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Turn-Team-Deutschland

„Ich habe mich mal wieder selbst übertroffen“

11.10.2019 11:19

Elisabeth Seitz erzielt bei der WM in Stuttgart als Sechste ihr bestes Mehrkampfergebnis. Sarah Voss springt auf Anhieb in die Top Ten.

Bundestrainerin Ulla Koch hatte es schon während des Wettkampfs vor 7500 begeisterten Zuschauern in der Hanns-Martin-Schleyer-Halle auf den Punkt gebracht. „Grandios“ war die Leistung, die die Stuttgarterin Elisabeth Seitz und die Kölnerin Sarah Voss am Donnerstag im Mehrkampffinale der Weltmeisterschaften von Stuttgart ablieferten.

Die WM-Dritte am Stufenbarren erreichte als Sechste nicht nur ihr bislang bestes Ergebnis beim Messen mit der internationalen Konkurrenz. Auch punktemäßig bedeuteten die 55,999 Zähler einen persönlichen Rekord für die 25-Jährige. Nur vier Zehntel fehlten ihr zu Bronze.

Teamkollegin Voss durfte sich bei ihrem ersten 24er-Finale mit 54,898 Punkten gleich über einen Top-Ten-Platz freuen. Dabei war die 19-Jährige erst eine Woche zuvor als Mehrkämpferin für die WM nominiert worden.

„Es war unbeschreiblich toll, hier neben allen Weltgrößen wie Simone Biles und Eli Seitz zu stehen“, erklärte Voss in der Mixed Zone der Arena. „Ich bin sehr glücklich mit meiner Performance und dass ich alles um mich herum noch einmal aufsaugen durfte.“

Seitz staunte derweil mal wieder über sich selbst. Eigentlich habe sie gedacht, ihr Vorkampf-Ergebnis, als sie mit 54,999 Punkten Zehnte wurde, nicht mehr toppen zu können. „Aber jetzt habe ich mir schon wieder einen kleinen Traum erfüllt.“ Zudem setzte sie am Stufenbarren, wo sie am Samstag im Finale steht, „ein Ausrufezeichen“, da sie erstmals auf einem WM-Podium die Verbindung aus Pak-Salto, Stalder-Umschwung und Schaposchnikowa mit halber Drehung zeigte. „Heute habe ich mich mal wieder selbst übertroffen“, erklärte die Powerfrau grinsend.