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CrossScouting

Ausdauer und Orientierung Outdoor

Wer sich nicht für ein monotones Ausdauertraining begeistern kann aber trotzdem seine Leistung verbessern möchte oder von den gesundheitsfördernden Aspekten eines Ausdauertrainings profitieren will findet mit CrossScouting eine abwechslungsreiche Alternative zum herkömmlichen Dauerlauf.

Cross steht dabei für die Fortbewegungen im Gelände auf Feld- und Waldwegen. Dabei geht es nur selten geradeaus, vielmehr führt die Strecke auf verschlungenen Wegen ans Ziel. Für die CrossScouts gilt es immer, die Orientierung zu behalten, um die kürzeste Strecke ausfindig zu machen. Daraus ergibt sich der zweite Teil des Namens, Scouting.

CrossScouting steht für Bewegungsformen mit Orientierungscharakter

Die Aufmerksamkeit der Läufer ist beim CrossScouting auf das Lösen von Orientierungsaufgaben gerichtet und weg von den immer schwerer werdenden Füßen. So fällt einem die Bewegung leicht und man wird ganz nebenbei fit und schult die Aufmerksamkeit.

Zudem hat jeder von Anfang an die Möglichkeit, vorne mit dabei zu sein, denn beim CrossScouting kommt es nicht nur auf Fitness an. Wer schnell läuft, verläuft sich auch schnell, so haben auch Laufanfänger die Chance, mit Cleverness und Orientierungsvermögen als erstes ins Ziel zu kommen. Damit eignet sich CrossScouting auch besonders für Gruppen mit heterogenem Leistungsstand.

Der Eventcharakter von CrossScouting bringt Abwechslung und Spannung in Trainingslager, Jugendcamps aber auch Familienausflüge und Wandertage. CrossScouting liegt voll im Trend zum Natursport, ist schnell vorbereitet, eignet sich auch für große Gruppen und kann den Teilnehmern eine bisher unbekannte Gegend näher bringen.

Alle Orientierungsaufgaben können sportlich laufend, gemütlich wandernd oder auch mit dem Fahrrad gemeistert werden.

  • Verlaufen

    Es liegt im Charakter des CrossScoutings, dass man gelegentlich von der optimalen Route abkommt oder gar in die falsche Richtung läuft. Passen die zur Orientierung gegebenen Hinweise nicht mehr zur Umgebung, so gilt es dies frühzeitig zu erkennen und möglichst auf demselben Weg zurückzulaufen, bis man wieder auf der richtigen Strecke ist. Wenn das Training in einem sehr weiträumigen Gebiet ausgetragen wird, sollte es zumindest für Anfänger räumlich begrenzt werden, damit sie sich nicht ernsthaft verlaufen. Als Begrenzung eignen sich zum Beispiel Straßen, Bäche und Waldränder.

  • Streckenlänge

    Da beim CrossScouting nicht immer die kürzeste Strecke gelaufen wird und zudem das Orientieren Zeit in Anspruch nimmt, benötigt man deutlich mehr Zeit als beim bloßen Joggen. Deshalb gilt: Weniger ist oft mehr. Streckenlängen von 2-3 km sind für den Anfang meist ausreichend.

  • Treffpunkt

    Um sicher zu gehen, dass bis zum Trainingsende alle zurück sind, empfiehlt es sich vorher einen einfach zu findenden Treffpunkt und eine Uhrzeit zu vereinbaren, zu der man sich wieder sammelt.

Diese und weiter spannende Übungen zum Training der Ausdauer und Orientierungsfähigkeit finden Sie in der gleichnamigen Broschüre CrossScouting. Die Übungen sind nicht nur für eine ergänzende Ausdauereinheit zum normalen Training optimal, sondern auch als Event beim nächsten Sportfest, als Mitmachangebot beim Tag-der-offenen-Tür oder um den Teilnehmern die Gegend und die Landschaft näher zu bringen. Etwa in neuen und unbekannten Gegenden in denen man sich schnell zurechtfinden muss, oder auch um Gästen die Schönheit der eigenen Region zu zeigen.


Wie lief Ihr erstes CrossScouting?

Schreiben Sie an: natursport(at)dtb-online.de.

Zur Verbesserung unseres Angebots freuen wir uns über Rückmeldungen, insbesondere über Berichte aus der Praxis und Fotos die Ihr CrossScouting-Erlebnis festhalten.