Turn-Team Deutschland

Silber für Karina Schönmaier

Karina Schönmaier am Sprung

Starker fünfter Platz für Lea Quaas

Das Turn-Team Deutschland freute sich am ersten Finaltag (21.02.2026) beim Turnier der Meister über eine Silbermedaille am Sprung für Karina Schönmaier (TuS Chemnitz-Altendorf) und einen fünften Platz für Lea Quaas (TuS Chemnitz-Altendorf) am Stufenbarren.

Im Sprungfinale turnte Schönmaier den Juschenko Doppelschraube wie auch in der Qualifikation explosiv und hoch. Zusammen mit dem Omelianchik gestreckt halbe Schraube verbesserte die 20-Jährige ihre Wertung aus der Qualifikation um ein Zehntel und setzte sich vorübergehend auf Position eins mit 13,800 Punkten. Am Ende musste sie sich denkbar knapp Anna Kalmykova (AIN) mit 13,816 Zählern geschlagen geben. Platz drei belegte Teja Belak (13,516 Punkte). „Für den ersten Wettkampf bin ich sehr zufrieden mit meiner Leistung. Es war ein guter Einstieg in die Saison in diesem Jahr. Natürlich weiß ich, dass ich noch hier und da etwas verbessern kann“, sagte die Silbermedaillengewinnerin und erklärte mit Blick in Richtung Zukunft, dass man sich auf Upgrades freuen könne, denn „bei der WM im letzten Jahr habe ich bereits den Cheng gezeigt.“

Lea Quaas präsentierte im Finale am Stufenbarren dem heimischen Publikum eine blitzsaubere Übung, die sie mit einem sicheren Tsukahara Abgang beendete. Vom Kampfgericht erhielt die Chemnitzerin dafür eine Wertung von 13,033 und landete auf einem guten fünften Platz. Gold ging an die Italienerin Elisa Iorio (14,266 Punkte), Silber an Milana Kaiumova (AIN) mit 14,133 Zählern und Bronze an Giulia Perotti (14,033 Punkte).

Am Boden setze sich der Olympiasieger aus Tokio Artem Dolgopyat (ISR) mit einer fehlerfreien Übung (14,500 Punkte) gegen seine Konkurrenz durch. Silber und Bronze gingen an die neutralen Athleten Yahor Sharamkou (14,400 Punkte) und Aleksandr Kartsev (13,900 Punkte). In einem sehr spannenden Pauschenpferdfinale gewann der Italiener Gabriele Targhetta mit 15,000 Punkten knapp vor Mamikon Khachatryan aus Armenien (14,966 Punkte) und Nariman Kurbanov (KAZ) mit 14,933 Zählern. Zum Abschluss des Tages kürte sich Artur Avetisyan aus Armenien zum Weltcup-Sieger an den Ringen in Cottbus (14,366 Punkte). Silber ging an Nikita Simonov (AZE) mit einer Wertung von 14,000 und Bronze holte sich Kameron Nelson mit 13,866 Punkten.

Zeitplan

Sonntag, 22. Februar 2026

14:00 – 17:30 Uhr
Gerätfinals II
Frauen: Schwebebalken, Boden
Männer: Boden, Pauschenpferd, Ringe