Nordic Walking Gruppe

AKTIV und FIT leben im Alter

Das Projekt AuF leben für Sportvereine und Kommunen – gemeinsam ältere Menschen in Bewegung bringen und Bewegungsverhältnisse nachhaltig gestalten. 

Gemeinsam stark in der Kommune

Für mehr Bewegung und Lebensqualität im Alter

Mit dem Projekt „Im Alter AKTIV und FIT leben – Gesundheitsförderung in der Lebenswelt Kommune“ – kurz AuF leben – greift der DTB den Ansatz der kommunalen Gesundheitsförderung auf und setzt sich für die Förderung von Bewegung im höheren Lebensalter ein. Die zentrale Frage ist, wie inaktive ältere Menschen in ihrer Lebenswelt besser erreicht und unterstützt werden können, um ein aktives, selbstständiges und gesundes Leben zu führen.

Was bedeutet kommunale Gesundheitsförderung?

Gesundheitsförderung bezeichnet alle Maßnahmen und Strategien, die darauf abzielen, die Gesundheit von Menschen zu erhalten, zu stärken oder zu verbessern. Diese fokussieren sowohl das individuelle Verhalten (z. B. Bewegung, Ernährung, Stressbewältigung) als auch auf die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebens- und Umweltbedingungen (z. B. barrierefreie Räume, soziale Teilhabe, unterstützende Strukturen). Ziel ist es, Menschen zu befähigen, ihre Gesundheit aktiv zu gestalten und langfristig Lebensqualität und Wohlbefinden zu fördern.

Lebenswelten sind die Umgebungen, in denen Menschen ihren Alltag verbringen und die ihr Verhalten sowie ihre Gesundheit entscheidend beeinflussen – z. B. Kita, Schule oder Arbeitsplatz. Der Lebenswelt- bzw. Setting-Ansatz der Gesundheitsförderung setzt genau hier an: Er verfolgt das Ziel, gesundheitsfördernde Maßnahmen in diesen Umgebungen zu verankern und sie möglichst vielen Menschen zugänglich zu machen.

Für ältere Menschen (im Ruhestand) stellt die Kommune eine einflussreiche Lebenswelt dar. Der unmittelbare, fußläufig erreichbare Wohnraum ist ein zentraler Bezugsort im Alter, da hier zwischenmenschliche Kontakte bestehen und das tägliche Leben stattfindet. Umso stärker die Mobilität beeinträchtigt ist, umso mehr gewinnt dieser Wohnraum an Bedeutung. Als übergeordnetes Setting vieler einzelner Lebenswelten nimmt die Kommune dabei eine besondere Schlüsselfunktion ein.

Weitere Informationen zu “Gesunde Lebenswelten” unter: GKV-Bündnis für Gesundheit 

Kommunale Gesundheitsförderung umfasst alle Maßnahmen, die vor Ort – also in Städten, Gemeinden, Quartieren etc. – dazu beitragen, die Gesundheit und Lebensqualität der Bevölkerung zu stärken. Im Mittelpunkt steht dabei nicht nur das individuelle Verhalten, sondern vor allem die Gestaltung gesundheitsförderlicher Lebensbedingungen - etwa durch bewegungsfreundliche Räume, soziale Teilhabe und gut erreichbare Angebote.

Weitere Informationen zum Thema “Kommunale Gesundheitsförderung" unter: GKV-Bündnis für Gesundheit 

Verhaltensprävention

Verhaltensprävention - auch als Individualprävention bezeichnet - setzt direkt am Menschen an, um dessen gesundheitsbezogenes Verhalten zu beeinflussen. Ziel ist es, für die Gesundheit riskante Verhaltensweisen zu vermeiden bzw. zu verändern (z. B. Fehlernährung, Rauchen), gesundheitsförderndes Verhalten zu unterstützen (z. B. regelmäßige Bewegung) und über Wissen und Einstellungen die Voraussetzungen dafür zu schaffen. 

Beispiele für Maßnahmen der Verhaltensprävention sind bspw. (niedrigschwellige) Bewegungsangebote, Gesundheitssportkurse, Aufklärung über gesunde Ernährung, Anti-Stress-Programme oder Nichtraucherseminare.

Verhältnisprävention

Verhältnisprävention - auch strukturelle Prävention genannt - setzt an den sozialen, ökologischen, ökonomischen und kulturellen Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen der Menschen an. Denn die Gesundheit der Menschen und ihr gesundheitsbezogenes Verhalten wird von Faktoren bestimmt, die sie selbst wiederum nicht beeinflussen können und daher müssen auch hier entsprechende Maßnahmen getroffen werden. 

Beispiele für Maßnahmen der Verhältnisprävention sind bspw. städtebauliche Maßnahmen zur Bewegungsförderung (z. B. Kennzeichnung Walking-Strecke), Aufstellen von Sitzbänken an Spazierwegen oder gesetzliche Regelungen (z. B. Präventionsgesetz).

Der Leitfaden Prävention bildet die zentrale Grundlage für die Gesundheitsförderung und Prävention der gesetzlichen Krankenkassen. Für Vereine und Kommunen ist er damit ein wichtiger Orientierungsrahmen, wenn es darum geht, gesundheitsfördernde Maßnahmen vor Ort zu planen und umzusetzen.

Im Mittelpunkt steht die Förderung von Gesundheit direkt in den Lebenswelten der Menschen – also dort, wo sie leben, arbeiten und ihre Freizeit verbringen. Dabei geht es nicht nur um individuelles Verhalten, sondern ebenso um die Gestaltung gesundheitsförderlicher Rahmenbedingungen in der Kommune.

Der Leitfaden definiert Ziele, Qualitätskriterien und Fördervoraussetzungen für entsprechende Maßnahmen und schafft damit die Grundlage für eine strukturierte und nachhaltige Umsetzung von Gesundheitsförderung in kommunalen Strukturen.

Hier geht's zum Leitfaden Prävention

Kommunale Bewegungsförderung im Alter: ein Thema für Vereine

Der demografische Wandel hat zur Folge, dass die Anzahl der über 60-Jährigen in Deutschland kontinuierlich wächst und die Lebenserwartung steigt. Damit gewinnen Gesundheit, Selbstständigkeit und soziale Teilhabe im höheren Lebensalter zunehmend an Bedeutung. Regelmäßige Bewegung leistet hierzu einen wichtigen Beitrag.

Turn- und Sportvereine verfügen bereits über ein vielfältiges und qualitativ hochwertiges Angebot an Bewegungsmöglichkeiten speziell für ältere Menschen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Gesundheitsförderung in dieser Lebensphase. Eine zentrale Herausforderung besteht jedoch darin, insbesondere bisher inaktive Personen zu erreichen – also jene, die bislang keinen Zugang zu Sport- oder Vereinsangeboten hatten. Kommunale Bewegungsförderung setzt genau hier an: Sie verbindet die Stärken von Kommunen, Vereinen und weiteren Akteuren, um ältere Menschen in ihrer Lebenswelt zu erreichen, den Zugang zu Bewegungsangeboten zu erleichtern und bewegungsfreundliche Rahmenbedingungen vor Ort zu schaffen.

AuF leben unterstützt Vereine und Kommunen dabei, mehr – insbesondere bisher inaktive – ältere Menschen in Bewegung zu bringen und gesundheitsförderliche Rahmenbedingungen vor Ort zu stärken. Im Mittelpunkt steht die enge Zusammenarbeit der Vereine und Kommune sowie der Auf- bzw. Ausbau kommunaler Netzwerke, um die Zielgruppe bestmöglich zu erreichen.

Vereine und Kommunen als starke Partner

Welche Vorteile bietet die Zusammenarbeit?

FÜR VEREINE

  • Angebotsausweitung durch Ansprache einer neuen Zielgruppe
  • Weiterentwicklung bestehender Angebote auf Grundlage konkreter Bedarfe
  • Mitgliedergewinnung und -bindung durch attraktive, passgenaue Angebote
  • Zugang zu neuen Räumlichkeiten und Außenflächen für Angebote
  • Unterstützung bei der Bewerbung bestehender/neuer Angebote
  • Stärkung des Vereinsimages
  • Höhere Anerkennung und Sichtbarkeit in der Kommune
  • Bessere Vernetzung mit anderen Akteuren in der Kommune
  • Aufbau langfristiger Kooperationen und Netzwerke vor Ort

FÜR KOMMUNEN

  • Nutzung vorhandener Strukturen und fachlicher Expertise der Vereine
  • Erfassung vorhandener Angebote zur gezielten Nutzung und Information
  • Effiziente Nutzung von Räumen, Infrastruktur und Ressourcen
  • Gezielter Einsatz von Ressourcen durch abgestimmtes Vorgehen
  • Stärkung der Gesundheitsförderung und Prävention auf kommunaler Ebene
  • Förderung von Teilhabe, Begegnung und sozialem Zusammenhalt
  • Nachhaltige Etablierung niedrigschwelliger Bewegungsangebote vor Ort
  • Aktive Bürgerinnen und Bürger durch gezielte Bewegungsförderung
  • Verbesserung des kommunalen Images ("bewegungsfreundliche Kommune")

Starke und vielfältige Netzwerke vor Ort

Wie können Netzwerke vor Ort wirksam arbeiten und wer sollte beteiligt sein?

Zielstellung von Netzwerken

Das grundsätzliche Ziel kommunaler Netzwerke ist es, relevante Akteure vor Ort zusammenzubringen und ihre Kompetenzen zu bündeln. Durch den Austausch von Wissen, Erfahrungen und Ressourcen entstehen abgestimmte Strukturen und Angebote, die besser auf die Bedürfnisse älterer Menschen eingehen. Netzwerke tragen dazu bei, Zugänge zur Zielgruppe zu erleichtern, Synergien zu nutzen und Maßnahmen nachhaltig in der Kommune zu verankern.

Im Bereich der Bewegungsförderung älterer Menschen zielen Netzwerke vor allem darauf ab, Angebote für die Zielgruppe sichtbar und leicht zugänglich zu machen, die Teilnahme zu fördern und Barrieren abzubauen. Sie verbinden unterschiedliche Akteure – Vereine, Kommune, soziale Einrichtungen, Gesundheitsanbieter – miteinander, die gemeinsam Maßnahmen entwickeln, umsetzen und verankern. So entsteht ein abgestimmtes, nachhaltiges Angebot, das ältere Menschen motiviert, aktiv zu bleiben, ihre Selbstständigkeit und Mobilität zu erhalten und soziale Teilhabe zu erleben.

Beteiligungsformen im Netzwerk

Die verschiedenen Partner können auf vielfältige Weise zusammenarbeiten, ihre Stärken einbringen und gemeinsam Maßnahmen entwickeln, die sowohl Bewegungsangebote für ältere Menschen umfassen als auch die Bewegungsverhältnisse vor Ort fokussieren. Durch die enge Zusammenarbeit werden Angebote sichtbar, gut erreichbar, auf die Bedürfnisse der Zielgruppe zugeschnitten und langfristig wirksam. 

Es ist entscheidend, dass die Netzwerkpartner ihre Aufgaben klar abstimmen und offen besprechen, wer welche Verantwortung übernehmen kann und möchte. Realistische Anforderungen sind dabei wichtig, denn überhöhte Erwartungen oder unklare Zuständigkeiten führen schnell zu Unmut, Frustration oder zum Rückzug einzelner Partner. Eine transparente Kommunikation und gemeinsame Vereinbarungen der Rollen sorgen dafür, dass die Zusammenarbeit erfolgreich, motivierend und nachhaltig bleibt.

Mögliche Beteiligungsformen von Partnern

  • Bereitstellung von Räumlichkeiten und Infrastruktur 
  • Zielgruppenansprache und Kommunikation 
  • Koordination und Netzwerkmanagement 
  • Unterstützende Öffentlichkeitsarbeit
  • Finanzielle und materielle Unterstützung 
  • Evaluation und Rückmeldung 

Potentielle Netzwerkpartner

Geeignete Netzwerkpartner im Bereich der Bewegungsförderung älterer Menschen sind insbesondere Akteure, die einen direkten Zugang zur Zielgruppe haben und/oder mit deren Lebenssituation und Bedürfnissen vertraut sind. Dazu zählen beispielsweise Einrichtungen der Seniorenarbeit, Akteure aus dem Gesundheitswesen, gemeinnützige Vereine sowie weitere lokale Institutionen und Initiativen. Sie bringen unterschiedliche Perspektiven, Erfahrungen und Ressourcen in die Zusammenarbeit ein und tragen so dazu bei, bedarfsgerechte und passgenaue Angebote zu entwickeln.

Welche Partner wirklich einbezogen werden, hängt dabei stets von den jeweiligen kommunalen Rahmenbedingungen sowie den Zielen des Vorhabens ab. Auch bestehende Strukturen und bereits vorhandene Netzwerke spielen eine wichtige Rolle bei der Auswahl und sollten stets berücksichtigt werden. Dadurch lassen sich Doppelstrukturen vermeiden, Ressourcen effizient nutzen und unnötige Mehrarbeit reduzieren.

Das Schaubild zeigt eine Auswahl von Partnern, die im Rahmen des Projekts AuF leben identifiziert wurden. Es dient als Orientierung und veranschaulicht die Vielfalt möglicher Akteure.

Das Projekt AuF leben (2019-2025)

Mit AuF leben hat der DTB gemeinsam mit sieben Landesturnverbänden einen praxisorientierten Ansatz zur kommunalen Bewegungsförderung im Alter entwickelt und erprobt. 

Die Umsetzung erfolgte in zwei Projektphasen: Von 2019 bis 2022 wurde AuF leben gemeinsam mit drei Landesturnverbänden realisiert, von 2022 bis 2025 wurde der Ansatz auf sieben Landesturnverbände ausgeweitet. Dadurch konnte das Projekt in unterschiedlichen regionalen Kontexten erprobt und weiterentwickelt werden.

Insgesamt hat eine Umsetzung an 52 Standorten in Bayern, Mecklenburg-Vorpommern, Rheinhessen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und im Saarland stattgefunden bzw. ist noch aktiv. Die Erfahrungen aus den Projektstandorten zeigen das Potenzial der engen Zusammenarbeit von Vereinen, Kommunen und weiteren lokalen Akteuren. Es wurden Netzwerke aufgebaut, Kooperationen gestärkt und zahlreiche Maßnahmen initiiert, die nachhaltig in den kommunalen und vereinsbezogenen Strukturen verankert werden konnten.

Die Förderung des Projekts erfolgte vom 01.03.2019 bis zum 31.12.2025 mit Mitteln der gesetzlichen Krankenkassen im Rahmen des GKV-Bündnisses für Gesundheit (www.gkv-buendnis.de). Die bundesweite Förderung ist somit abgeschlossen.

Übergeordnete Zielstellung

AuF leben verbindet die beiden zentralen Ansätze der Gesundheitsförderung – Verhaltens- und Verhältnisprävention. Diese Fokussierung trägt entscheidend dazu bei, die körperliche Aktivität älterer Menschen nachhaltig zu fördern und so Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter langfristig zu erhalten.

 

Die Zielgruppe

AuF leben richtet sich an Menschen ab 60 Jahren, mit einem besonderen Fokus auf bislang inaktive Personen. Durch wohnortnahe und niedrigschwellige Angebote soll der Einstieg in ein bewegteres Leben erleichtert und Freude an Bewegung vermittelt werden. Neben der körperlichen Aktivität spielt auch der soziale Austausch eine wichtige Rolle bei dieser Zielgruppe.

Die 52 Tandems

(Zusammenschluss des Vereins/der Vereine und seiner Kommune)

Regensburg

Zielvereinbarung: 9. März 2023

Tandempartner: Stadt Regensburg und SV Fortuna Regensburg

Augsburg

Zielvereinbarung: 6. Juni 2023

Tandempartner: Stadt Augsburg und TV Augsburg 1847 e.V.

AuF leben Himmelkron | Foto: BTV

Himmelkron

Zielvereinbarung: 27. Juni 2023

Tandempartner: Gemeinde Himmelkron und TSV Himmelkron

AuF leben Baiersdorf | Bildquelle: BTV

Baiersdorf

Zielvereinbarung: 31. Juli 2023

Tandempartner: Stadt Baiersdorf und Baiersdorfer Sportverein e.V. 

AuF leben Postbauer Heng | Bildquelle: BTV

Postbauer-Heng

Zielvereinbarung: 27. Oktober 2023

Tandempartner: Markt Postbauer-Heng und SV Postbauer

AuF leben Hilpoltstein | Bildquelle: BTV

Hilpoltstein

Zielvereinbarung: 14. Dezember 2023

Tandempartner: Stadt Hilpoltstein und TV 1879 Hilpoltstein e.V. 

AuF leben Coburg | Bildquelle: BTV

Coburg

Zielvereinbarung: 2. Januar 2024

Tandempartner: Stadt Coburg und TV 1848 Coburg 

AuF leben Waltenhofen | Bildquelle: Tandem Waltenhofen

Waltenhofen

Zielvereinbarung: 22. Juli 2024

Tandempartner: Gemeinde Waltenhofen und Turnverein Waltenhofen e.V., Gesundheitssport Waltenhofen e.V., ASV Martinszell e.V.

AuF leben Mühldorf | Bildquelle: BTV

Mühldorf

Zielvereinbarung: 18. Oktober 2024

Tandempartner: Stadt Mühldorf und TSV Mühldorf 

AuF leben Selb | Bildquelle: BTV

Selb

Zielvereinbarung: 13. November 2024

Tandempartner: Stadt Selb und Turnerschaft Selb

AuF leben Rostock Südstadt | Bildquelle: LTV M-V

Rostock Südstadt

Zielvereinbarung: 30.06.2023

Tandempartner: Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Straßensport e.V.

AuF leben Güstrow | Bildquelle: LTV M-V

Güstrow

Zielvereinbarung: 06.03.2024

Tandempartner: Barlachstadt Güstrow und SV Einheit Güstrow e.V.

AuF leben Sukow | Bildquelle: LTV M-V

Sukow

Zielvereinbarung: 19.03.2024

Tandempartner: Gemeinde Sukow, Gesundheitssport Lewitz e.V. und Sukow e.V. 

AuF leben Friedland | Bildquelle: LTV M-V

Friedland

Zielvereinbarung: 20.03.2024

Tandempartner: Stadt Friedland und TSV Friedland 1814 e.V.

AuF leben Bentwisch | Bildquelle: LTV M-V

Bentwisch

Zielvereinbarung: 06.05.2024

Tandempartner: Gemeinde Bentwisch und FSV Bentwisch e.V.

AuF leben Greifswald | Bildquelle: LTV M-V

Greifswald

Zielvereinbarung: 14.05.2024

Tandempartner: Hansestadt Greifswald und HSG Universität Greifswald e.V.

AuF leben Rostock | Bildquelle: LTV M-V

Rostock

Zielvereinbarung: 28.05.2024

Tandempartner: Hanse- und Universitätsstadt Rostock und Integrativer Treff e.V. 

AuF leben Wittenförden

Wittenförden

Zielvereinbarung: 11.07.2024

Tandempartner: Gemeinde Wittenförden und TuS Wittenförden

AuF leben Balow

Balow

Zielvereinbarung: 12.06.2024

Tandempartner: Gemeinde Balow und SV Traktor Balow e.V. 

AuF leben Ober-Olm | Bildquelle: RhTB

Ober-Olm

Zielvereinbarung: 12.04.2023 
(Pilot-Tandem seit 12/2019)

Tandempartner: Gemeinde Ober-Olm und TV 1848 Ober-Olm e.V. 

AuF leben Jugenheim | Bildquelle: RhTB

Jugenheim

Zielvereinbarung: 13.04.2023
(Pilot-Tandem seit 12/2019)

Tandempartner: Gemeinde Jugenheim und TuS 1899 Jugenheim e.V. 

AuF leben Gumbsheim | Bildquelle: SV 2020 Gumbsheim e.V.

Gumbsheim

Zielvereinbarung: 29.03.2023

Tandempartner: Ortsgemeinde Gumbsheim und SV 2020 Gumbsheim e.V. 

AuF leben Mainz-Mombach | Bildquelle: DTB

Mainz-Mombach

Zielvereinbarung: 28.11.2023

Tandempartner: Mainz-Mombach und Mainz-Mombacher Turnverein 1861 e.V.

AuF leben Ingelheim| Bildquelle: RhTB

Ingelheim

Zielvereinbarung: 22.04.2024

Tandempartner: Stadt Ingelheim am Rhein und TV 1902 Frei-Weinheim e.V.

Bodenheim

Zielvereinbarung: 09.12.2024

Tandempartner: Ortsgemeinde Bodenheim und TV 1848 Bodenheim e.V.

AuF leben Morscholz | Bildquelle: STB

Morscholz

Zielvereinbarung: 28.02.2023

Tandempartner: Stadt Wadern (OT Morscholz) und TV Morscholz

AuF leben Rehlingen-Siersburg | Bildquelle: STB

Rehlingen-Siersburg

Zielvereinbarung: 23.03.2023

Tandempartner: Gemeinde Rehlingen-Siersburg und TV Rehlingen-Siersburg

AuF leben Schwalbach (Griesborn) | Bildquelle: STB

Schwalbach (Griesborn)

Zielvereinbarung: 18.04.2023

Tandempartner: Gemeinde Schwalbach und TV 1911 Griesborn e.V. 

AuF leben Schmelz | Bildquelle: STB

Schmelz (Hüttersdorf)

Zielvereinbarung: 22.05.2023

Tandempartner: Gemeinde Schmelz und TL Hüttersdorf

AuF leben Überherrn | Bildquelle: STB

Überherrn

Zielvereinbarung: 12.10.2023

Tandempartner: Gemeinde Überherrn und TV Überherrn

AuF leben Beckingen Tanztreff | Bildquelle: STB

Beckingen

Zielvereinbarung: 25.11.2023

Tandempartner: Gemeinde Beckingen und TV Beckingen von 1909 e.V. 

Jägersburg

Zielvereinbarung: 23.04.2024

Tandempartner: Stadtteil Homburg-Jägersburg und TV 09 Jägersburg e.V. 

AuF leben Hangard | Bildquelle: STB

Hangard

Zielvereinbarung: 22. Juni 2024

Tandempartner: Stadtteil Hangard und TV Hangard 1906 e.V.

AuF leben St. Wendel

St. Wendel

Zielvereinbarung: 27.08.2024

Tandempartner: Kreisstadt St. Wendel und TV St. Wendel

Ottenhausen

Zielvereinbarung: 20.12.2024

Tandempartner: Stadtteil Ottenhausen und TuS Ottenhausen

AuF leben Grimma | Bildquelle: Gymnastikverein Grimma

Grimma

Zielvereinbarung: 20.12.2022

Tandempartner: Stadt Grimma und Gymnastikverein Grimma e.V.

 

Das Tandem Grimma setzt das Projekt bereits seit November 2019 um. 

Netzschkau

Zielvereinbarung: 27.01.2025

Tandempartner: Stadt Netzschkau und TSV Nema Netzschkau e.V. 

AuF leben Merseburg | Bildquelle: LTV S-A

Merseburg

Zielvereinbarung: 06.12.2022
(Pilot-Tandem seit 11/2019)

Tandempartner: Stadt Merseburg und SSV Rabe 90 Merseburg-Süd e.V.

Unterzeichnung der Zielvereinbarung mit der Stadt Gommern und der SV Eintracht Gommern

Gommern

Zielvereinbarung: 10.03.2023
(Pilot-Tandem seit 11/2019)

Tandempartner: Stadt Gommern und SV Eintracht Gommern e.V.

AuF leben Genthin | Bildquelle: LTV S-A

Genthin

Zielvereinbarung: 26.06.2023
(Pilot-Tandem seit 11/2019)

Tandempartner: Stadt Genthin und SV Chemie Genthin e.V.

AuF leben Mansfeld/Molmerswende

Mansfeld (Ortsteil Molmerswende)

Zielvereinbarung: 25.07.2023
(Pilot-Tandem seit 06/2020)

Tandempartner: Stadt Mansfeld und SV Wacker 04 Molmerswende e.V. 

Laucha

Zielvereinbarung: 26.08.2023

Tandempartner: Stadt Laucha und SC Empor Laucha e.V.

 

 

AuF leben Eisleben

Eisleben

Zielvereinbarung: 28.08.2023

Tandempartner: Lutherstadt Eisleben und SSV Eisleben e.V.

Brettin-Roßdorf

Zielvereinbarung: 20.11.2023

Tandempartner: Gemeinde Brettin-Roßdorf und TSV Brettin-Roßdorf e.V. 

Jerichow

Zielvereinbarung: 04.12.2023

Tandempartner: Stadt Jerichow und SV Lokomotive Jerichow e.V.

Karow

Zielvereinbarung: 18.03.2024

Tandempartner: Ortschaft Karow und SC Kade/Karow

AuF leben Neumünster | Bildquelle: SHTV

Neumünster

Zielvereinbarung: 30.05.2023

Tandempartner: Stadt Neumünster, PSV Union Neumünster, SVT Neumünster und TSV Gadeland

AuF leben Wedel | Bildquelle: SHTV

Wedel

Zielvereinbarung: 25.04.2024

Tandempartner: Stadt Wedel und Wedeler TSV

AuF leben Gelting | Bildquelle: SHTV

Gelting

Zielvereinbarung: 06.07.2024

Tandempartner: Gemeinde Gelting und Manner-Turnverein Gelting v. 1908 e.V. 

AuF leben Pinneberg

Pinneberg

Zielvereinbarung: 25.07.2024

Tandempartner: Stadt Pinneberg, Vfl Pinneberg, SC Pinneberg und SuS Waldenau

Elmshorn

Zielvereinbarung: 01.09.2024

Tandempartner: Stadt Elmshorn und FTSV Fortuna Elmshorn

AuF leben Wentorf

Wentorf

Zielvereinbarung: 02.09.2024

Tandempartner: Gemeinde Wentorf und SC Wentorf

Praxisbeispiele der Tandems

Verhaltenspräventive Maßnahmen

Bewegungsangebote für die Zielgruppe

"Omas und Opas Muskeln müssen brennen"

BAYERN | Das Bewegungsangebot des SV Postbauer mit dem Titel Oma´s und Opa´s Muskeln müssen brennen findet in Postbauer-Heng großen Anklang. Auf Grund der hohen Nachfrage hat der Verein bereits einen zweiten Kurs gestartet. Dieser wird von einer durch das Projekt AuF leben neu akquirierten Übungsleiterin durchgeführt. Vor allem die vom Verein neu angeschafften Slashpipes werden von den Kursteilnehmenden gerne genutzt und sorgen für mehr Motivation und Spaß beim Bewegen.  
 

„Fit im Sitzen“ auf dem Kirchengelände

SACHSEN-ANHALT | Der kleine Ort Molmerswende (Stadt Mansfeld) mit seinem ansässigen Sportverein hat keine eigene Sporthalle und somit keine große Kapazität zur Durchführung von Bewegungsangebote im Raum. Daher wurde die Kirchengemeinde als Kooperationspartner im Rahmen von AuF leben angesprochen, die ihr Außengelände sowie einen Raum mit Stühlen zur Verfügung gestellt hat. Somit können die älteren Teilnehmenden an einem bekannten, vertrauten und wohnortnahen Ort zusammenkommen und gemeinsam eine Bewegungsstunde im Sitzen erleben.
 

Bewegungstreffs finden großen Anklang

SACHSEN | Grimma hat im Rahmen der Projektlaufzeit u.a. fünf neue Bewegungstreffs eingerichtet, die alle sehr gut angenommen werden. Der Bewegungstreff ist eine offene Organisationsform, bei der sich ältere Menschen zu einem Bewegungsangebot im Freien treffen. Es handelt sich um ein niedrigschwelliges Bewegungsprogramm, welches auf die Förderung bzw. den Erhalt der wichtigsten körperlichen Kernkompetenzen ausgerichtet ist.

Großer Aktionsnachmittag in Schwalbach

SAARLAND | Das Tandem Schwalbach hat im Rahmen des Projekts AuF leben einen Aktionstag “Schwalbach in Bewegung” durchgeführt, an dem viele Ältere teilnahmen. An mehreren Standorten/Ortsteilen der Gemeinde wurden Bewegungsangebote des Netzwerkes AuF leben offeriert. Dazu zählten Qi Gong & Yoga, Power Walking, Aktiv-Spaziergang, Sportabzeichen für Ältere, Nordic Walking, Aktiv im Sitzen und Rollator Fit. Mit einem Flashmob wurde die Veranstaltung beendet.  

Bewegung für Personen mit und ohne Rollator

SCHLESWIG-HOLSTEIN | In Neumünster wurde im Rahmen von AuF leben ein niedrigschwelliges Bewegungsangebot eingerichtet, welches sowohl für Personen ohne aber auch mit Rollator geeignet ist: Spazieren und Bewegen. Gemeinsam mit einer Übungsleiterin wird regelmäßig Spazieren gegangen - Übungen und kurze Pausen werden je nach Bedarf der Gruppe eingebaut. Mit diesem Angebot werden v.a. ältere Personen erreicht, die bisher noch keine Bewegungsangebote wahrnehmen.

Bewegung nach Seniorenfrühstück

BAYERN | Das Tandem Waltenhofen hat das bereits bestehende Seniorenfrühstück der Interessensgemeinschaft zweier Gemeindeteile um eine Bewegungseinheit ergänzt. Die Devise lautet Gemeinsam aktiv bleiben und die Freude an Bewegung entdecken. Basierend auf den Wünschen der Teilnehmenden wurden spielerisch leichte Bewegungsübungen mit dem Ball und dem Bewegungstuch durchgeführt. So konnten alle gemeinsam aktiv werden und Freude an der Bewegung finden.  

Kurs Wassergymnastik im Freibad gestartet

MECKLENBURG-VORPOMMERN | Der TSV Friedland bietet für die Zielgruppe den Kurs Wassergymnastik im Freibad Friedland an. Dieser findet zunächst zehnmal statt und ist für alle Interessierten kostenfrei. Eine Fortführung ist bereits in Planung. Um eine angenehme Wassertemperatur zu ermöglichen, findet der Kurs am frühen Abend um 18:00 Uhr statt. So kann sich das Wasser über den Tag aufheizen. Der Kurs findet bei der Zielgruppe großen Anklang.

Rikscha und Parallel-Tandem für Senior*innen

RHEINHESSEN | In Ingelheim fand ein Event statt, das speziell für Senior*innen und Menschen mit Handicap organisiert wurde. Vorgestellt wurden ein Parallel-Tandem und eine Rikscha, mit denen die Gäste gemütliche Spazierfahrten unternehmen konnten. Das Angebot soll langfristig in Ingelheim etabliert werden. Das Event zeigt eine gelungene Kooperation zwischen den RhTB, dem TV Frei-Weinheim, dem Haus St. Martin, dem Malteser Hilfsdienst, dem Seniorenbeirat, den Stadtteilkümmerern und dem Seniorenbüro. 

Wandern durch die Einheitsgemeinde

SACHSEN-ANHALT | Der SV Wacker 04 Molmerswende hat für ihre älteren Bürgerinnen und Bürger das Bewegungsangebot Wandern durch die Einheitsgemeinde initiiert. Bei jedem Treffen wurde einer der 15 Ortsteile besucht. Hierbei ging es zum einem um die gemeinsame Bewegung als auch darum, neue regionale Eindrücke zu gewinnen oder die Erinnerungen auffrischen zu können. Hierfür wurden die Ortsbürgermeister*innen oder andere Vertreter*innen aus der jeweiligen Regionen in die Wanderungen eingebunden.
 

Aktionstag "Fit & gesund in der 2. Lebenshälfte"

BAYERN | Das Tandem Hilpoltstein hat gemeinsam einen Aktionstag für ältere Menschen organisiert, an dem ca. 70 Interessierte teilnahmen. Den Auftakt machte eine ortsansässige Ärztin mit einem Vortrag zum Thema Kleine Tipps für körperliche und geistige Fitness in der 2. Lebenshälfte. Anschließend wurden Workshops rund um die Themen Bewegung, Atmung, Ernährung und Tipps & Tricks für den Alltag angeboten, an denen die Senior*innen teilnehmen konnten. Die Teilnahme am Aktionstag und den Workshops war kostenfrei.
 

Offener Tanztreff: Line-Dance und Caribic-Dance

SAARLAND |Tanzen macht glücklich. Und das trifft v.a. auch auf ältere Menschen zu. Daher hat der TV Beckingen zu einem Tanztreff eingeladen. Dieser Einladung sind mehr als 50 Personen gefolgt, die große Freude an der angeleiteten Tanzstunde und dem gemeinsamen Austausch hatten. Die Anfrage nach einer Wiederholung war groß. Für Verpflegung wurde gesorgt, die Teilnehmenden haben auch etwas mitgebracht. Somit war es eine gelungen Veranstaltung zur Förderung der Bewegung und der Gemeinschaft. 
 

Boule für Jedermann und Jederfrau

BAYERN | In Postbauer-Heng werden vier bestehende Boule-Bahnen durch das Projekt AuF leben bespielt. Jeden Mittwoch treffen sich bis zu 20 Personen zum gemeinsamen Boule-Spiel. Die lockere Atmosphäre lädt zum Mitmachen ein, gelegentlich werden auch interne Turniere veranstaltet. Dabei steht der Spaß am Spiel immer im Vordergrund. Egal ob Anfänger oder mit Erfahrung - jeder ist herzlich Willkommen, den französischen Kugelsport kennenzulernen und gesellige Stunden zu verbringen.  
 

Lach-Yoga sorgt für große Freude bei den Senioren

SAARLAND | Viel Spaß haben die älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmer des neu eingerichteten Angebots Lach-Yoga des TL Hüttersdorf.
Einmal die Woche kommen die Teilnehmenden im Freien bei einer Kapelle zusammen und führen das außergewöhnliche Bewegungsangebot durch.
Bei schlechtem Wetter wechselt die Gruppe in einen Innenraum (alte Schule), sodass keine Woche ohne gemeinsames Lachen vergeht. Die Freude ist bei allen groß.
 

Drei Spaziergehgruppen erfolgreich eingerichtet

SACHSEN-ANHALT | Nach zwei erfolgreichen Projekt-Infoveranstaltungen sind in Genthin im Frühjahr 2020 drei Spaziergehgruppen gestartet, die unterschiedliche Strecken zurücklegen. Hier konnte sich jede*r Interessierte selbst einordnen. Häufig haben die Teilnehmenden (u.a. durch den regen Austausch mit den anderen Mitläufern) gar nicht gemerkt, welche Strecke sie zurückgelegt haben. Bei den Spaziergängen werden, je nach Wunsch der Gruppe, Mobilisations- oder Kräftigungsübungen eingebaut. Der gemeinsamer Ausklang bei einem Getränk wurde als wichtige Komponente identifiziert.

Regelmäßige Spaziergänge des Seniorentreffs

SACHSEN-ANHALT | In Merseburg wurde ein gemeinsamer Spaziergang der Bewohner*innen eines Seniorentreffs eingerichtet. Im Anschluss an eine Bewegungseinheit in den Räumlichkeiten des Seniorentreffs können alle Bewohner*innen (sowie auch ältere Menschen im Umkreis) mit Begleitung Spazierengehen. Ein wichtiges Angebot, denn im Gespräch mit den Älteren hat sich gezeigt, dass häufig Hemmungen bestehen, alleine rauszugehen (z. B. Angst zu stürzen, keine Sitzmöglichkeit zum Ausruhen). Gemeinsam gehen sie gerne raus.
 

Aktionstag erreicht viele Interessierte

BAYERN | Das Tandem Himmelkron organisierte einen Aktionstag in einer örtlichen Begegnungsstätte, zu dem alle Senior*innen, Netzwerkpartner und Multiplikatoren eingeladen waren. Neben den Diakonievereinen zeigten auch die VdK-Ortsverbände, Ärzte, Apotheken, Physiotherapeuten und weitere gemeinnützige Vereine großes Interesse. Die 1. Vorsitzende des TSV Himmelkron berichtet: Es war ein voller Erfolg! Rund 50 Teilnehmende informierten sich über unsere Ideen und boten ihre Unterstützung an.
 

AuF leben-Vereine sind #BeActive

BUNDESWEIT | Jedes Jahr vom 23.-30.09. findet die Europäische Woche des Sports statt, die das Ziel hat, die Menschen in Europa für einen aktiveren Lebensstil zu begeistern. Seit 2023 haben einige AuF leben-Vereine im Rahmen der #BeActive Wochen ihre Angebote für ältere Menschen geöffnet und viele Interessierte erreicht. Unter dem Motto #BeActive im Alter wurde 2024 über AuF leben ein Konzept zur Durchführung eines Sturzpräventions-Workshops zur Verfügung gestellt.

Verhältnispräventive Maßnahmen

Anpassung der kommunalen Bewegungsverhältnisse

Eröffnung Bewegunspfad AuF leben

RHEINHESSEN | Das Tandem Jugenheim hat am 04.05.2024 einen neuen Bewegungspfad rund um den Ort eröffnet. Viele Interessierte haben sich eingefunden und sind nach der offiziellen Eröffnung durch den Bürgermeister, den TuS Jugenheim und den DTB die ca. 4,5 km lange Strecke mit gelaufen - mit oder ohne Stöcke. Zwei neue Schilder im AuF leben-Design sind auf der Strecke platziert und beschreiben einfache Übungen, die jeder während der Runde ausüben kann. Der Verein bietet angeleitete Stunden an, in denen die Runde gemeinsam gelaufen wird.
 

Bewegungskalender: Angebote für Ältere

RHEINHESSEN | Jugenheim hat einen Bewegungskalender veröffentlicht, der alle Bewegungsangebote für ältere Menschen in Jugenheim abbildet. Damit soll den älteren Menschen ein schneller Überblick ermöglicht werden, welche Angebote es speziell für sie gibt. Der Kalender umfasst dabei Angebote des teilnehmenden Vereins sowie auch von anderen vereinen und Anbietern. Es handelt sich um einen 6-seitigen Flatflyer, der in gedruckter Version an die Bürger*innen ausgegeben wurde. 

14 neue Sitzbänke eingerichtet

RHEINHESSEN | Das Tandem Dexheim hat im Rahmen der Projektlaufzeit insgesamt 14 neue Sitzbänke eingerichtet, die dazu einladen sollen, in Bewegung zu kommen und die bestehenden Spazier- und Wanderwege rund um Dexheim mehr zu nutzen. Finanziert wurden die Bänke dabei durch den Verein sowie durch Gelder, die mittels Sponsoren-Aufruf schnell zusammen getragen wurden. Weiterhin wurde eine Boule-Bahn errichtet, die bei der Zielgruppe ebenfalls großen Anklang findet. Bänke und Bahn wurden gut angenommen.
 

Mehrgenerationenspielplatz wird belebt

RHEINHESSEN | Ober-Olm verfügt über einen Mehrgenerationenspielplatz, der mit Trainingsgeräten ausgestattet und für alle frei zugänglich ist. Dieser Platz wurde durch neue Angebote wieder aufgelebt. Drei Einsteigerangebote haben den älteren Bürger*innen die Möglichkeit geboten, den Ort anzuschauen und angeleitete Übungen durchführen zu können. Daraus hat sich ein regelmäßiges Bewegungsangebot ergeben, welches speziell für die Zielgruppe eingerichtet wurde und durch den TV Ober-Olm durchgeführt wird.

Regelmäßige Netzwerktreffen initiiert

BUNDESWEIT | Einige AuF leben-Tandems führten seit Projektbeginn regelmäßig Treffen mit relevanten kommunalen Partnern durch. Neben den Tandempartnern sind dabei die unterschiedlichsten Organisationen, Vereine, Einzelpersonen etc. dabei und bringen ihre Ideen mit ein. Es ist ein wichtiger Schritt, relevante Partner sowie Interessierte für das Thema Bewegungsförderung älterer Menschen in der Kommune zusammenzubringen und das Thema gemeinsam voranzubringen. 
 

Sodixpfädchen lädt zum Bewegen ein

SAARLAND | In Schmelz wurde ein Bewegungs- und Erlebnisweg eingerichtet. Das sogenannte Sodixpfädchen lädt alle Naturfreunde und -freundinnen - ob jung oder alt- ein, den Wald mit allen Sinnen zu erleben und dabei viel Spannendes zu entdecken. Mit den acht Stationen auf über einem Kilometer führt ab sofort der Rötelsteiner Sodix spielerisch durch seinen Wald. Der AuF leben-Verein hat bei der Errichtung des geplanten Pfades unterstützt.  
 

Erster AuF leben Bewegungspfad eingerichtet

SACHSEN-ANHALT | Ende 2022 hat das Tandem Gommern sechs hochwertige Bewegungsschilder am bestehenden Spazierweg Kulk aufgestellt. Jede Tafel beschreibt einfach verständlich und niedrigschwellige Übungen, die Jedermann und Jederfrau ausführen kann. Dehnen, Mobilisieren und Kräftigung zählen dabei zum Programm. Die Übungen können einfach in einen Spaziergang eingebaut werden (ohne großes Schwitzen) oder die Tafeln können gezielt für das eigene Bewegungsprogramm genutzt werden.
 

Maßnahmen zur Teilhabe und Ansprache der Zielgruppe

Zielgruppe entscheidet über Sitzbänke

SACHSEN-ANHALT | In Merseburg wurden am nahegelegenen Spazierweg eines Seniorentreffs neue Sitzbänke eingerichtet. Bei gemeinsamen AuF leben-Spaziergängen hat sich hier der Bedarf herausgestellt. Die Stadt hat zügig auf das Anliegen reagiert und Sitzbänke aufgestellt. Die Senior*innen konnten mitentscheiden, an welchen Stellen die Bänke platziert werden sollten. Dies ist ein tolles Beispiel zur Teilhabe der Zielgruppe (Partizipation), ein wichtiger Ansatz zur erfolgreichen Maßnahmenumsetzung.

Ansprache der Zielgruppe über VHS-Kurse

RHEINHESSEN | Der TuS Jugenheim hat die Zielgruppe des Projekts über bestehende Angebote der Volkshochschule (u.a. Englisch 60+, Computerkurs 60+) angesprochen. Die Durchführung einer kurzen Bewegungseinheit und die Ausgabe einer Postkarte zur Bewerbung des Projekts im Rahmen der Angebote haben dazu geführt, dass neue Interessierte zu den Bewegungs-angeboten des TuS Jugenheim kamen. Mit dieser Maßnahme wurden somit bisher inaktive Ältere erreicht, die noch nicht im Verein aktiv sind.

Spaziergang mit dem Bürgermeister

SACHSEN-ANHALT | Regelmäßig lädt der Bürgermeister von Gommern seine Bürger*innen zu einem gemeinsamen Spaziergang ein. Dabei werden verschiedene, für die älteren Menschen zu Fuß zu erreichende, Orte erlaufen. Ziel ist es neben der Bewegung an der frischen Luft, mit den Menschen in Kontakt zu kommen und ihre Bedarfe und Wünsche hinsichtlich bestimmter Themen zu erfahren. Der Spaziergang findet großen Anklang und sowohl die Bürger*innen als auch der Bürgermeister schätzen diesen Austausch.

Erfolgreiche Ansprache inaktiver Älterer

BAYERN | Das Tandem Augsburg hat zwei neue Bewegungsangebote für die Zielgruppe 60+ eingerichtet: ein Indoor- und ein Outdoor-Angebot. Beide Angebote finden wöchentlich, kostenfrei und ohne Anmeldung statt. Über das städtische Netzwerk konnten die Kurse umfassend beworben werden, wie z.B. über Zeitungsartikel oder die Flyerauslage an öffentlichen Orten in ganz Augsburg. Die Ansprache war ein großer Erfolg und mit den neuen Angeboten wurden ca. 30 Senior*innen ohne sportliche Vorerfahrung erreicht. 
 

Übersicht aller Praxisbeispiele

Inspirationsquelle für die Umsetzung vor Ort

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