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Team Gerätturnen

Andreas Toba im Interview

09.08.2018 11:05

Die deutschen Gerätturner kämpfen in der Qualifikation bei der EM in Glasgow am heutigen Donnerstag (09.08.2018) um den Einzug in das Teamfinale.

Andreas Toba | Bildquelle: Picture Alliance
Andreas Toba | Bildquelle: picture alliance

Andreas Toba erzählt im Vorfeld von den Zielen der deutschen Mannschaft und erklärt den Stellenwert der Multisport-EM für das Turnen.

Andreas Toba, mit welchen Zielen gehst du in die Qualifikation?

Andreas Toba: Wir wollen alle unsere bestmögliche Leistung präsentieren. Unser aktuelles Team ist eine der stärksten Mannschaften, mit der ich bisher eine EM geturnt habe. Wichtig ist, dass wir uns an der europäischen Spitze etablieren und auch gut präsentieren. Den letzten großen Mannschaftswettkampf haben wir bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio geturnt. Deshalb ist es gut, dass wir uns in Glasgow mal wieder als Team zeigen können.

Die Wettkampfhalle kennst du bereits von der WM 2015.

Andreas Toba: Die Halle ist unfassbar schön. Schon damals war der Wettkampf super organisiert. Wir haben leider ein bisschen ungünstig geturnt, haben eine gute Platzierung insbesondere durch viele Abgänge am Pferd in den Sand gesetzt, wodurch wir die direkte Olympia-Qualifikation verpasst haben. Deshalb sind die Erinnerungen nicht nur positiv. Dennoch freue ich mich, wieder in Glasgow zu sein. Die Wege sind sehr kurz, was für den eng getakteten Tagesablauf bei einer EM ideal ist.

Was bedeutet die Multisport-EM generell für das Turnen?

Andreas Toba: Die Veranstaltung ist super für unsere Sportart. Turnen steht sonst nicht unbedingt im Fokus der Medien. Dadurch, dass in diesem Jahr mehrere Sportarten gleichzeitig ihre EM austragen, bekommen wir ein bisschen mehr Aufmerksamkeit. Das ist echt eine tolle Chance.

Mit der medialen Aufmerksamkeit steigt auch die Anzahl der Fans. Was kannst du jungen Menschen raten, die vor dem Fernseher mitfiebern werden und dir auch in der Turnhalle nacheifern wollen?

Andreas Toba: Fakt ist, dass ich nicht unbedingt viel Turntalent hatte, aber bei mir war der Wille immer ganz groß. Ich wollte immer unbedingt etwas erreichen, in die Nationalmannschaft kommen und große Wettkämpfe turnen. Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und wenn man sich etwas vornimmt, sollte man bis zum Schluss am Ball bleiben und dafür kämpfen.

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