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Trampolinparks

Herausforderung und Chance für Vereine und Verbände

Trampolinparks in sehr vielfältigen Erscheinungsformen sind europaweit ein Trendthema mit einer außerordentlich hohen Marktdynamik. Derartige Parks werden kommerziell betrieben, d. h., Nutzer entrichten für eine bestimmte Nutzungszeit ein entsprechendes Entgelt. Nahezu wöchentlich gibt es in Deutschland Meldungen über Neueröffnungen oder konkretisierte Planungen in großen Städten und Ballungszentren. In manchen angelsächsischen Ländern ist der Hype inzwischen deutlich abgeklungen und qualitativ schlecht ausgestattete und betreute Parks, die sehr statisch konzipiert und betreut sind, stehen vor der Schließung.

Die Gewährleistung hoher Sicherheit ist eine der existenziellen Voraussetzungen für den verantwortungsvollen Betrieb eines Trampolinparks. Der Park muss mit qualitativ hochwertigen, für die Benutzergruppen geeigneten Geräte ausgestattet werden und hat ein strukturiertes und aktiv gelebtes Sicherheits- und Betreuungskonzept vorzuweisen.

Es besteht bei den Parks ein sehr großer Bedarf an ausgebildeten Trampolintrainern, Instruktoren, Aufsichtspersonen. Für Vereine, Trainer und auch ausgebildete Turnerinnen und Turner ergeben sich eine Vielzahl an Möglichkeiten, das trampolinspezifische Know-How gegen entsprechendes Entgelt, an eine große Menge von Nutzern zu vermitteln.

Viele gelungene Trampolinparkkonzepte zeigen, dass Sprungsspaß und Sicherheit der Springer gleichzeitig gewährleistet werden können. Sehr betroffen machen in einzelnen Parks aber auch erhebliche und schwerwiegende Verletzungen, die auf mangelhafte Ausstattungsqualität und auf ein zu sorgloses, unzureichendes Betreuungskonzept zurückzuführen sind.

Einige Basisbeobachtungen zu Parkkonzepten in Kürze:

  • Parks haben ein hohes Attraktivitätspotential für eine Vielzahl an Nutzergruppen. Diese können koordinative und motorischen Fähigkeiten deutlich verbessern und neue Bewegungsformen erschließen.

  • Trampolinparks haben auch allgemeine und trampolinspezifische Risiken, die analysiert und entsprechend durch vorbeugende und beaufsichtigende Maßnahmen gesenkt werden müssen.

  • Trampolinparks entwickeln sich derzeit sehr dynamisch weiter, es gibt zu den klassischen Trampolinbereichen neuartige Parkourbereiche, Kletteranlagen, Inflatable-Adventure-Areale, elektronische Trampolin-Spiel Kombinationen, Ninja-Courses uvm.

  • Trampolinparks sind eine hervorragende Möglichkeit zwischen Freestyle-Zielgruppen und traditionellen Turnern Berührungsängste und Vorurteile abzubauen.

  • Trampolinanfänger sind in die besonderen Herausforderungen und Risikosituationen in den Parks angemessen einzuweisen. Risikoaufklärung, Schulung, Instruktion, Hilfestellung durch ausgebildetes und eingewiesenes Personal sind aus Sicht eines Herstellers unverzichtbar für den verantwortungsvollen Betrieb eines Trampolinparks.

Eurotramp Projects GmbH entwickelt Parkkonzepte

Eurotramp hat für die die Planung, das Design und die Realisierung von qualitativ hochwertigen Trampolinparks die Eurotramp Projects GmbH gegründet. Zusammen mit unseren Kunden entwickeln wir attraktive und zielgruppenorientierte Parkkonzepte. Unsere planerischen und praktischen Erfahrungen bringen wir in die internationale Normenarbeit mit ein. Wir sind der Überzeugung, dass derartige Parks eine Chance für Vereine und Verbände sein können, junge Menschen, die bisher über den Vereinssport gar nicht erreichbar waren, auch für Turnen, Parkour und Trampolinsport gewinnen zu können. Eine Kooperation mit verantwortungsvollen, an Sicherheit und Lernfortschritt interessierten Parkbetreibern kann nachhaltig empfohlen werden.