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Welt-Gymnaestrada

Das Maximum für die Blues Brothers

12.07.2019 13:53

Das Showteam des TV Ludwigshafen-Bodensee ist bei der FIG-Gala mit dabei.

Es sollte nur ein schönes Gruppenerlebnis zum Abschluss der gemeinsamen Zeit in der Regionalliga werden. Doch aus der Show, für die sich die damaligen Turner des Turngaus Hegau-Bodensee  2009 mit einer Tanzgruppe zusammenschlossen, ist etwas gewachsen, was laut Alessandro Ribaudo so nicht abzusehen war und nun bei der 16. Auflage der Welt-Gymnaestrada  in  Dornbirn seinen vorläufigen Höhe­punkt erreicht. Das „Showteam Blues Brothers“ vom TV Ludwigshafen-Boden­see darf die Farben des Deutschen Turner-Bundes (DTB) bei der Gala des Turnweltverbandes FIG vertreten. „Das ist das Maximum“, kommentiert Ribaudo, einer der beiden Verantwortlichen für  den kreativen Zusammenschluss von kraftvollen Männern und ausdruckssstarken Frauen. Zumal man nicht davon ausgehen könne, dass man noch einmal diese Gelegenheit bekommt.

Vor mittlerweile zehn Jahren  wollten die Geräteakrobaten ein letztes Mal als Einheit beim Deutschen Turnfest in Frankfurt teilnehmen. Nachdem sie sich nach den Regularien des „Rendezvous der Besten“ erkundigt hatten, stellten sie fest, dass sie zu wenige für einen Start bei dem Showwettbewerb waren. Auf der Suche nach einer Ergänzung fanden sie sich mit den jungen Damen zusammen, die  Alessandros Frau Michaela trainierte. Nach nur sechs Wochen gemeinsamen Übens, der erfolgreichen Qualifikation für eine Präsentation in der hessischen Großstadt sowie den dortigen Eindrücken war schnell entschieden, dass es dabei nicht bleiben sollte. Bis zu viermal in der Woche wird nun, teilweise gemeinsam, aber auch getrennt voneinander, an den Darbietungen. gefeilt.

Nach Goldmedaillen bei der „Gym for Life World Challenge“ in Kapstadt 2013 und   2017 in Oslo stand bald fest, dass nun in Österreich diese besondere Ehre wartet. Dafür wurde sehr viel und auch Außergewöhnliches investiert. Zumindest zwei weibliche Mitglieder stimmten sogar ihre Familienplanung darauf ab. Zwei kleine Kinder, eines fünf Monate, das andere ein Jahr alt, zeugen laut Ribaudo davon, dass der jeweilige Wunsch nach Nachwuchs nach der Nachricht von der Nominierung schnellstmöglichst umgesetzt wurde, um den Müttern nach den Geburten noch genügend Zeit für die Vorbereitung auf den großen Auftritt zu lassen.