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Turn-Team Deutschland

Jahresausblick in der Rhythmischen Sportgymnastik

03.02.2020 08:57

Teamchefin Isabell Sawade setzt mit der Nationalgruppe den Fokus voll und ganz auf die zweite Qualifikations-Chance für die Olympischen Spiele.

Isabell Sawade | Bildquelle: DTB
Isabell Sawade | Bildquelle: DTB

Von Isabell Sawade
"Nach der verpassten ersten Olympia-Qualifikation im September 2019 bei den Weltmeisterschaften in Baku, liegt unser Fokus voll und ganz auf der zweiten Qualifikations-Chance bei den Europameisterschaften im Mai in Kiew. Die Aufgabe ist nicht einfacher geworden – wir müssen unter anderem auch die Ukraine – mit Heimvorteil – in Kiew schlagen, dennoch setzen wir alles daran, das Ticket nach Tokyo noch zu lösen.

Die Verbesserung der Stabilität steht bei der Nationalgruppe ganz oben. Um dies unter Wettkampfbedingungen zu optimieren, starten wir bereits Anfang März, vor heimischem Publikum in Fellbach-Schmiden, in die Wettkampfsaison. Die Grands Prix in Kiew und Thiais, sowie die Weltcups in Sofia und Taschkent sind weitere wichtige Zwischenstationen, bevor es am 19. Mai in die ukrainische Hauptstadt zu den kontinentalen Titelkämpfen geht.

Nach hoffentlich erfolgreicher Qualifikation bei der EM, werden die World Challenge Cups in Minsk und Moskau bestritten, bevor im Rahmen von Trainingslagern in Kienbaum und Joetsu das gemeinsame Training noch einmal intensiviert wird.

Folgende Gymnastinnen bilden die Nationalmannschaft Gruppe:

Daniela Huber (RSG Saar), Noemi Peschel (TSV Schmiden), Alexandra Tikhonovich (Berliner TSC), Nathalie Köhn (1. VfL Fortuna Marzahn), Anni Qu (TV Eschborn), Viktoria Burjak (TSV Schmiden), Leda Krause (SC Potsdam), Annsophie Venter (TSG Tübingen), Alica Peresunchak (TSV Schmiden) und neu aus dem Juniorenbereich sind dazu gekommen:  Hanna Zernickel (TSG Tübingen), Daniella Kromm (TSV Schmiden) und Alina Oganesyan (TSV Schmiden). Das Trainerteam der Gruppe bilden Camilla Pfeffer, Judith Hauser und Ballettmeister Vladimir Komkov.

Paris 2024 im Blick

Im Einzelbereich bereiten wir uns auf den neuen Zyklus der Olympischen Spiele 2024 in Paris vor. Wir sind sehr glücklich, dass wir erstmals im Rahmen der ‚Finals Rhein-Ruhr 2020‘ im Juni in Oberhausen unsere Deutschen Meisterschaften ausrichten. Hier werden sich die besten Gymnastinnen Deutschlands im Einzel, sowie in der Gruppe, in der Meisterklasse miteinander messen.

Margarita Kolosov vom SC Potsdam startet diese Saison erstmalig bei den Seniorinnen. Für sie gilt es vor allem, Erfahrung im internationalen Bereich zu sammeln. Auf ihrem Terminplan stehen neben verschiedenen internationalen Turnieren auch der Grand Prix in Thiais.

Auch für die Junioren Einzel wird es ein wichtiges Jahr werden. Turnusgemäß starten sie bei den Europameisterschaften im Teamwettbewerb und bei den Gerätfinals. Wer die deutschen Farben hierbei vertreten darf, wird sich bei den beiden Qualifikationen im März in Schmiden und Berlin herausstellen.

Gespannt sein dürfen wir, ob sich die Favoriten des Jahrgangs 2006 – Darja Varfolomeev (TSV Schmiden), Anna Shenenko (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Helena Ripken (VfL Zehlendorf) – durchsetzen, oder ob der ein oder anderen Athletin eine Überraschung gelingt."