Rhythmische Sportgymnastik

Spitzenwettkämpfe der RSG

Tatjana Kormann beim Deutschland-Cup Einzel | Foto: U. Kobabe

Zahlreiche Titelentscheidungen in Nürnberg und Westerburg.

Bei den Deutschen Jugendmeisterschaften der Gruppen AK 12–15 Level A sicherte sich in Nürnberg der Berliner Turn- und Freizeitsport-Bund mit 37,50 Punkten souverän den Titel vor dem Bremer Turnverband (33,25) und dem TSV 1846 Nürnberg (31,55). Den Deutschland-Cup der Gruppen AK 12–15 Level B gewann der VfL Fortuna Marzahn mit 40,80 Punkten vor der SKG Sprendlingen 1886 (36,00) und dem Charlottenburger TSV (35,25). Bei den Gruppen AK 15+ Level B fiel die Entscheidung denkbar knapp aus. Der Charlottenburger TSV setzte sich mit 37,55 Punkten vor dem TSV Schmiden 1902 (37,45) und der TSG Kassel-Niederzwehren (37,20) durch.

Auch in den beiden in dieser Saison neu eingeführten Formaten präsentierten die Gymnastinnen eindrucksvolle Übungen. Die Qualifikation der Duos AK 16+ Level A gewann der TV St. Wendel mit 40,35 Punkten vor dem TSV Bayer 04 Leverkusen (39,75) und dem TV Wetzgau (32,60). Der Deutsche Meistertitel für die bisher nur auf LTV-Ebene aktiven Duos wird im Juli als Teil der „Finals“ in Hannover erstmals vergeben. 

Ebenfalls neu im Wettkampfprogramm waren die Gymnastinnen der Altersklasse 20+ Level A. Hier traten erfahrene Gymnastinnen an, die sich weiterhin den sportlichen Anforderungen des höchsten Leistungsniveaus stellen möchten, jedoch nicht mehr das in der Vorbereitung sehr trainingsintensive Mehrkampfprogramm mit vier Handgeräten absolvieren. Marie Laux (TV Dahn 1910) sicherte sich mit 41,30 Punkten den Deutschen Meistertitel vor Margarita Ebel (Schwerter Turnerschaft) und Luise Lena Wilhelmine Leipelt (TV Werne 1903).

Am Wochenende zuvor vielen beim Deutschland-Cup Einzel in Westerburg die Titelentscheidungen des Level B. In der AK 13-15 gewann Tatjana Cormann (Charlottenburger TSV) vor Alexandra Klippert vom VfL Sindelfingen und Dina Sophie Maser vom TSV Gersthofen. Bei den älteren Gymnastinnen der AK 16+ sicherte sich Anastasia Nabrodova, ebenfalls vom VfL Sindelfingen, den Titel. Die weiteren Podiumsplätze gingen an Stella Jana Huber (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Alisiia Nesina (Charlottenburger TSV).