Schliessen

Willkommen beim Deutschen Turner-Bund

Mit Hilfe dieses Menüs können Sie sich im umfangreichen Themenspektrum der DTB-Website orientieren.

Hygienemaßnahmen | Bildquelle: Pixabay

 

Arbeitshilfen und Informationen zur Öffnung der Sporträume

Der Deutsche Turner-Bund hat in Zusammenarbeit mit seinen Landesturnverbänden konkrete Organisationshilfen und Check-Listen für Vereine erstellt, mit denen der Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben gelingt. Mit diesen Organisationshilfen erhalten die Vereine des DTB eine dezidierte Anleitung und Unterstützung für die Öffnung ihrer Sporträume im Kontext der Corona-Pandemie. 

Die Organisationshilfe Wiedereinstieg vereinsbasiertes Sporttreiben umfasst nicht nur den Sport im Freien, sondern auch die Organisation des Indoorsports. Diese Ausarbeitung als Arbeitshilfe für die Vereine basieren auf den zehn Leitplanken des DOSB und den spezifischen DTB-Übergangsregeln und Handlungsempfehlungen für die Bereiche Fitness- und Gesundheitssport, DTB-Sportarten sowie Kinderturnen und wurden gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus den Landesturnverbänden entwickelt.

Nach der bereits erfolgten Öffnung von Freiluftaktivitäten des Sporttreibens durch die Politik entscheiden die Länder nun, in eigener Verantwortung vor dem Hintergrund des jeweiligen Infektionsgeschehens und landesspezifischer Besonderheiten, über die schrittweise Öffnung folgender weiterer Bereiches des Sports:

  • Sportbetrieb in allen öffentlichen und privaten Indoor-Sportanlagen, Schwimm- und Spaßbädern
  • Fitnessstudios und ähnliche Einrichtungen
  • Betrieb von sonstigen Sport- und Freizeiteinrichtungen
  • Wiederaufnahme von Wettkampf- und Leistungssport

Damit die Mitgliedsorganisationen des DTB, Landesturnverbände wie Vereine, sich optimal auf diese neuen Voraussetzungen des Sporttreibens einstellen können, bietet die übergreifende Organisationshilfe eine große Unterstützung für die Umsetzung der Verordnungen – und der spezifischen DTB-Übergangsregeln der einzelnen Angebots- und Sportbereiche. Die spezifischen Übergangsregeln des DTB wurden mit Expertinnen und Experten aus der Medizin und Sportwissenschaft erarbeitet und durch die medizinische Kommission des DOSB geprüft und freigegeben. Mit diesem Servicepaket ist für die Vereinsebene gewährleistet, dass eine sachgerechte Umsetzung der Vorgaben der Länder erfolgt.

Arbeitshilfen des DTB zum Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben

Die Expert*innen-AG des DTB wird sich regelmäßig in gemeinsamen Video-Konferenzen zu aktuellen Entwicklungen austauschen und die Empfehlungen gemäß den aktuellen Entwicklungen eventuell anpassen.

 

Die zehn Leitplanken des DOSB

Bildquelle: DOSB

Ein Abstand von mindestens 1,5 - 2 Metern zwischen den anwesenden Personen trägt dazu bei, die Übertragungswahrscheinlichkeit von Viren deutlich zu reduzieren. Auf Grund der Bewegung beim Sport ist der Abstand großzügig zu bemessen. Die Steuerung des Zutritts zu den Sportanlagen sollte unter Vermeidung von Warteschlangen erfolgen.


Bildquelle: DOSB

Sport und Bewegung sollten kontaktfrei durchgeführt werden. Auf Händeschütteln, Abklatschen, in den Arm nehmen und Jubeln oder Trauern in der Gruppe wird komplett verzichtet. Die Austragung von Zweikämpfen, z. B. in Spielsportarten, sollte unterbleiben. In Zweikampfsportarten kann nur Individualtraining stattfinden.


Bildquelle: DOSB

Sport und Bewegung an der frischen Luft im öffentlichen Raum oder auf öffentlichen und privaten Freiluftsportanlagen erleichtern das Einhalten von Distanzregeln und reduzieren das Infektionsrisiko durch den permanenten Luftaustausch. Spiel- und Trainingsformen sollten, zunächst auch von traditionellen Hallensportarten, im Freien durchgeführt werden.


Bildquelle: DOSB

Häufigeres Händewaschen, die regelmäßige Desinfektion von stark genutzten Bereichen und Flächen sowie der Einsatz von Handschuhen kann das Infektionsrisiko reduzieren. Dabei sollten die Hygiene- und Desinfektionsmaßnahmen bei gemeinsam genutzten Sportgeräten besonders konsequent eingehalten werden. In einigen Sportarten kann der Einsatz von Mund-Nasen-Schutzmasken sinnvoll sein.


Bildquelle: DOSB

Die Nutzung von Umkleiden und Duschen in Sporthallen und Sportvereinen wird vorerst ausgesetzt. Die Gastronomiebereiche bleiben, wenn keine anderslautenden Öffnungen in den jeweils Länderverordnungen unter Auflagen ermöglicht werden, geschlossen, ebenso wie die Gesellschafts- und Gemeinschaftsräume.


Bildquelle: DOSB

In der Übergangsphase sollte auf die Bildung von Fahrgemeinschaften zum Training und zu Wettkämpfen verzichtet werden. Ebenso ungeeignet ist der Einsatz von Minivans. Zudem ist auf touristische Sportreisen zu verzichten.


Bildquelle: DOSB

Um die Distanzregeln einzuhalten, sollten derzeit keine sozialen Veranstaltungen des Vereins stattfinden. Dies gilt sowohl für Festivitäten als auch für Versammlungen. Die Bundesregierung hat es Vereinen kurzfristig gestattet, ihre Mitgliederversammlungen im Bedarfsfall auch digital durchzuführen. Zudem sind jegliche Zuschauerveranstaltungen in den Vereinen untersagt. Nicht gestattet sind – mit wenigen Ausnahmen in einigen Bundesländern für kontaktfreie Sportarten - zunächst auch sportliche Wettbewerbe.


Bildquelle: DOSB

Durch die Bildung von kleineren Gruppen beim Training, die im Optimalfall dann auch stets in der gleichen Zusammensetzung zusammenkommen, wird das Einhalten der Distanzregeln erleichtert und im Falle einer Ansteckungsgefahr ist nur eine kleinere Gruppe betroffen bzw. mit Quarantäne-Maßnahmen zu belegen. In einigen Bundesländern geben notwendige Quadratmeterflächen pro Sportler eine Orientierung.


Bildquelle: DOSB

Für Angehörige von Risikogruppen ist die Teilnahme am Sport ebenfalls von hoher Bedeutung. Umso wichtiger ist es, das Risiko für diesen Personenkreis bestmöglich zu minimieren. Individualtraining kann eine Option sein.


Bildquelle: DOSB

Dieser Punkt ist insbesondere ein Appell an den gesunden Menschenverstand. Wenn man bei einer Maßnahme ein ungutes Gefühl hat, sich über die möglichen Risiken nicht im Klaren ist, sollte darauf verzichtet werden und alternativ eine risikofreie Aktivität gesucht werden.


Häufig gestellte Fragen (FAQ)

  • Gelten die Informationen des DTB für alle Bundesländer und Landkreise?
    Unabhängig von den Organisationshinweisen und Übergangsregelungen des DTB für den Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben haben allein die jeweils zuständigen Länderministerien und Kommunen das Recht, die geltenden Verordnungen zur Eindämmung der Corona-Pandemie zu lockern. Detaillierte Informationen zu den jeweiligen Verordnungen können der Website der Bundesregierung mit den landesspezifischen Regelungen entnommen und bei den jeweiligen Kommunen eingeholt werden.  

 

  • Muss der Fragebogen zu jeder Trainingseinheit von den Teilnehmenden erneut ausgefüllt werden? 
    Der Fragebogen sollte einmal vor der ersten Trainingsteilnahme ausgefüllt werden. Die Teilnehmenden sollten, sobald sich eine Angabe in diesem Fragebogen ändert, dies dem/r Trainer*in oder Ansprechpartner*in im Verein mitteilen. 
  • Muss der Fragebogen vor Ort ausgefüllt werden oder kann diese von z.B Minderjährigen auch zu Hause ausgefüllt und mitgebracht werden?
    Der Fragebogen kann auch zu Hause ausgefüllt und mitgebracht werden. Sollten sich jedoch Änderungen ergeben, so ist dies umgehend mitzuteilen. 
  • Wer ist autorisiert den Fragebogen einzusammeln und zu verwalten? Wo muss der Fragebogen aufbewahrt werden? Übunsleiter*innen und Trainer*innen sind autorisiert  diesen einzusammeln. Aufbewahrt werden sollte der Fragebogen beim „Beauftragten für den Wiedereinstieg/Hygienemaßnahmen“ vom Vorstand. Dort sollten auch die Teilnehmerlisten gesammelt und aufbewahrt werden. 
  • Wie verhält es sich mit der Datenerfassung von Teilnehmenden in Bezug auf die DSGVO? 
    Bei der Erhebung persönlicher Daten (z.B. Fragebogen SARS-CoV-2-Risiko) wird empfohlen, beim jeweils zuständigen Landesdatenschutzbeauftragten zu erfragen, ob es für das betreffende Bundesland eine Dokumentationspflicht für Sportvereine zum Schutz vor Neuinfektionen mit dem Corona-Virus gibt. Im Fall einer Dokumentation von persönlichen Daten muss durch den Erhebenden transparent gemacht werden, wie diese Daten verwendet werden, wann sie gelöscht werden usw. 
  • Was genau ist unter „gründlichen Reinigung“ zu verstehen? 

    Der Hallenboden braucht nicht nach jeder Trainingsstunde durchgewischt zu werden – sollte aber mindestens einmal täglich gereinigt werden. Wichtig ist, dass Türklinken und Griffe, Lichtschalter und Treppengeländer etc. – nach jeder Trainingsstunde mit einem Desinfektionstuch oder Spray gereinigt bzw. desinfiziert werden. Und natürlich das Durchlüften nach jeder Trainingseinheit. 
    Unter Infektionsschutz.de hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung viele nützliche Hinweise bereitgestellt.

  • Wo finde ich Hinweise zum richtigen Umgang mit Desinfektionen und Hygienemaßnahmen?
    Nähere Informationen zur richtigen Desinfektion bieten folgende Seiten: 

  • Wer bietet Online Hygiene-Schulungen an? 
    Wir arbeiten mit Hochdruck an der Bereitstellung weiterer Unterlagen zum Thema Hygiene und auch der Möglichkeit eine Hygieneschulung für Vereine anzubieten. Bislang hat der DTB noch kein Schulungsangebot. Im Internet gibt es sehr viele Hygienekurse, allerdings nicht direkt für den Sport, sondern eher andere Einsatzbereiche wie Gastronomie, Pflegeheime, Krankenhäuser oder andere gewerbliche Einrichtungen. Unter https://www.infektionsschutz.de hat die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung viele nützliche Hinweise bereitgestellt. 

  • Was ist beim Desinfizieren der Sportgeräte zu beachten? 
    Da eine regelmäßige Desinfektion von Turngeräten (z.B. Barrenholme, Lederbezüge von Turnkästen, Sprungtische, Balken) mit alkoholhaltigem Desinfektionsmittel das Material der Geräte strapaziert und schädigen kann, sind die Hände bei jedem Gerätewechsel zu waschen oder zu desinfizieren. 

    Auch beim Trampolinturnen wird von alkoholhaltigen Desinfektionsmitteln abgeraten, da diese das Material strapazieren. Zurzeit werden alternative Möglichkeiten geprüft. Sobald neue Ergebnisse vorliegen, werden wir diese veröffentlichen. 

  • Was ist beim Benutzen von Magnesia zu beachten?
    Das Benutzen von Magnesia ist für das Turnen am Barren, Stufenbarren und Reck unerlässlich, um mit den Händen nicht vom Gerät abzurutschen. 
    Da die Holme nicht nach jeder Übung gereinigt und anschließend neu präpariert werden können, sollten sich die Turner*innen nach jeder Übung bzw. Trainingseinheit am Gerät die Hände ausgiebig waschen. 
    Eine Übertragung des Corona-Virus durch Schweiß ist aktuellem Kenntnisstand nicht gegeben. 

  • Darf die Schnitzelgrube genutzt werden? 
    Es wird von der Nutzung abgeraten, da beim Fall und Eintauchen in die Schnitzelgrube ein Absondern von Speichel nicht ausgeschlossen werden kann und somit die Möglichkeit einer Tröpfcheninfektion besteht. 

  • Wie werden Rhönräder am besten gereinigt? 
    Hier gibt der Hersteller Zimmermann Rhönradbau GmbH in Taunusstein folgende Tipps und Hinweise: 

    Das Reinigen von Rhönrädern muss man nach Bauteilen differenzieren. 

    • Den Schlauch der Reifen reinigen Sie am besten mit Seifenwasser (Spüli) oder bei starker Verunreinigung mit Isopropanol. Dies darf aber nicht zu häufig geschehen (max. alle acht Wochen). Sonst könnten die Weichmacher aus dem Schlauch austreten. Auf keinen Fall darf Waschbenzin, Aceton oder ähnliches eingesetzt werden. 

    • Die Griffe aus Edelstahl können Sie mit einem Desinfektionsspray, Desinfektionstuch, Isopropanol oder Seifenwasser behandeln. Bitte achten Sie darauf, dass das Silikon an den Griffen nicht mit abgerieben wird. 

    • Für die Reinigung der Griffe mit Lackierung ist statt Seifenwasser ein Reinigungstuch oder Desinfektionstuch (nicht zu aggressiv) zu empfehlen. An den Stellen, an denen die Farbe schon leicht abgeblättert ist, kann Seifenwasser Rost verursachen. 

    • Für das Silikon an den Griffen ist ebenfalls statt Seifenwasser ein Reinigungstuch oder Desinfektionstuch (nicht zu aggressiv) zu empfehlen. Falls das Silikon ein Loch hat, könnte Wasser in die Reifen kommen und diese dann oxidieren. 

    • Die Fußbretter können sie mit Desinfektionsspray besprühen oder ein Desinfektionstuch benutzen. Dieses darf nicht zu nass sein sonst quillt das Holz auf. 

    • Bindungen sind leider nicht zu reinigen. Sinnvoll wäre wenn jede Turnerin und Turner ein eigenes Paar hätte. 

    • Verwenden Sie keine aggressiven Reinigungsmittel wie z. B. Lösungsmittel, scheuernde Reiniger, starke und schwache Basen, starke Säuren, Aceton, Formaldehyd, chlorierte Kohlenwasserstoffe, Phenol, organische Lösungsmittel, Reinigungssand, Reinigungspasten, Dampfentwickler und starke alkalische Reinigungsmittel. 

      Bitte achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit in das Innere des Rhönrads (z. B. über die Kupplungsstücke oder an undichten Silikonstellen) gelangt. 

  • Wie werden AirTracks am besten gereingt? 

    Beim Reinigen einer Airtrack empfiehlt der Hersteller folgende Vorgehensweise: 

    „Aufgrund der aktuellen Situation möchten wir Ihnen ein paar Hinweise zum Säubern der AirTracks geben. Bitte beachten Sie hierbei, dass die vorgeschlagenen Methoden keine Garantie dafür sind, alle Viren zu entfernen. AirTrack Factory übernimmt keine Haftung, bei Beschädigungen die entstehen. Wir empfehlen den AirTrack mit einer desinfizierenden Seife sowie Wasser zu säubern. Hierfür nehmen Sie am besten ein weiches Tuch oder ein altes Kleidungsstück. Falls es hartnäckige Flecken gibt, können Sie auch Waschbenzin verwenden. Sie können den AirTrack mit einem weichen Tuch trockenwischen, oder über Nacht trocknen lassen. Bitte beachten Sie, dass der AirTrack nur trocken weggepackt werden kann. Vergessen Sie hierbei nicht, dass das Velcro am AirTrack noch feucht sein kann, auch wenn der AirTrack bereits trocken ist.“

Bundeslandspezifische Informationen zum Vereinssport

Weitere Informationen:

Weitere Informationen: 

Weitere Informationen: 

Weitere Informationen: 

Weitere Informationen: