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Turnerjugend

Jugendverbandsarbeit in Coronazeiten

24.11.2020 09:32

Trotz der aktuellen Corona-Pandemie hat die Deutsche Turnerjugend mehrere dezentrale und kleinere Regionalkonferenzen durchgeführt.

Bildquelle: iStock

Die Idee

Aufgrund der anhaltenden unsicheren Pandemiesituation und den damit einhergehen Hygienebestimmungen hat sich die Deutsche Turnerjugend mit ihren Mitgliedsorganisationen darüber beraten, wie eine gemeinsame Jugendverbandsarbeit in Coronazeiten aussehen könnte. In einer Teamsbesprechung im Juni 2020 haben sich der DTJ-Vorstand, die Vertreter*innen der Landesturn(er)jugenden und Technischen Komitees darauf verständigt, im Jahr 2020 auf eine große zentrale Herbsttagung zu verzichten und dafür drei dezentrale und kleinere Regionalkonferenzen im Herbst abzuhalten. Das Ziel war es, gemeinsam drei zentrale strategische Themen inhaltlich weiterzuentwickeln: die Auswertung der „Offensive Kinderturnen“ sowie die Handlungsfelder Engagementförderung und Digitalisierung.

 

Die Inhalte

Es tat allen gut, sich in einer Präsenzsitzung – unter Berücksichtigung der entsprechenden Hygienemaßnahmen – über die oben genannten Themen auszutauschen. Zusätzlich bestand die Möglichkeit, digital an der Veranstaltung teilzunehmen. Mithilfe von zwei Workshopphasen, Diskussionsrunden und Mentimeter-Abfragen wurden Ideen der Teilnehmenden eingeholt. Als verbindendes Element aller drei Themenschwerpunkte stellte sich im Ergebnis das Themenfeld „Engagement“ heraus. Sowohl für die Gestaltung einer Kinderturn-Stunde als auch für die Vorstandsarbeit braucht es engagierte Menschen in unseren Vereinen und Verbänden. Daher hat sich die Deutsche Turnerjugend als klares Ziel gesetzt, sich konsequent für Verbesserungen der Engagementbedingungen einzusetzen. Ein entsprechendes Votum, das Themenfeld Engagement in den kommenden Jahren zu forcieren, gaben daher auch die Mitglieder des diesjährigen Jugendhauptausschusses ab.

Dieser fand auf Grundlage des im Juni besprochenen Vorgehens erstmals in rein digitaler Form statt. Mit Hilfe eines rechtssicheren digitalen Abstimmungstools konnten weitere wirksame Beschlüsse getroffen werden, so z.B. über den Haushaltsabschluss 2019 und die Haushaltsplanung 2021. Zusätzlich konnte Mark Gerowski, bisher kooptiertes Vorstandsmitglied für Digitalisierung, in das vakante Amt des Vorstandsmitgliedes für Kommunikation nachrücken und wird so den DTJ Vorstand verstärken.

 

Das Fazit

Die neuen Formate haben uns gezeigt, dass die Digitalisierung in diesen Zeiten ermöglicht, unsere Arbeit weiter fortzuführen. Digitale Sitzungen können die Jugendverbandsarbeit sinnvoll ergänzen, sollten jedoch Präsenzsitzungen nicht gänzlich ersetzen. Auch bedarf es anderer Methoden und Zeitfenster, um Inhalte geeignet zu transportieren und eine aktive Einbindung der Teilnehmenden zu ermöglichen. Hybride Formate, bei denen eine digitale sowie eine Präsenzteilnahme ermöglicht werden, benötigen darüber hinaus weitere technische Voraussetzungen wie Leinwand / Bildschirm, Webcams und mobile Lautsprechersysteme. Außerdem muss im Vorfeld überprüft werden, ob alle Methoden und Agendapunkte von den (digital) Anwesenden gleichermaßen und gleichberechtigt genutzt werden können.