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Team Gerätturnen

Pauline Schäfer und Trainerin Frehse setzen Zusammenarbeit aus

07.09.2018 14:34

Turn-Weltmeisterin Pauline Schäfer und Trainerin Gabriele Frehse gehen vorerst getrennte Wege.

Pauline Schäfer | Foto: picture alliance
Pauline Schäfer | Foto: picture alliance

 Die 21-jährige Balkenweltmeisterin und ihre Chemnitzer Trainerin haben sich darauf geeinigt, die langjährige Zusammenarbeit bis zu den Weltmeisterschaften Ende Oktober in Doha (QAT) auszusetzen.

"Es war einfach wichtig, dass nach den Jahren der erfolgreichen Zusammenarbeit neue Trainingsreize und eine neue Organisationsform für mich gefunden werden. Das neue Modell wollen wir bis zu den Weltmeisterschaften versuchen und dann sehen wir weiter“, erklärte Schäfer, die wie Frehse weiterhin am Bundesstützpunkt (BSP) in Chemnitz trainiert. Sportfachlich wird sie ab sofort von DTB-Cheftrainerin Ulla Koch betreut und organisatorisch durch BSP-Leiter Hans Müller unterstützt. Gabriele Frehse wird ihr Hauptaugenmerk nun auf die Olympiadritte Sophie Scheder und die Nachwuchs-Athletinnen in Chemnitz legen.

„Die EM in Glasgow hat gezeigt, dass es unterschiedliche Ansichten über die fachliche Gestaltung und die Umsetzung der Trainingsinhalte gibt und so die Grundlage nicht gegeben ist. Daher ist es besser neue Wege zu gehen“, sagte Frehse. Nach den Titelkämpfen in Doha soll in einem Gespräch mit den Beteiligten und der sportlichen Leitung des DTB sowie des BSP Chemnitz über die weitere Trainingssituation beraten und diese entsprechend geklärt werden.

Die gebürtige Saarländerin Schäfer trainiert seit 2012 am Bundesstützpunkt in Chemnitz. In dieser Zeit errang die Turnerin zusammen mit Gabriele Frehse zahlreiche große Erfolge. Sieben Deutsche Meistertitel sowie die Bronzemedaille bei der WM 2015 stehen zu Buche. Absoluter Höhepunkt war jedoch der Gewinn des WM-Titels am Balken 2017 in Montreal. Im selben Jahr landete sie bei der Wahl zur Sportlerin des Jahres auf Rang zwei.