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Rhönradturnen

Checkliste: Rhönräder reinigen und desinfizieren

17.05.2020 09:34

Mit welchen Mitteln darf eigentlich ein Rhönrad gereinigt und desinfiziert werden, damit das Material nicht zu Schaden kommt?

Foto: Zimmermann  Rhönradbau und Rohrbiegefertigungs GmbH

Die DTB-Organisationshilfe für den Wiedereinstieg in das vereinsbasierte Sporttreiben sieht u. a. eine regelmäßige Desinfektion der Sportgeräte vor. Wie oft und mit welchen Mitteln ein Rhönrad gereinigt werden darf, hat uns ein Rhönradhersteller in einer Checkliste zusammengestellt:

Das Reinigen von Rhönrädern muss man nach Bauteilen differenzieren.

  1. Den Schlauch der Reifen reinigen Sie am besten mit Seifenwasser (Spüli) oder bei starker Verunreinigung mit Isopropanol. Dies darf aber nicht zu häufig geschehen (max. alle 8 Wochen). Sonst könnten die Weichmacher aus dem Schlauch austreten. Auf keinen Fall darf Waschbenzin, Aceton oder ähnliches eingesetzt werden.
  2. Die Griffe aus Edelstahl können Sie mit einem Desinfektionsspray, Desinfektionstuch, Isopropanol oder Seifenwasser behandeln. Bitte achten Sie darauf dass das Silikon an den Griffen nicht mit abgerieben wird.
  3. Für die Reinigung der Griffe mit Lackierung ist statt Seifenwasser ein Reinigungstuch oder Desinfektionstuch (nicht zu aggressiv) zu empfehlen. An den Stellen, an denen die Farbe schon leicht abgeblättert ist kann Seifenwasser Rost verursachen.
  4. Für das Silikon an den Griffen ist ebenfalls ist statt Seifenwasser ein Reinigungstuch oder Desinfektionstuch (nicht zu aggressiv) zu empfehlen. Falls das Silikon ein Loch hat, könnte Wasser in die Reifen kommen und diese dann oxidieren.
  5. Die Fußbretter können sie mit Desinfektionsspray besprühen oder ein Desinfektionstuch benutzen. Dieses darf nicht zu nass sein sonst quillt das Holz auf.
  6. Bindungen sind leider nicht zu reinigen. Sinnvoll wäre wenn jede Turnerin und Turner ein eigenes Paar hätte.

 

VerwendenSie keine aggressiven Reinigungsmittel wie z. B. Lösungsmittel, scheuernde Reiniger, starke und schwache Basen, starke Säuren, Aceton, Formaldehyd, chlorierte Kohlenwasserstoffe, Phenol, organische Lösungsmittel, Reinigungssand, Reinigungspasten, Dampfentwickler und starke alkalische Reinigungsmittel.

Bitte achten Sie darauf, dass keine Flüssigkeit in das Innere des Rhönrads (z. B. über die Kupplungsstücke oder an undichten Silikonstellen) gelangt.

Quelle: Zimmermann Rhönradbau und Rohrbiegefertigungs GmbH, Taunusstein

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