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Willkommen beim Deutschen Turner-Bund

Mit Hilfe dieses Menüs können Sie sich im umfangreichen Themenspektrum der DTB-Website orientieren.

 

Aktuelles

Covid 19

Empfehlungen für die Probenarbeit in Zeiten der COVID19-Pandemie

Zwei DTB-Leitfäden für Turnermusikvereine und -abteilungen

Der Deutsche Turner-Bund (DTB) hat für die musikalische Probenarbeit in Zeiten der COVID19-Pandemie zwei Leitfäden - Empfehlungen und eine Organisationshilfe - für Vereinsangebote im Musik und Spielmannswesen entwickelt. 

Die Empfehlungen beschreiben die mögliche Durchführung der Probenarbeit im Freien und in geschlossenen Räumen, die noch nicht im gewohnten Umfang wie vor der Coronapandemie stattfinden kann, aber eine Perspektive für die Orchester bietet. 

Für die praktische Umsetzung im Verein wurde eine Organisationshilfe entwickelt, die die Aufstellung eines vereinseigenen Hygienekonzeptes erleichtert. Anhand einer Checkliste können die Probenleiter, Stabführer und Dirigenten erkennen, welche Dinge für einen ordnungsgemäßen Ablauf einer Probe notwendig sind.

Allerdings sind vor der Aufnahme des Probenbetriebes zwingend die Verordnungen des jeweiligen Bundeslandes zu prüfen. Die örtlichen Anordnungen gehen den Empfehlungen des DTB-Leitfadens vor. 

Covid19 Pandemie

Ideen für die probenfreie Zeit

Wie läßt sich die Motivation der Musiker*innen aufrecht erhalten

Hier findet ihr Beispiele und Ideen für die probenfreie Zeit in den Orchestern. Außerdem eine Sammlung von Projekten für den Neustart der musikalischen Arbeit.

An der Online-Diskussionsrunde zum Thema "Wie geht es mit den Turnerorchestern weiter?" nahmen 24 Vereinsvertreterinnen und -vertreter teil. Moderiert wurde die Videokonferenz von Alexandra Link.

Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände

Erleichterung im Ehrenamt

Zum Jahresbeginn darf ich gleich eine freudige Nachricht übermitteln: Bundestag und Bundesrat haben noch im Dezember 2020 das Jahressteuergesetz 2020 beschlossen. Gemeinsam mit dem Jahressteuergesetz 2020 wurde auch ein umfangreiches Paket für Ehrenamtliche und Vereine mit Gültigkeit ab 1. Januar 2021verabschiedet. Die wesentlichen Inhalte sind:

 

  • Die Ehrenamtspauschale wird von 720 € auf 840 € erhöht
  • Der Übungsleiterfreibetrag wird von 2.400 € auf 3.000 € erhöht
  • Die Freigrenze für Einnahmen aus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb wird für gemeinnützige Organisationen von 35.000 € auf 45.000  angehoben
  • Auch das Gebot der zeitnahen Mittelverwendung geändert wurde geändert: Grundsätzlich müssen gemeinnützige Organisationen jeden eingenommenen Euro spätestens im übernächsten Jahr wieder für ihre steuerbegünstigten satzungsgemäßen Zwecke ausgegeben haben (§ 55 I Nr. 5 AO). Mit der Verabschiedung des Jahressteuergesetzes 2020 haben Bundestag und Bundesrat das für Vereine, die maximal 45.000 Euro im Jahr einnehmen, geändert. Für diese entfällt das Gebot der „Zeitnahen Mittelverwendung“ zukünftig und Vereine dürfen ohne Begründung Mittel ansparen.
  • Zudem steigt nun auch für alle Vereine die Steuerfreigrenze bei Körperschaft- und Gewerbesteuer auf Gewinne beispielsweise beim Verkauf von Kuchen und Getränken bei Konzerten auf zukünftig 45.000 Euro. Bisher profitierten von dieser Regelung lediglich Sportvereine, für Musikvereine galt die niedrigere Grenze von 35.000 Euro.
  • Der vereinfachte Spendennachweis wird von 200 € auf 300 € erhöht. Das bedeutet, dass bei Spenden bis zu einem Betrag von 300 € keine Spendenquittung ausgestellt werden muss. Hier reicht der Überweisungsbeleg bzw. der Kontoauszug der Überweisung.
  • Außerdem konnte eine Einigung über die konkrete Ausgestaltung der Homeoffice-Pauschale erzielt werden: Diese kann in Anspruch genommen werden, wenn die Voraussetzungen für den Abzug von Kosten für ein häusliches Arbeitszimmer nicht vorliegen. Gewährt wird die Pauschale nur für Tage, an denen die Tätigkeit ausschließlich in der häuslichen Wohnung ausgeübt wird (maximal 120 Tage). Sie ist auf einen Höchstbetrag von 600 EUR im Jahr begrenzt.

Weiterbildung

Werde Vereinspilot*in

Proben organisieren, Arbeitsphasen planen, sich um Konzerte und weitere Veranstaltungen kümmern. Nebenbei Parallel Mitgliederpflege, Nachwuchsgewinnung sowie Öffentlichkeitsarbeit effektiv gestalten und rechtliche Themen des Vereins klären. Die Themenvielfalt ehrenamtlicher Vereinsvorstände ist vielseitig und wächst.

Mit der Weiterbildung zum/ zur Vereinspilot*in bekommst du ...

  • Einen kompakten Überblick über aktuelle Themen,  und Tendenzen und Trends
  • Neue Impulse für deine Vereinsarbeit und ein bundesweites Netzwerk
  • Eine rundum Qualifizierung im modernen Vereinsmanagement
  • Zugang zum TUMU-Vereinspilot*innen-Alumni Netzwerk

Die 9 Module zum/zur Vereinspilot*in finden in 2021 online an 6 Terminen im Oktober und November 2021 statt. Geballtes Fachwissen von erfahrenen Referent*innen. Die Dozent*innen sind Praktiker*innen aus der Wirtschaft, Verbänden und anderen Institutionen – die Teilnahme verspricht also einen echten Erkenntnisgewinn und Anregungen direkt aus der Praxis..

Übersicht Online-Module:

  • Sponsoring
  • Förderprogramme des Bundes
  • Projektmanagement
  • Kommunikation & Konfliktmanagement
  • PR & Social Media
  • Veranstaltungsrecht
  • Kinder- und Jugendschutzkonzepte
  • Ehrenamtsmanagement & Nachwuchsgewinnung
  • Turnermusik

Zielgruppe:      aktuelle und angehende Vorstände von DTB-Musikvereinen

Gebühr:           Sichere dir als Schüler*innen, Student*innen, Azubis oder Freiwilligendienstleistende ein Early-Bird-Ticket für EUR 130                            für Anmeldungen bis zum 01.08.2022

 Danach gilt für alle eine Gebühr von EUR 230 für Erwachsene

 Anmeldefrist:   1. September 2021

In Kooperation mit der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung Trossingen

Wenn du dabei sein möchtest, dann registriere dich jetzt schon vorab per E-Mail an turnermusik.kommunikation(at)dtb.de und erhalte weitere Informationen zum/zur Vereinspilot*in direkt.


Neugründung

Bundesorchester Blasmusik

Neben den Bundesorchestern Spielleute und Schalmeien starten wir in diesem Jahr mit dem neuen Bundesorchester Blasmusik durch. Das neue Bundes-Auswahlorchester wird als ein Sinfonisches Blasorchester gegründet.

„Konzentriert, aber mit Spaß“ – so die Devise unseres Bundesdirigenten Thomas Ratzek. Dies gilt sowohl für die Arbeitsphasen als auch später für die Konzertvorbereitungen. Denn neben einer hochwertigen musikalischen Gestaltung ist uns ein charmantes Miteinander besonders wichtig.

Das Repertoire wird möglichst breitgefächert, alle Stilrichtungen abdecken. In unserer Vorstellung entwickelt sich das Konzertprogramm von der klassischen Ouvertüre über zeitgenössischer Musik, bis hin zur guten Unterhaltungsmusik. Auch ein Marsch sollte nicht fehlen.

Wenn du dabei sein willst und mit Gleichgesinnten gute und anspruchsvolle Blasorchesterliteratur spielen magst, dann lass uns gerne eine kurze Direktnachricht da und wir melden uns mit weiteren Infos bei dir.

Daumen drücken für die erste Arbeitsphase. Wenn es uns die Covid19-Maßnahmen erlauben, treffen wir uns am zweiten August-Wochenende (6.- 8. August 2021) live und in Farbe. An drei Tagen geht es um das Kennenlernen und den allgemeinen musikalischen, technischen und klanglichen Aufbau des Orchesters. Auch werden wir einige Stücke ausprobieren und einstudieren.

Wenn uns die Kontaktbeschränkungen es nicht erlauben, dass sich eine größere Gruppe zum Musizieren trifft, dann werden die einzelnen Register über verschiedene Wege zueinander finden und wir beginnen das Orchester stückweise aufzubauen.

Natürlich treffen wir uns lieber persönlich mit euch, denn schon 2023 steht ein großes Jubiläum vor der Tür: 175 Jahre Spielmannswesen im Deutschen Turner-Bund. Das Festkonzert zu diesem Jubiläum wird der erste offizielle Auftritt des Auswahlorchesters sein. 

Du möchtest dabei sein? Du hast Interesse am neuen Bundesorchester Blasmusik? Dann schicke uns eine E-Mail an turnermusik.kommunikation@dtb.de und wir melden uns mit weiteren Informationen bei dir.

Termin vormerken

DTB-Musiktagung Frankfurt am Main 8.-10. April 2022

Liebe Musikerinnen und Musiker,

was hält uns eigentlich zusammen? Als erstes wird das Gemeinschaftserlebnis genannt,  noch vor dem Musik machen, so sagt eine Studie. Das zeigt wie wichtig uns die Begegnung miteinander ist. Landestreffen, Meisterschaften und Lehrgänge auf Landesebene dienen auch immer dem persönlichen Kontakt und der Pflege von Freundschaften.

Weil dies so wichtig ist, wollen wir künftig den Austausch auf Bundesebene voranbringen. Alle zwei Jahre wollen wir eine DTB-Musiktagung für die Führungskräfte im Fachgebiet Musik und Spielmannswesen organisieren. Verantwortliche in den Technischen Komitees, Landesmusikausschüssen, Turngauen und Vereinen sind zur ersten DTB-Musiktagung vom 8.-10. April 2022 in Frankfurt am Main herzlich eingeladen. In der DTB-Akademie erwartet Euch ein vielseitiges Vortragsprogramm rund um die Turnermusik. Bitte merkt Euch den Termin vor, damit wir uns begegnen und gemeinsam über unsere Leidenschaft Musik reden können.

 


DTB Musik und Spielmannswesen

Duale Bundestagung in Leipzig

Werden wir in Leipzig zusammenkommen? Diese Frage stellte sich kurz vor der Bundestagung Musik und Spielmannswesen im Oktober. Die Infektionszahlen stiegen täglich immer höher und es wurde ungewisser, ob wir noch reisen durften. Außerdem wurden immer mehr Kreise und Städte zu Risikogebieten erklärt. Tagungsteilnehmer aus diesen Gebieten fielen unter das in Sachsen herrschende Beherbergungsverbot. 

Letztlich konnten  15 Landesverantwortliche in die Sportschule Egidius Braun anreisen. Für die anderen acht Teilnehmenden wurde eine Videoübertragung organisiert. Die Technik dafür stellte das Organisationskomitee Deutsches Turnfest (OK) zur Verfügung. Dadurch gelang es die Tagung dual durchzuführen: in Präsenz in der Sportschule und per Video an den Bildschirmen zuhause. 

Wahlen zum Technischen Komitee

Zwei wichtige Personalentscheidungen wurden in Leipzig getroffen. Thomas Ratzek wurde zum neuen Bundesdirigenten gewählt. Er ist vielen Musikern als Dirigent des Sinfonischen Blasorchesters Wehdel in Niedersachsen bekannt. Hauptberuflich ist er Trompeter bei den Bremer Philharmonikern. Annika Junker wurde zum TK-Mitglied für Kommunikation gewählt. Sie hatte das Amt bereits seit Anfang des Jahres kommissarisch übernommen und den Bereich elektronische Medien aufgebaut. Mit diesen neuen Fachleuten wird das Technische Komitee in der Zukunft seine Arbeit erfolgreich ausbauen können.


Turner-Musik-Akademie

Seminar Probenpädagogik beim Bundeslehrgang Spielleutemusik

Altgandersheim. Beim DTB-Bundeslehrgang Spielleute trafen sich in diesem Jahr vom 1. bis 4. Oktober 2020 rund 20 Musikerinnen und Musiker aus ganz Deutschland, um neue Literatur für Flötenorchester und Spielmannszüge kennenzulernen. Die Organisatoren waren froh, den Lehrgang trotz der widrigen Umstände stattfinden lassen zu können. Im Hinblick auf die geltenden Hygiene- und Abstandsregeln wurde der große Probensaal der Turner-Musik-Akademie in Altgandersheim auch mit dieser im Verhältnis recht kleinen Teilnehmerzahl gut gefüllt. Die Besetzung war ausgeglichen, sodass sich schnell eine angenehme Probenatmosphäre einstellte.

Als Dozenten waren in diesem Jahr Dirk Mattes (Frankfurt, www.dirkmattes.com), Patrik Wirth (Essen, www.musica-piccola.de) und Florian Schulte (Oldenburg, www.florian-schulte.com) eingeladen, den Musikerinnen und Musikern eine große Bandbreite an neuen Werken zu präsentieren. Neben dem reinen „Notensurfen“, also dem schnellen Durchspielen von Werken verschiedener Art, was gute Fähigkeiten im Blattspiel voraussetzt, sollten mit hilfreichen Tipps und Anmerkungen sowie möglichen Methoden zum Proben komplexer Passagen weitere Schwerpunkte gesetzt werden. Außerdem bot ein Abendworkshop mit Dirk Mattes einigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Möglichkeit, grundlegende Aspekte der Orchesterleitung kennenzulernen und sich ein Bild von der Rolle der Dirigentin oder des Dirigenten zu machen.

Teilnehmerinnen und Teilnehmer, die den Lehrgang zur Verlängerung ihrer C-Lizenz nutzen wollten, nahmen zusätzlich an einem Vortrag von Dirigent und Musikpädagoge Tobias Haussig (www.blaeserphilharmonie-aachen.de) teil, der ein parallel stattfindendes Seminar zum Thema Probenpädagogik und -methodik anbot. Die kleine Teilnehmerzahl in diesem Seminar bot den Dirigenten die Möglichkeit des intensiven Austauschs zu verschiedensten Aspekten der Pädagogik im Bereich Orchesterleitung. So wurde über verschiedene Dirigentenpersönlichkeiten, Kommunikation im Orchester, Rahmenbedingungen einer Orchestergründung, Hierarchien, Motivation, Kooperation und vieles mehr gesprochen.

Das Seminar wurde zum ersten Mal in dieser Form angeboten und diente auch dazu, Inhalte und Planungsideen zu testen und zu festigen bzw. durch konstruktives Feedback zu verbessern. Im kommenden Jahr ist eine Wiederholung geplant, zu der Dirigentinnen und Dirigenten von Ensembles jeder Besetzungsform eingeladen sind.


Festzug Deutsches Turnfest Berlin 2017

Deutsches Musikfest

Spielleuteorchester des TV Michelbach bestes DTB-Orchester

Osnabrück. Der Wanderpokal für das "Beste DTB-Orchester" geht an das Spielleuteorchester des TV 1901 Michelbach e.V.. Mit 93 Punkten erhielten die Spielleute aus Unterfranken für ihre Konzertwertung beim Deutschen Musikfest in Osnabrück die höchste Punktzahl im Vergleich zu allen anderen DTB-Orchestern. Der neu gestiftete Wanderpokal des Deutschen Turner-Bundes wird jeweils bei Deutschen Meisterschaften und DTB-Meisterschaften neu vergeben. Das Deutsche Turnfest 2021 in Leipzig ist die nächste Möglichkeit für die Turnermusiker diesen Pokal zu erringen.


Deutsches Musikfest

Turnermusiker erringen zwei Deutsche Meistertitel

Osnabrück. Beim Deutschen Musikfest vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 landeten gleich drei Turnerspielmannszüge auf den ersten Plätzen. In der Marschmusikwertung Liga 1 errang der SG Mittenwalde Spielmannszug 1926 e.V. aus Brandenburg den Titel Deutscher Meister, in der Marschmusikwertung Liga 2 holte der Spielmannszug Sachsensiedlung 1964 e.V. aus Mühlhausen in Thüringen den Sieg und bei der Konzertwertung für gemischte Besetzung wurde das Spielleuteorchester des TV 1901 Michelbach e.V. aus Bayern Deutscher Meister. Bei den Wettbewerben im Bereich Marsch und Show müssen die Orchester auf dem Rasen eines Stadions einen vorgebenen Parcours absolvieren. Neben der Musik sind exakte Schwenkungen, gleichmäßiger Antritt und einheitliche Bewegungen Kriterien bei diesem Wettbewerb. Insgesamt starteten 9 DTB-Orchester bei den Wettbewerben. Weitere drei Orchester nahmen am Wertungsspiel teil, bei dem es auschließlich um die Konzertwertung geht. Und zwei Vereine wirkten bei den Platzkonzerten und beim Festumzug mit. "Alle teilnehmenden Turnerorchester haben gute Leistungen gezeigt", freut sich Holger Scheel, Vorsitzender des Technischen Komitees Musik und Spielmannswesen im Deutschen Turner-Bund, über den Erfolg der Turnermusiker. 

Die Turnermusiker trafen sich am Samstag abend nach den Anstrengungen bei den Wettbewerben zum Feiern. Das Blasorchester des TV Runkel aus Hessen spielte Stimmungsmusik und viele Turnermusiker kamen und feierten bis Mitternacht. Viele neue Freundschaften knüpften die Teilnehmenden bei dieser Gelegenheit. Zum Abschluß des Deutschen Musikfestes stellten sich bei der "Stunde der Turnermusik" zwei Orchester vor: Der SG Mittenwalde Spielmannszug 1926 e.V. und die Spielgemeinschaft aus den Blasorchestern des TV 1848 Gimbsheim zusammen mit den Musikfreunden Zornheim. 

 


Deutsches Musikfest

Wertungsmusizieren auf hohem Niveau

Osnabrück. Im Gegensatz zu den Meisterschaften haben Wertungsspiele keinen Wettbewerbscharakter. Hier werden im Anschluß an die Darbietungen der Orchester Kritikgespräche mit den Dirigenten geführt, um auf diese Weise Hilfestellung für eine Optimierung des Klangkörpers zu geben. Auch Turnermusiker beteiligten sich an den Wertungsspielen. Der Spielmannszug des MTV Stederdorf von 1893 e.V. aus Niedersachsen beeindruckte die Wertungsrichter mit seiner Leistung. Die Blasorchester des MSG Peine aus Niedersachsen und Lemberg aus der Pfalz nahmen ebenfalls am Wertungsspiel teil.

Blasorchester Lemberg /Pfalz e.V.           Kategorie 3  

Bright Sunny Days / Andrew Boysen

Cassiopeia / Carlos Marquez

Mit sehr gutem Erfolg teilgenommen

Spielmannszug MTV Stederdorf von 1893 e.V.        Kategorie 3    

Canon Flutes & Percussion Rock / Pachelbel Arr. Rob Baalfort

Limerick Dances / Tobias Lempfer              

Mit hervorragendem Erfolg teilgenommen

Stadtorchester Peine - Musik- und Sportgemeinschaft von 1992 e.V.                Kategorie 4  

About Reynard the Fox / Kevin Houben

Devil´s Tower / Thomas Doss                

Mit hervorragendem Erfolg teilgenommen

 

 


Osnabrück. Der frischgebackene Deutsche Meister Spielmannszug der SG Mittenwalde 1926 trat bei der "Stunde der Turnermusik" auf. In der Marschwertung Liga 1 errang der Verein bei den Deutschen Spielleutemeisterschaften Platz 1.
Osnabrück. Der DTB präsentierte sich bei der "Stunde der Turnermusik". Die Spielgemeinschaft der Blasorchester TV 1848 Gimbsheim und der Musikfreunde Zornheim aus Rheinhessen beim Platzkonzert.
Osnabrück. Nach den Wettbewerben wurde gefeiert: Auf der Tumu-Fete ging es hoch her, die Stimmung war spitze und es wurde gesungen. Turnermusiker sind textsicher. "Das Blasorchester des TV Runkel aus Hessen ist die beste Stimmungskapelle des Musikfestes", freute sich Holger Scheel vom DTB.

Deutsches Musikfest

Drumbattle - ein neuer Wettbewerb begeistert die Zuschauer

Die Sieger standen sofort fest: Erster Deutscher Meister beim Drum Battle wurde "Spirit 52 Showband Rastede", Zweiter wurde das "Red Icefield Drum Corps Langenberg". Auch die Turnermusiker schickten zwei Teams ins Rennen. Die "SpeedstiXX" vom SV Gernrode wurden Dritter und die "Beats 26" von der SG Mittenwalde Vierter. Den Zuschauern gefiel der direkte Vergleich der Trommlergruppen und sie feuerten die Teams beim Wettstreit an. Es stehen sich immer zwei Trommlergruppen gegenüber und es kommt jeweils nur ein Team weiter. Die Wertung wird von den Kampfrichtern sofort nach den Darbietungen angezeigt, in dem sie die Hand eines Teammitglieds hoch heben, ähnlich wie beim Boxen. 


Zum Bundeslehrgang Spielleute trafen sich in der Turner-Musik-Akademie im Oktober 2019 wieder viele interessierte Musiker. Unter der Leitung von Florian Schulte und den Dozenten Dirk Mattes und Patrick Wirth wurde neue Spielleuteliteratur eingespielt.
Gründungsversammlung des Bundesmusikverbandes Chor & Orchester in Gotha

Bundesmusikverband Chor & Orchester

Neuer Dachverband Amateurmusik gegründet

BDC und BDO haben sich zusammengeschlossen und bilden nun einen großen Dachverband der Amateurmusik in Deutschland. In dem neuen „Bundesmusikverband Chor & Orchester e.V“. haben Politik und Kulturinstitutionen einen zentralen Ansprechpartner für die Themen des Amateurmusizierens.

Gotha. Die Bundesvereinigung Deutscher Chorverbände (BDC) und die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände (BDO) haben sich nach einer mehrjährigen Phase enger Kooperation nun zu einem großen Dachverband der Amateurmusik zusammengeschlossen. Seine Mitglieder sind insgesamt 20 sehr unterschiedliche Bundesfachverbände des vokalen und instrumentalen Musizierens, darunter so große Verbände wie der Deutsche Chorverband (DCV) oder die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV). Insgesamt vertritt der neue Bundesmusikverband Chor & Orchester gut 3 Mio. Aktive in 100.000 Ensembles in Deutschland. Auch der Deutsche Turner-Bund ist mit seinem Fachgebiet Musik und Spielmannswesen Mitglied im Bundesmusikverband. Walter Wich-Herrlein, stellvertretender Vorsitzender des Technischen Komitees Musik und Spielmannswesen, vertrat den DTB bei der Gründungsversammlung in Gotha.

Mit Benjamin Strasser MdB wurde in der Gründungsversammlung am 29. März 2019 in Gotha ein Vertreter der jungen Generation zum Präsidenten gewählt. Der 32-jährige Jurist und Innenpolitiker singt selbst im Kirchenchor seiner Heimatgemeinde Berg (Kreis Ravensburg) mit und spielt Violine. Strasser stellt das Gemeinsame von „Chor“ und „Orchester“ in den Vordergrund: „Ich möchte die vielen Millionen Menschen in Deutschland, die in ihrer Freizeit Musik machen, im Bewusstsein von Politik und Öffentlichkeit sichtbar machen und stärken. Die Amateurmusikerinnen und Amateurmusiker sind in kultureller ebenso wie in sozialer Hinsicht ein unverzichtbarer Baustein unserer Gesellschaft. Das gilt für Chöre, Orchester und Musikvereine gleichermaßen.“

Vizepräsidenten des neuen Verbandes sind KMD Christian Finke (Chorverband der Evangelischen Kirche in Deutschland, CEK) und Heiko Schulze (BDMV). Die vormaligen Geschäftsstellen von BDO und BDC in Trossingen und Berlin führt der Bundesmusikverband weiter. An beiden Standorten sind insgesamt neun hauptamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit der Interessenvertretung der Amateurmusik nach außen und der Vernetzung der Mitgliedsverbände untereinander beschäftigt. Außerdem steht der Bundesmusikverband hinter Veranstaltungen wie den Tagen der Chor- und Orchestermusik, dem Deutschen Musiktreffen 60plus, dem Bundeswettbewerb Auswahlorchester oder dem Internationalen Kammerchor-Wettbewerb Marktoberdorf, er führt das Antragsverfahren der Zelter-Plaketten und der Pro-Musica-Plaketten durch und ist Programmpartner bei „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“.

 

WAMSB Weltmeisterschaft 2019

Calgary begeisterte Turnermusiker

Die Weltmeisterschaft der „World Association of Marching Show Bands“ (WAMSB) fand dieses Jahr vom 4. bis 8. Juli in Calgary (Kanada) statt. WAMSB-Präsident Robert Eklund betonte in der Eröffnungsveranstaltung, dass das Niveau der WM seit Jahren kontinuierlich steigt und er sich sicher ist, dass es auch dieses Jahr so sein wird. Vor Teilnehmern aus Mexico, Taiwan, Polen, Deutschland, den Niederlanden und aus dem Gastgeberland Kanada eröffnete er in einer unkonventionellen Zeremonie die Veranstaltung.

Die Weltmeisterschaft fand in Calgary in unmittelbarer Nähe zur Stampede auf dem Festivalgelände im Saddledome statt. Die „Calgary Stampede“ findet jedes Jahr Anfang Juli statt und ist nach eigenem Bekunden das „größte Outdoor-Festival der Welt“. Rund 1,5 Millionen Besucher kommen jedes Jahr in die größte Stadt der kanadischen Provinz Alberta. Sie wird am ersten Freitag im Juli traditionell mit einer Parade eröffnet. Der Umzug ist rund 4 km lang mit rund 4.000 Teilnehmern und mehr als 1.000 Pferden. Im Zug liefen alle WM-Teilnehmer mit. Traditionell führte die Calgary Stampede Show Band die Parade an. Für alle am Marschwettbewerb teilnehmenden Bands gab es gleich die erste Prüfung. Auf rund 150 m bewertete die Jury die Genauigkeit und Ausstrahlung der Band.  Anschließend ging es unter Applaus der am Straßenrand stehenden Gäste weiter auf den 4 km langen Kurs.  Die Kanadier sind generell sehr gastfreundlich und stolz auf ihre Nation. Die kanadische Fahne ist dort überall gegenwärtig. Im Zug marschierten die kanadische Armee, die „Mounties“ und die Feuerwehr mit. Als diese vorbeimarschierten, standen alle vor Respekt auf. Auch Besucher anderer Länder, die auf Grund mitgebrachter Fahnen als Ausländer erkannt wurden, wurden freundlich begrüßt.

Am Freitagnachmittag fand vor dem Saddledome das Drumbattle statt. Gewinner des Drumbattles wurde die Calgary Stampede Show Band. Den zweiten Platz belegte die Calgary Stetson Band vor dem Fanfarenzug Greiz aus Thüringen. 

An den nächsten zwei Tagen fanden die Vorausscheidungen für die Showwertungen statt. Alle deutschen Teilnehmer schafften den Sprung ins Finale.  Am Sonntag fand außerdem noch die Marschwertung im Saddledome statt. Den ersten Platz belegte der Fanfarenzug des KSC Strausberg vor dem Fanfarenzug Dresden. Den dritten Platz belegte der Spielmannszug aus Hettstedt (Sachsen-Anhalt).

Mit Spannung wurde nun der Montagabend erwartet. Die Showwertung stand auf dem Programm  als Höhepunkt und Abschluss der WM. Viele der anwesenden Band waren nur dafür nach Calgary gekommen.  In mehreren Stunden zeigten alle Bands ihr Können. Besonders  überzeugen konnte die Calgary Stampede Show Band, die verdientermaßen Weltmeister wurden. Im Rahmen der Siegerehrung wurde Nadja Tschök  vom Fanfarenzug Dresden als bester Drum Major 2019 (Stabführer) ausgezeichnet vor Robin Vogel vom Fanfarenzug Greiz.

Ergebnisse der DTB-Teilnehmer:

Hettstedter Spielmannszug Blau-Weiß 1919 e.V. = 3. bei der Marschparade und 8. im Showfinale

Fanfarenzug Greiz e.V.                                           = 4. bei der Marschparade, 10. im Showfinale und 3.  beim Drum Battle

Ostseefanfaren des KJFZ Sellin e.V.                      = 6. bei der Marschparade


Buchvorstellung

Leidenschaft fürs Leben

Zapfenstreich für Leo Ertel

Berlin. Ostdeutsche Spielleute schrieben Geschichte. Vor 1990 und auch danach. Leo Ertel hat sie notiert, Dokumente beigebracht und Zeitzeugen gebeten, sich ebenfalls zu erinnern. Von 1970 bis 1999 leitete er den Fanfarenzug Potsdam, einen der erfolgreichsten Klangkörper seiner Art in Deutschland. Mit ihm wurde Ertel elf Mal Meister der DDR und drei Mal Weltmeister. Sechs Mal gewann der Potsdamer Fanfarenzug unter seiner Stabführung den Europa-Pokal, 1991 wurde Leo Ertel mit dem Europäischen Dirigenten-Preis ausgezeichnet. Er wollte über die Spielleute unterm Dach des DTSB berichten und wie diese in die deutsche Einheit kamen. Schließlich hatte der Potsdamer Fanfarenzug als erster Verein aus dem Osten auf internationaler Bühne für Furore gesorgt. Doch bevor Leo Ertel das Manuskript fertiggestellt hatte, verstarb er Ende 2016 völlig überraschend. Seine langjährigen Freunde und Weggefährten Bernd Schenke und Dieter Frackowiak schlossen seine Arbeit ab. Es ist Leo Ertels Vermächtnis. Dieser hat, wie die Kondolenzen aus aller Welt zeigten, sich um die Spielleutebewegung in Deutschland verdient gemacht.

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Dieter Frackowiak

Dieter Frackowiak, Jahrgang 1939, Lokomotivschlosser, Ingenieurökonom, Berufssoldat, zuletzt Abteilungsleiter im Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR. Ehrenamtlich tätig für die Spielleute des DTSB der DDR von 1975 bis 1990, Mitglied des Bundesausschusses Musik und Spielmannswesen des DTB e. V. von 1990 bis 1996, Landesfachwart Musik und Spielmannswesen im Märkischen Turnerbund e. V. von 1996 bis 2003, Koordinator Spielleute beim Präsidium des Landesmusikrates Brandenburg e. V. seit 1997.

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Bernd Schenke

Bernd Schenke, Jahrgang 1939, Elektromaschinenbauer, Diplom¬journalist, Diplomsportleher und Diplomaußenwirtschaftler. Sektorenleiter Spielleute beim Bundesvorstand des DTSB der DDR von 1968 bis 1976. Direktor der Kammer für Außenhandel der DDR, Vizepräsident des Musik- und Spielleuteverbandes des DTSB der DDR 1990; Pressesprecher/Chefredakteur der Industrie- und Handelskammer Potsdam von 1989 bis 2004; Vizepräsident des Märkischen Turnerbundes Brandenburg e. V. seit 1990.

Verlag am Park Berlin, 130 Seiten, 12,5 x 21 cm, brosch. mit Fotos


Förderprogramm Musik für alle

Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände möchte Kindern und Jugendlichen den Zugang zu kultureller Bildung ermöglichen, indem diese mit dem Erlernen eines Instrumentes oder durch das gemeinsame Singen die Freude am Musizieren entdecken. Dafür stehen bis 2022 fünf Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. „Musik für alle!“ ist Teil des umfassenden Programms „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundesbildungsministeriums.

Förderfähig sind neue musikalische Projekte, die in lokalen Bündnissen von mindestens drei Akteuren durchgeführt werden. Zu einem solchen Bündnis schließen sich beispielsweise ein Orchester, eine Kita und eine Kirchengemeinde zusammen, um bildungsbenachteiligten Kindern zwischen drei und 18 Jahren mit außerschulischen Angeboten Musik näherzubringen. Konkrete Maßnahmen reichen vom Kennenlernen verschiedener Instrumente über das Singen und Musizieren in der Gruppe bis hin zur Ferienfreizeit, in der die Kinder zum Beispiel ein Musical erarbeiten und aufführen.