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Team Gerätturnen

Turn-Turniere in der Schweiz - Deutsche glänzen

03.11.2019 15:11

Elisabeth Seitz und Andreas Toba schaffen es beim traditionsreichen Swiss Cup in Zürich ins kleine Finale.

Elisabeth Seitz beim Swiss Cup | Foto: picture alliance
Elisabeth Seitz beim Swiss Cup | Foto: picture alliance

Dort allerdings hatten die Titelverteidigerin aus Stuttgart und ihr neuer Partner aus Hannover ganz knapp das Nachsehen im Duell mit den Gastgebern. Seitz turnte am Stufenbarren 14,90, Toba an den Ringen 13,95 Punkte ein. In Summe waren die 28,85 Punkte etwas schlechter als das Gesamtergebnis von Giulia Steingruber am Sprung (14,60) und Oliver Hegi am Barren (14,65), die zusammen auf 29,25 Punkte kamen. Im Finale setzten sich die Amerikaner Jade Carey und Allan Bower mit 29,075 Punkten gegen die Ukrainer Diana Varinska und Oleg Verniaiev (27,65) durch. Erstmals hatte es bei dem Paarwettkampf einen neuen Modus gegeben, bei dem es nach den Vorrunden im Duellsystem weiterging. 

Den Auftakt hatten die beiden DTB-Vertreter siegreich gestalten können, als sie den ersten Durchgang mit 28,90 Punkten ebenfalls an Barren und Ringen vor Frankreich und den USA für sich entschieden. Danach fielen sie mit 13,15 am Boden und 13,60 am Parallelbarren auf den vierten Platz zurück und schafften es somit als letztes Team ins Halbfinale. Dort unterlagen sie dann mit 12,70 für Seitz am Schwebebalken und 14,25 für Toba am Reck, also 26,95 Punkten, im direkten Zweikampf den Führenden und späteren Siegern aus den USA (27,25).

"Wir haben gut geturnt und sind zufrieden", sagte Toba. Die Heimtrainerin seiner Kollegin, Marie-Luise "Guti" Probst-Hindermann, bestätigte das. Die beiden DTB-Vertreter hatten alle ihre Vorträge ohne größere Fehler abgespult und durchgeturnt. "Wir hätten uns nicht besser präsentieren können", erklärte die Betreuerin. 

Voss Zweite beim Arthur Gander 

Am Mittwoch waren die beiden deutschen Mehrkampfmeister Sarah Voss und Toba beim Mémorial Arthur Gander in Morges auf den Plätzen zwei und fünf gelandet.

Sarah Voss (TZ DSHS Köln) musste mit 40,05 Punkten lediglich die Französin Lorette Charpy (40,45) an sich vorbei lassen, blieb mit fünf Hundertsteln Vorsprung vor der Ukrainerin Diana Varinska und zeigte sich "sehr zufrieden" und "überrascht" von ihrem guten Abschneiden in dem starken Feld. "Es war ein echt schöner Wettkampf mit tollem Publikum", erzählte die zweifache Weltmeisterschaftsfinalistin von Stuttgart. Zwar hatte sie sich am Stufenbarren einen "groben Patzer" erlaubt, als sie beim Pak-Salto auf dem Boden aufschlug. Doch der Rest ihrer Kür gelang der 20-Jährigen sicher, und sie erhielt 11,90 Punkte dafür.
Ihre ganze Klasse spielte sie dann danach aus, als sie am Schwebebalken als erste Starterin eine fast fehlerfreie Übung präsentierte. Lediglich beim Kadettsprung mit halber Drehung wackelte die Studentin etwas. 13,40 Punkte bedeuteten die höchste Note unter allen Teilnehmerinnen. Auch am Sprung war die Deutsche nicht zu schlagen, brachte ihren Jurtschenko mit Doppelschraube sicher in den Stand und erntete dafür 14,75 Punkte. 

Andreas Toba (TK Hannover) haderte ein wenig mit seinem fünften Platz (54,350) beim Erfolg des Ukrainers Oleg Verniaiev (57,80) vor dem Russen Artur Dalalojan (57,45). Denn nach einem guten Beginn an den Ringen (13,75) war der 29-Jährige am Sprung gestürzt (12,80). "Ich weiß auch nicht genau, was da passiert ist", sagte Toba. "Ich habe den Sprung einfach nicht gut erwischt und dann gesessen." Doch an Barren (13,75) und Reck (14,05) hatte er sich dann wieder bestens im Griff und konnte am Ende doch noch einigermaßen zufrieden sein.

Das Gander-Turnier ist eine Art Wahlwettkampf,  bei dem die Turnerinnen nur an drei, die Turner an vier Geräten starten, die sie sich selbst aussuchen dürfen.


 

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