Turn-Team Deutschland

Siebter Platz für Sahakyan

Artur Sahakyan

Ringespezialist überzeugte in seinem ersten EM-Finale

Als am Freitagabend (21.08.2026) Europas Herr der Ringe gekrönt wurde, turnte im Finale von Zagreb auch erstmals Artur Sahakyan mit. Es ist sein erstes internationales Finale und dort überzeugte er auf ganzer Linie. Mit 13,900 Punkten landete der Bochumer auf einem guten siebten Platz und verbesserte sich um einen Rang im Vergleich zur Qualifikation. Seinen Tsukahara gestreckt im Abgang konnte er dieses Mal nicht perfekt landen, sodass er die Landung mit einem kleinen Hüpfer stabilisierte. „Ich bin super happy, dass ich im Finale stehen durfte und bin relativ zufrieden mit meiner Leistung. Mein Abgang hätte noch etwas besser sein können, aber sonst war mit der Übung nicht mehr rauszuholen“, sagte Sahakyan nach dem Wettkampf. Gold sicherte sich in einem engen Finale der Armenier Artur Avetisyan (14,400 Punkte) vor dem neutralen Athleten Illia Zaika (14,400 Punkte) und dem Griechen Eleftherios Petrounias mit 14,366 Punkten.

In einem qualitativ hochwertigen, jedoch fehlerbehafteten Bodenfinale gewann Artem Dolgopyat (ISR) den Europameistertitel mit 14,466 Punkten. Silber ging an Arsenik Dukhno (WG2) mit einer Wertung von 14,333. Der Brite Harry Hepworth komplettierte das Treppchen mit 14,300 Zählern.

Unter extrem schwierigen Bedingungen setzte sich am Pauschenpferd der Italiener Gabriele Targhetta mit starken 15,133 Punkten durch. Aufgrund eines Elektrizitätsproblems musste der 20-Jährige nach den Warm-up auf dem Podium noch 20 Minuten auf seinen Start warten. Silber und Bronze gingen nach Armenien mit 15,000 Punkten für Hamlet Manukyan und 14,900 Punkten für Mamikon Khachatryan.