolinteam

Der Europameisterschaftstest des deutschen Trampolinteams stand beim Weltcup in Alkmaar unter keinem guten Stern. Das beste Ergebnis erzielte in den Niederlanden der Dietzenbacher Matthias Schuldt, der ins Halbfinale einzog, dort jedoch beim zehnten Sprung auf der Abdeckung landete und als 18. mit 53,970 Punkten den Endkampf verpasste. Auf einen Synchronstart musste der 26-Jährige verzichten, weil sein Partner Caio Lauxtermann sich krankheitsbedingt abgemeldet hatte. Olympiateilnehmer Fabian Vogel turnte in der Qualifikation sowohl im Einzel als auch im Paar-Wettbewerb, den er erstmals mit dem Cottbuser Lars Garmann bestritt, um jeweils nur einen Platz am Weiterkommen vorbei. 

“Bei den Damen hatten wir im Einzel nur eine einzige durchgeturnte Übung”, musste Bundestrainerin Katarina Prokesova gestehen. Das Halbfinale war außer Reichweite. Die deutsche Meisterin Aileen Rösler hatte auf einen Einsatz verzichtet, um sich nach längerer Verletzung auf die EM-Vorbereitung zu konzentrieren. Aurelia Eislöffel zog nach einem Sturz vom Gerät im Mixed vorsichtshalber ihre Startzusage für die anderen Entscheidungen zurück. So konnte die Bad Kreuznacherin auch nicht mit ihrer Partnerin Maya Möller im Synchronwettbewerb aufs Tuch gehen. Das Mixed-Paar Matthias und Christine Schuldt erreichte in der Qualifikation mit 44,90 Punkten Rang 23.

“Das war wirklich nicht gut”, resümierte Prokesova. “Aber wir kennen die Gründe.” Matthias Schuldt etwa hatte gerade einen mehrwöchigen Bundeswehrlehrgang hinter sich, Vogel plagte sich nach einem längeren Aufenthalt in den USA, wo sich der 31-Jährige neue Impulse holen wollte, noch mit Schlafproblemen. 

“Bis zur EM haben wir noch drei Wochen Zeit, um Gas zu geben und mehr ganze Übungen zu trainieren”, sagte Prokesova. Wie sagt man so schön: Wenn die Generalprobe misslingt, klappt die Aufführung. 

Ergebnisse