Gut begleitet in der Praxis
Materialien und Arbeitshilfen für die praktische Umsetzung vor Ort
Im Rahmen der Projektlaufzeit sind einige Materialien entstanden, die Vereine und Kommunen unterstützen sollen, ältere Menschen in Bewegung zu bringen. Dies sind:
Arbeitshandbuch AuF leben: Gestaltung einer bewegungsfreundlichen Kommune
Leitfaden Zielgruppenansprache: Wie erreiche ich die Zielgruppe 60+
Konzept Sturzpräventions-Workshop: Ältere Menschen informieren und sensibilisieren
Bewegungskarten: Einfache Übungen für den Außen- oder Innenbereich
Die Materialien stehen kostenfrei als Download (PDF-Datei) zur Verfügung.
Gedruckte Exemplare können – vorbehaltlich der Verfügbarkeit – angefragt werden. Dazu bitte die gewünschte Stückzahl sowie die Versandadresse an marisa.hirche@dtb.de senden. Je nach Bestellmenge müssen die Versandkosten getragen werden.
Arbeitshandbuch für Kommunen und Turn- und Sportvereine
Das AuF leben-Arbeitshandbuch bietet allen Kommunen und Vereinen eine Hilfestellung, die gemeinsam mit kommunalen Partnern die Lebenswelt vor Ort nachhaltig gesundheitsfördernd für ältere Menschen gestalten wollen.
Das Arbeitshandbuch gliedert sich in drei Teile:
- Teil 1: Grundlagen und Ansätze der Gesundheitsförderung
- Teil 2: Beschreibung des Gesundheitsförderungsprozesses mit Fragestellungen zur Anwendung der einzelnen Prozessphasen (Checklisten)
- Teil 3: Darstellung verhältnispräventiver, partizipativer und verhaltenspräventiver Maßnahmen zur Gestaltung einer bewegungsfreundlichen Kommune
Leitfaden Zielgruppenansprache
Bewegung ist ein zentraler Baustein für Gesundheit, Selbstständigkeit und Lebensqualität im Alter. Regelmäßige körperliche Aktivität trägt dazu bei, Mobilität, Autonomie und soziale Teilhabe zu erhalten, chronischen Erkrankungen vorzubeugen und das Wohlbefinden zu stärken. Dennoch ist ein erheblicher Anteil der älteren Bevölkerung in Deutschland körperlich inaktiv. Angst vor Überforderung und Stürzen, gesundheitliche Einschränkungen, mangelnde Motivation, fehlende soziale Unterstützung oder unzureichende Kenntnisse über passende Angebote können Gründe hierfür sein.
Dieser Leitfaden richtet sich an Kommunen und Vereine, die gemeinsam daran arbeiten möchten, ihre Kommune bewegungsfördernd zu gestalten und ältere Menschen gezielt anzusprechen. Er zeigt praxisnahe Wege auf, wie Angebote niedrigschwellig, attraktiv und nachhaltig umgesetzt werden können und wie die Zielgruppe in die Planung und Gestaltung einbezogen werden kann.
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Konzept zur Durchführung eines Sturzpräventions-Workshops
Stürze sind ein brisantes Thema im Alter. Sie können für Betroffene ein einschneidendes Erlebnis und mit einer hohen individuellen und gesellschaftlichen Krankheitslast verbunden sein. Statistiken zeigen, dass etwa ein Drittel der über 65-jährigen Personen, die selbstständig leben, mind. 1x pro Jahr stürzt. Folgen sind häufig sozialer Rückzug, Angst vor erneuten Stürzen sowie körperliche Inaktivität. Dadurch erhöht sich wiederum das Sturzrisiko.
Es ist daher wichtig, frühzeitig für das Thema zu sensibilisieren und über Möglichkeiten der Sturzprävention aufzuklären.
Im Rahmen des Projekts AuF leben hat sich das Thema „Sturzprävention“ als hilfreich erwiesen, um insbesondere inaktive, ältere Menschen zu erreichen und für Bewegung zu gewinnen. Der DTB hat daher ein Konzept zur Durchführung eines Sturzpräventions-Workshops entwickelt. Das Konzept einschließlich aller Materialien kann kostenfrei genutzt werden, um eigenständig einen Workshop in der eigenen Kommune durchzuführen.
Plakatvorlagen und Übungsblätter
Bewegungskarten
Bewegung to go - Übungen für den Alltag
Die Bewegungspackung besteht aus 20 Karten mit einfachen Übungen, die zu einem aktiven Alltag anregen sollen. Sie ist kompakt und passt somit in jede Tasche und ist jederzeit einsatzbereit. Die beschriebenen Übungen eignen sich für ein gezieltes Training oder eine (kurze) Bewegungseinheit zwischendurch. Alle Übungen können sowohl im Freien als auch im Innenbereich durchgeführt werden.
Die Bewegungskarten umfassen Übungen ohne Hilfsmittel, Übungen mit Bank/Stuhl und Übungen mit (Nordic Walking-)Stöcken.
Es stehen zwei Versionen der Bewegungskarten zum Download bereit: