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Sprossenwand - Magazin im DTB

News vom 16.01.2023

Kick-off Veranstaltung des Schleswig-Holsteinischen Turnverbandes am 23.11.2022

Am 23. November 2022 fand in der Landesturnschule in Trappenkamp die Kick-off Veranstaltung von AuF leben statt. Eingeladen wurden Vereine und Kommunen aus Schleswig-Holstein. Insgesamt 40 Vertreter*innen aus ganz Schleswig-Holstein von Flensburg bis nach Norderstedt waren vor Ort oder haben digital an der Hybrid-Veranstaltung teilgenommen. Neben den Vereinen und Kommunen waren auch Dachorganisationen wie der Landessportverband, die Landesvereinigung für Gesundheitsförderung, der Landesseniorenrat sowie das Programmbüro des GKV-Bündnisses für Gesundheit vertreten.

Die Wichtigkeit des Projekts wurde durch den Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Turnverbandes, Hans-Jürgen Kütbach, in seinem Grußwort hervorgehoben und auf die Gesichtspunkte des demografischen Wandels und der Netzwerkarbeit eingegangen.

Prof. Dr. Burkhard Weisser von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel zeigte in seinem Vortrag zur Bedeutung der körperlichen Leistungsfähigkeit im Alter und die Einflussmöglichkeiten der Kommune besonders die immensen gesundheitlichen Vorteile von Bewegung im Alter auf.

Tobias Voigt, Projektverantwortlicher beim SHTV, stellte die Inhalte des Projekts vor. Übergeordnetes Ziel ist die Verbesserung der Bewegungsverhältnisse und die Steigerung der körperlichen Aktivität inaktiver, älterer Menschen (≥ 60 Jahre) in der Kommune. Das Wohnumfeld von älteren Menschen soll so gestaltet werden, dass sie sich regelmäßig, selbstständig und gerne bewegen. Um dies zu erreichen, werden Turn- und Sportvereine mit ihren Kommunen zusammengeführt und gemeinsam - als Tandem - verfolgen sie das Ziel, ihre Kommune gesundheitsfördernd für ältere Menschen zu gestalten. Neben der Einrichtung neuer, niedrigschwelliger Bewegungsangebote sollen auch die Bewegungsverhältnisse vor Ort geprüft und an die Bedürfnisse der Zielgruppe angepasst werden (z. B. Einrichtung von Sitzbänken oder Ausweisung von Walkingstrecken). Ein weiterer, wichtiger Aspekt ist die enge Zusammenarbeit mit relevanten, kommunalen Akteuren. Das Netzwerk „AuF leben“ soll dazu beitragen, ältere Menschen bestmöglich zu erreichen und die Ziele langfristig zu verfolgen und nachhaltig umzusetzen.

Der Appell von Voigt an die Vereins- und Kommunenvertreter*innen lautete: „Nutzen Sie diese Chance und leisten Sie einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung in Ihrer Kommune!“


News vom 17.10.2022

Erfolgreiche Qualifizierung der AuF-Berater*innen

Sechs hauptberufliche Mitarbeiter*innen nehmen ihre Tätigkeit auf

Die Besonderheit der Projektfortführung ab dem 01.06.2022 ist, dass in allen sieben Landesturnverbänden (LTV) hauptberufliche Stellen geschaffen wurden, die durch das GKV-Bündnis für Gesundheit gefördert werden. In jedem LTV wurde eine Projektstelle geschaffen. In Sachsen und Sachsen-Anhalt übernimmt dabei eine Person die Aufgaben in beiden LTV.

Um die AuF-Berater*innen bestmöglich auf ihre Tätigkeit im Rahmen von AuF leben vorzubereiten, wurden sie in zwei dreitägigen Blöcken ausgebildet. Die Qualifizierung fand vom 06.-08.09.2022 sowie vom 28.-30.09.2022 in Frankfurt/Main statt und wurde durch den Deutschen Turner-Bund organisiert. Im ersten Teil erfolgte die Vorstellung des Projekts sowie eine ausführliche Erläuterung und Erarbeitung aller projektrelevanten Themen, wie z. B. die Bedeutung kommunaler Gesundheitförderung, Ansprache der Zielgruppe, Gewinnung von Übungsleitenden oder Netzwerkbildung. Im zweiten Teil stand die systemische Beratung im Vordergrund und es wurden Inhalte wie Methodenkompetenz, Gesprächsführung und Visualisierung vermittelt. Dieser Teil wurde durch ein Vereinsberater-Team des Hessischen Turnverbandes angeleitet. Ein bewegtes Rahmenprogramm zur Teambildung hat die Qualifizierung abgerundet.

Die ersten Aufgaben der AuF-Berater*innen sind die weitere Einarbeitung in das Projekt, die Kontaktaufnahme zu interessierten Vereinen und Kommunen sowie die Einarbeitung in die landesspezifischen Strukturen im Bereich "Gesundheitsförderung älterer Menschen". Langfristig sollen sie als LTV ein Netzwerk aufbauen bzw. sich einem bestehenden Netzwerk anschließen und den eigenen Verband als landesweiten Ansprechpartner für den Bereich "Bewegungsförderung für Ältere" platzieren. Die Besonderheit im Projekt ist darüber hinaus, dass eine Zusammenarbeit mit den Programmbüros des GKV-Bündnisses für Gesundheit angedacht ist, um das Projekt zielgerichtet im Bundesland aufzubauen. Hat der LTV vor allem Kontakt zu potenziellen Turn- und Sportvereinen, haben die Programmbüros den Kontakt zu Kommunen. Diese Zusammenarbeit stellt eine wichtige Voraussetzung für die erfolgreiche Ansprache von interessierten und motivierten Kommunen und Vereinen dar.