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Team Trampolinturnen

Weltcup in Arosa

06.07.2018 14:42

Das DTB-Quartett hat beim Weltcup der Trampolinturner im schweizerischen Arosa die Finals verpasst.

Kyrylo Sonn | Bildquelle: Qingwei Chen

Für das beste Resultat aus deutscher Sicht sorgte in der Qualifikation am Freitag Fabian Vogel (MTV Bad Kreuznach), der mit 106,155 Punkten auf Platz 14 kam, dicht gefolgt von Lars Fritzsche (TGJ Salzgitter), für den es mit 105,185 Punkten zu Rang 16 langte. Gar nicht gut lief es dagegen für den EM-Fünften von Baku, Kyrylo Sonn (MTV Bad Kreuznach), der nach der Pflicht (51,83) noch auf Finalkurs liegend nach einem Abbruch in der Kür auf den 28. Platz zurückfiel (75,99). Auch die einzige Frau in der Auswahl von Cheftrainer David Pittaway, Rio-Olympiateilnehmerin Leonie Adam (MTV Stuttgart), schaffte es nicht durch ihr Programm. 57,355 Punkte bedeuteten am Ende Rang 25.  

"Die Ergebnisse spiegeln nicht den Trend wider", betonte Pittaway. "Wir sind auf einem aufsteigenden Ast." Gerade Sonn habe in diesem Jahr noch keinen internationalen Wettkampf abgebrochen. Dass es nun passierte, überraschte sowohl den Cheftrainer als auch dessen mitgereisten Vorgänger Michael Kuhn. "Kyrylo hat eine herausragende Pflicht geturnt. Wir hatten ihn unter den Top acht erwartet", so Pittaway. Aber vielleicht sei der 27-Jährige auch nur reif für eine Pause, die er wie Vogel und Adam nun auch antreten wird. 

Vogel hatte laut Pittaway eine "ordentliche Pflicht" (50,775) gezeigt, sich in der Kür (55,38) aber "etwas unter Wert verkauft", nachdem er gleich beim zweiten Übungsteil "etwas ins Schleudern kam" und dann nur noch mit Mühe und Not durchturnte. Doch genau das ist es, was der Brite erst mal von seinen Turnern verlangt: ohne Abbruch abzuliefern. Fritzsche gelang das ebenfalls, obwohl er im Einturnen noch etwas mit sich haderte. Umso mehr trafen seine Vorträge (50,255/54,93) beim Coach auf Anerkennung.

Das Abschneiden Adams sei dagegen sehr bedauerlich gewesen, weil die 25-Jährige sich zuletzt, etwa bei der ersten WM-Qualifikation für St. Petersburg in Cottbus, die sie gewann, ganz anders präsentiert und den Weltcup-Auftritt verdient hatte. Nach "verhaltener Pflicht" (46,405) sei sie jedoch früh in ihrer Kürubung zu weit in eine Ecke des Sprungtuchs gekommen, sodass Heimtrainer Kuhn die Schiebematte einsetzen musste, um Schlimmeres zu verhindern. "Ich bin aber hoffnungsvoll, dass sie uns noch ein paar gute Ergebnisse präsentieren wird", betonte Pittaway. 

Ergebnisse unter https://sporttech.io/events/aa9c6822-c27e-4b3c-45d4-cab83c031089/ovs/event/TRA

 Zeitplan:
Samstag, 07.07.:

16:00-18:00 Uhr: Finalwettkämpfe