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Willkommen beim Deutschen Turner-Bund

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Qualitätsmanagementsystem

Der DTB hat sich zur kontinuierlichen Verbesserung der Qualität seines Bildungssystems einen "Leitfaden zur Qualitätsentwicklung" mit Blick auf ein systematisch angelegtes Qualitätsmanagement auferlegt. Dieser Leitfaden wurde vom DTB–Hauptausschuss 2005 beschlossen.

Darin werden die wichtigsten Parameter beschrieben, die die Qualität der Bildungsarbeit insgesamt ausmachen und konkrete Empfehlungen zur Verbesserung gegeben.

  • Strukturqualität

    Unter Strukturqualität bzw. Strukturentwicklung wird verstanden, alle Arbeits- und Kommunikationsstrukturen so passend zu gestalten, dass die zu erledigenden Aufgaben ohne Reibungsverluste, schnell, möglichst auf direktem Weg, effektiv, ökonomisch und effizient erledigt werden können.

  • Programmqualität

    Unter Programmqualität bzw. Programmentwicklung wird die Gesamtkonzeption des Bildungsprogramms verstanden, seine Ausdifferenziertheit und Passgenauigkeit, die Kontinuität und Aktualität sowie die fachliche und verbandspolitische Fundierung der Bildungskonzeption und der verankerten Maßnahmen.

  • Prozessqualität bzw. Prozessentwicklung

    Die Prozessqualität bzw. Prozessentwicklung beinhaltet auf der Basis der Programmentwicklung den Umsetzungsprozess der Inhalte in den Aus-, Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Dabei stehen die Koordinierung von Planungsprozessen, die didaktisch-methodischen Grundsätze zur Gestaltung von Qualifizierungsmaßnahmen und die Qualifizierung von Lehrkräften im Mittelpunkt.

Auf der Grundlage dieses Leitfadens sind alle am DTB-Bildungssystem Beteiligten (Bund-Land-Gau) aufgefordert, eine Strategie für die schrittweise Umsetzung von Maßnahmen der Qualitätsentwicklung zu erarbeiten.

Im Verlauf eines kontinuierlichen Prozesses sollen Verbesserungsmöglichkeiten systematisch erkannt und mit geeigneten Instrumenten und Maßnahmen auf ein höheres Niveau weiterentwickelt werden.

Instrumente des "QMS"

Ausbildungsordnung

Der DTB-Ausbildungsordnung des Deutschen Turner-Bundes wurde auf der Grundlage der Rahmenrichtlinien für die Ausbildung im Bereich des Deutschen Olympischen Sportbundes (verabschiedet am 10.12.05 in Frankfurt) erstellt und vom DTB-Hauptausschuss am 05.11.2017 beschlossen.

In der Ausbildungsordnung werden neben der Beschreibung des Ausbildungsverständnisses, der Ausgabenverteilung und der formalen Regelungen zum Lizenzerwerb und zur Lizenzverlängerung auch die inhaltlich-fachlichen Ausbildungsprofile festgelegt.

Diese Ausbildungsprofile ermöglichen die passgenaue Ausbildung der fachlichen Mitarbeiter/innen (Übungsleiter/innen und Trainer/innen) und damit die Bereitstellung von modernen, aktuellen und an den Bedürfnissen und Interessen der Vereinsmitglieder orientierten Angeboten in den Turnvereinen und -abteilungen.

Die in der Ausbildungsordnung festgeschriebenen Ausbildungsprofile sind verbindlich und mit entsprechenden Ausbildungskonzeptionen hinterlegt, so dass die Aus- und Weiterbildungen im Deutschen Turner-Bund eine einheitliche Ausrichtung und Zielsetzung besitzen.

Der DTB verfügt zurzeit über 46 Ausbildungsprofile. Diese Ausdifferenzierung des Ausbildungssystems ist vor allem auf die unterschiedlichen Motivlagen zum Sporttreiben in der Bevölkerung und die gewünschte Spezialisierung der Übungsleiter/innen und Trainer/innen zurück zu führen. Auch wurden die Ansprüche an die Übungsleiter/innen und Trainer/innen immer höher, so dass sich ein mehrstufiges System (1. bis 3. Lizenzstufe)sowohl im Wettkampf- und Leistungssport als auch im Freizeit- und Breitensport entwickelt hat.

  • DTB-Bildungsdialog
  • DTB-Ausbilderdiplom
  • DTB-Bildungsbericht
  • Evaluation von Lehrgangsmaßnahmen
  • Leitfaden zur Qualitätsentwicklung

Jens Mitzel

Bildungsreferent

Tel.: +49 (0)69-67801-141

E-Mail: jens.mitzel(at)dtb-online.de