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Wettkämpfe

Stellungnahme zum OL-Artikel im Spiegel

27.11.2018 09:47

Am 9.November erschien im Spiegel ein Artikel über den Orientierungslauf mit dem Titel „Die Zecken schrecken die meisten ab“. Vorausgegangen war ein Interview mit dem norwegischen Weltmeister Olav Lundanes.

Weltmeister Olav Lundanes | Bildquelle: Fred Härtelt
Weltmeister Olav Lundanes | Bildquelle: Fred Härtelt

Nicht nur der Norweger distanzierte sich im Nachgang in verschiedenen Teilen von der Darstellung des Orientierungslaufes.Im kurzen Artikel wird die Anzahl der Teilnehmer beim Orientierungslauf in Verbindung mit den als Zecken beschriebenen Tieren gebracht.
Gleichfalls werden im Artikel Kreaturen angesprochen, welche durch den Lauf im Wald beim Wettkampf vertrieben werden.

Die Behauptung die Anzahl der Teilnehmer bei den zahlreichen Trainingseinheiten und Wettkämpfen würde in Zusammenhang zur Verbreitung der Zecken stehen, kann mit keiner Studie belegt werden.
Gerade durch den vermuteten Kontakt sind wohl zahlreiche Teilnehmer bestens über Vorsorgemaßnahmen sowie Handlungsanweisungen nach einem Zeckenbiss informiert und bewegen sich somit auch täglich viel unbeschwerter in der freien Natur.
Vielmehr besteht die Vermutung, dass die geringe mediale Darstellung in Deutschland ein möglicher Grund ist.
So werden jedes Jahr die OL-Weltmeisterschaften der weltweit betriebenen Sportart zur Übertragung angeboten.
In zahlreichen anderen europäischen Länder kann man die Wettkämpfe live im öffentlich rechtlichen Fernsehen verfolgen.

Die Themen Umwelt und (weitere) Tiere sind für die Orientierungssportler hingegen sehr relevant.
So wird im Vorfeld der Wettkämpfe nicht selten mit den Waldbesitzern, Jägern oder Förstern über Ruhezonen und weitere nicht zu betretende Gebiete gesprochen.
Forsteinsätze stärken in vielen Regionen die Akzeptanz der Orientierungssportler.
Daher kann der Artikel als ein kurzer Abriss über den Orientierungslauf gesehen werden, welcher den Leser allerdings in mehreren Teilen in die Irre führt.
 

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