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Turn-Team Deutschland

American Cup in Milwaukee

08.03.2020 14:26

Sarah Voss und Andreas Toba belegen die Plätze elf und zwölf.

Sarah Voss | Bildquelle: MinkusImages
Sarah Voss | Bildquelle: MinkusImages

Die deutsche Mehrkampfmeisterin Sarah Voss hat ihr Debüt beim American Cup in Milwaukee auf dem elften Platz beendet. Die 20-Jährige vom TZ DSHS Köln kam beim Sieg der Weltmeisterin von 2017, Morgan Hurd aus den USA (55,832 Punkte), auf 50,332 Zähler.

Auch Andreas Toba bei den Männern verpasste den Sprung unter die Top Ten des in beiden Klassen starken Teilnehmerfeldes. Der Hannoveraner wurde beim Triumph des Amerikaners Sam Mikulak (85,332) mit 77,130 Punkten Zwölfter.

Voss hatte beim ersten großen Wettkampf der Olympiasaison am Stufenbarren (13,466) gut begonnen. Am Schwebebalken konnte sie nach der neu ins Programm genommenen Doppeldrehung die Balance nicht halten und stieg ab (12,933). Bis dahin hatte sie jedoch sehr sauber geturnt und mit der Verbindung Freies Rad-Spreizsalto auch eine neue akrobatische Kombination gezeigt. Am Boden musste die gebürtige Hessin nach der abschließenden zweieinhalbfachen Schraube aufgreifen (11,60), und ihren Sprung (12,333), einen Jurtschenko mit doppelter Schraube, brach sie nach eineinhalb Umdrehungen ab, nachdem sie mit einer Hand im Stütz abgerutscht war. "Ich bin zwar etwas traurig, weil der Wettkampf nicht besonders erfolgreich war", erklärte die DTB-Turnerin.  "Aber ich bin dennoch sehr froh, dass ich bei diesem starken Weltcup an den Start gehen durfte, und blicke auf einen tollen Wettkampf zurück, auf dem ich aufbauen kann."

Toba fiel sowohl nach seinem Reckabgang (11,133) als auch in seiner letzten Bahn am Boden (11,766), nach einer Dreifachschraube, nach vorne. „Das waren natürlich Big Points, die ich dadurch verloren habe“, kommentierte der 29-Jährige seinen Auftritt, bei dem er ansonsten mit 13,266 am Pauschenpferd, 13,633 an den Ringen, 13,766 am Sprung sowie 13,566 am Barren gute Leistungen zeigte. „Ich konnte viele positive Sachen für mich mitnehmen, aber weiß auch, woran ich noch arbeiten muss“, erklärte Toba nach seiner Premiere beim Auftakt des Mehrkampf-Weltcups 2020.

   

 

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