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Team Trampolinturnen

Zweimal Bronze am letzten Tag der WAGC

09.12.2019 11:34

Mit jeweils einer Bronze-Medaille im Einzel der Turnerinnen und im Synchron der Turner verabschieden sich die deutschen Sportlerinnen und Sportler aus Tokio. Insgesamt fliegen sie mit vier Medaillen und zehn Finalteilnahmen nach Hause.

Maya Möller | Bildquelle: DTB/Rösler
Maya Möller | Bildquelle: DTB/Rösler

Maya Möller zeigte, dass sie auch nach ihrem zweiten Platz im Synchron mit Partnerin Aurelia Eislöffel in der Lage war, ihre Leistung auf den Punkt genau abzurufen. Einer Finalteilnahme im Einzel stand nach der erfolgreichen Qualifikation mit 92,090 Punkten (7. Platz) nichts mehr im Wege. Im Kampf um die Podestplätze verbesserte die junge Springerin ihre persönliche Bestleistung noch einmal und landete mit 50,635 Punkten auf dem dritten Platz.

Ebenfalls glücklich über eine Bronze-Medaille waren Max Budde und Caio Lauxtermann im Synchron der Altersklasse 17-21 Jahre. Als vierte und mit 49,180 Punkten gelang ihnen der Einzug ins Finale, in dem sie bestätigten, dass sie mit 48,430 Punkten zu den besten drei Paaren ihrer Altersklasse zählen.

Weitere gute Leistungen im Synchron 

Auch Matthias Schuldt und Manuel Rösler hatten sich die Finalteilnahme im Synchron als Ziel für diesen Wettkampf vorgenommen. Mit guten Leistungen aber leider einigen Fehlern in der Synchronität fehlten ihnen nur wenige Zentel für die Qualifikation. Für sie blieb es, wie bereits bei Matthias Schuldt im Einzel, der undankbare neunte Platz.

Etwas besser als den Turnern gelang es Charlotta Amedick und Luisa Braaf ihr Ziel „Finalteilnahme“ umzusetzen. Mit 45,900 Punkten belegten die beiden Synchronspringerinnen nach dem Vorkampf den zweiten Platz. Leider gelang ihnen eine solche Leistung im Finale der Altersklasse 17-21 nicht noch einmal. Am Ende rutschten sie mit weniger als einem Punkt Abstand (44,140 Punkte) am Podest vorbei, auf den fünften Platz. Für Charmaine Buchholz und Christine Schuldt war die Teilnahme an der Qualifikation bis kurz vor Wettkampfbeginn unsicher. Christine hatte mit Problemen im Sprunglenk zu kämpfen, die jedoch vor Ort behandelt werden konnten. Nach einem verhaltenen Vorkampf konnten sich die beiden im Finale noch einmal steigern und wurden mit ebenfalls 44.140 Punkten vierte.

Einzelwettkämpfe mit persönlicher Bestleistung eröffnet

Auch in den Einzelwettkämpfen gingen am letzten Tag noch deutsche Athletinnen und Athleten an den Start. Janis-Luca Braun eröffnete den letzten Wettkampftag mit persönlicher Bestleistung und einem guten 12. Platz in der jüngsten Altersklasse 11/12. Seinem Trainingspartner Ryan Eschke unterlief im letzten Übungselement seiner Pflichtübung ein schwerer Fehler, der ihn hohe Abzüge kostete und auf Platz 20 versetzte. Bei den Turnerinnen zeigte die jüngste in der Altersklasse 11/12, Nikola Volska eine sehr souveräne Übung und war mit Platz 13 sehr zufrieden.

Fazit des Nachwuchsbundestrainers 

Mit insgesamt zehn Finalplätzen und vier Medialen ist Nachwuchsbundestrainer Markus Thiel sehr zufrieden: „Neben den vielen Eindrücken dieses interessanten Landes sind die WAGC vor allem eine Standortbestimmung der Stars von Morgen. Es ist nach wie vor ein Anstieg der internationalen Leistung im Juniorenbereich zu erkennen und unsere Ergebnisse zeigen, dass wir auch für die Zukunft Athletinnen und Athleten haben, die diese Leistungen turnen können.“

Die weiteren Ergebnisse der vergangenen Tage sind unter folgendem Link zu finden: Gold und Silber im Synchron bei den WAGC