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FIG mit Ethik-Stiftung für das Turnen

29.07.2020 15:11

Der Internationale Turnverband will mit Blick auf die aktuellen Ereignisse einen Turnsport der Sicherheit und Fairness schaffen. Der DTB begrüßt diesen Schritt.

Symbolbild Turnerinnen am Boden | Bildquelle: MinkusImages
Symbolbild Turnerinnen am Boden | Bildquelle: MinkusImages

Mit Blick auf die internationalen Ereignisse und Vorwürfe sexueller Gewalt im Turnsport hat der Weltturnverband (FIG) bereits vor einiger Zeit reagiert und mit der Gymnastics Ethics Foundation (GEF) eine unabhängige Anlaufstelle für alle betroffenen Athlet*innen geschaffen. Die GEF fordert von psychischem oder physischem Missbrauch, sexueller Belästigung oder Missbrauch betroffene Turner*innen auf, sich vertrauensvoll an sie zu wenden und so eine schnelle Aufklärung der Vorkommnisse zu ermöglichen. Mit diesem Schritt konzentriert sich die die FIG darauf, unter dem Schutz der Sportler*innen, der Einleitung von Verfahren und der Überwachung einen Turnsport der Sicherheit und Fairness zu schaffen.

Der DTB setzt sich mit einer Vielzahl an Maßnahmen und mit der Initialisierung eines Präventionskonzeptes gegen sexualisierte Gewalt bereits seit geraumer Zeit für die Schaffung einer Kultur des Hinsehens und Handelns um Turnsport ein. DTB-Präsident, Dr. Alfons Hölzl, begrüßt die Gründung der Gymnastics Ethics Foundation: „Als internationale und länderübergreifende Anlaufstelle für Athlet*innen ergänzt die Ethics Foundation unsere bundesweiten Maßnahmen des DTB-Präventionskonzeptes sehr gut. So können wir die Anstrengungen für einen Sport ohne physische oder psychische Gewalt besser bündeln und dem wirksamer entgegentreten."

"Was auch immer auf dem Spiel steht, das Turnen muss vor allem ein Sport bleiben, der Spaß macht." fordert FIG-Präsident Morinari Watanabe. Diese Einstellung unterstützt auch die Deutsche Turnerjugend (DTJ): „Für uns ist es essentiell, dass Kinder und Jugendliche im Sport ernst genommen, positiv in ihrer Persönlichkeitsentwicklung begleitet und nicht als bloße Leistungsobjekte angesehen werden", so die beiden Vorsitzenden der DTJ, Wiebke Glischinski und Michael Leyendecker.

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