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Turn-Team-Deutschland

Weltcup in Cottbus - sieben Finals für DTB-Athleten

23.11.2018 20:09

Auch am zweiten Tag der Qualifikation des Turnier der Meister turnten sich die DTB-Athleten in die Finals.

Lukas Dauser | Foto: Minkusimages
Lukas Dauser | Foto: Minkusimages

Mit Lukas Dauser, Marcel Nguyen, Sophie Scheder, Leah Grießer und Kim Bui zogen gleich fünf Athleten in die Endkämpfe am Sonntag ein. Bereits Tags zuvor hatten Kim Bui und Felix Remuta den Einzug unter die besten Acht geschafft, so dass am Ende der zweitägigen Qualifikation beachtliche sieben Finaltickets für den DTB zu Buche standen.

Vor allem am Barren erlebten die Zuschauer in der Lausitz Arena ein deutsches Glanzstück: Sowohl Dauser als auch Nguyen turnten auf hohem internationalen Niveau und belegten die Quali-Plätze eins und zwei. Der Berliner Dauser präsentierte seine hochwertigen Elemente etwas sauberer und kam so auf starke 15,200 Punkte. Der Stuttgarter Nguyen erzielte 14,800 Zähler. Auch am Boden der Frauen konnten die Turnfans in der Arena jubeln. Kim Bui zog mit ihrer dynamischen Übung und viel Beat das Publikum auf ihre Seite – 13,133 Punkte für Bui und Platz sieben. Leah Grießer bezauberte mit Ausstrahlung und lag mit 13,100 Punkten und Rang acht nur knapp dahinter.

Am Balken zeigte sich Sophie Scheder sicher und auf Platz vier liegend gut gewappnet für das Finale. „Ich war ganz schön aufgeregt, aber dafür lief es wirklich gut. Ich freue mich sehr über das Finale“, sagte Scheder, die 13,200 Punkte holte. Teamkollegin Grießer musste am Balken einmal absteigen und hatte somit keine Chance auf das Finale.

Felix Remuta konnte auch am Freitag seine gute Form bestätigen und zeigte diesmal am Sprungtisch eine gute Leistung. 14,466 und 14,166 Punkte sicherte sich der Münchner, was im Mittelwert 14,316 Zähler bedeutete aber knapp nicht für das Finale reichte. „Für das Finale bräuchte er etwas mehr Schwierigkeit, aber da arbeiten wir dran“, sagte sein Coach Valerie Belenki.

Am Reck kämpfte Lokalmatador Christopher Jursch und Andreas Toba gegen die übermächtige Konkurrenz. Toba turnte sicher und hing alle vier Flieger – 13,533 Punkte für den Niedersachsen aber kein Finale. Christopher Jursch folgte Toba, hatte aber beim ersten Flugteil bereits Probleme und verlor anschließend während der Übung den Griff. Nur 10,500 Punkte für den Cottbuser.