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Willkommen beim Deutschen Turner-Bund

Mit Hilfe dieses Menüs können Sie sich im umfangreichen Themenspektrum der DTB-Website orientieren.

Workshop mit Alexandra Link

Zukunftsmusik

Wege und Möglichkeiten für Spielleute- und Blasorchester

Ein völlig neues Seminar wird am 10./11. Novermber 2018 an der TMA angeboten: Zukunftsmusik - Wege und Möglichkeiten für Spielleute- und Blasorchester heißt die interessante Veranstaltung, die von Referentin Alexandra Link vom Kulturservice Link professionell vermittelt wird. Workshopinhalte sind Zukunft der Spielleute- und Blasorchester - Mitglieder finden & binden und wie mit Kontinuität und Ausdauer die Mitgliederzahlen gesteigert werden können. Blasmusik mal anders - Attraktive und kreative Konzerte und Events entwickeln und Erfolg bringend bewerben. Online oder Offline? Wege zum effektiven und harmonischen Zusammenspiel von Website, Social Media, Presse und Werbematerial.

Dieser Workshop packt die bestehenden Probleme in den Orchestern an und findet individuelle Lösungswege. Außerdem zeigt dieser Workshop Wege und Möglichkeiten Mitglieder zu finden und zu binden und erklärt praktikable Grundzüge von Marketing und Öffentlichkeitsarbeit. Durchgeführt wird dieser Workshop von der Blasmusik-  und Marketingspezialistin Alexandra Link, bekannt als Organisatorin des 1. Internationalen Blasmusikkongresses 2018 in Neu-Ulm. Eine Mischung aus Vorträgen, Arbeitsgruppen und Diskussionsrunden sorgt für abwechslungsreiche Workshop-Tage und bietet den Teilnehmern eine Fülle an Informationen, Tipps, Anregungen und Ideen für die Arbeit in den Orchestern.

Der Workshop ist sowohl für Vorstände, Vorstandsmitglieder, Musiker, als auch für Dirigenten geeignet.

10./11. November 2018

Turner-Musik-Akademie Altgandersheim

180 Euro (Seminarkosten, Unterkunft und Verpflegung)


Anmeldung hier 
 

 

 

Internationales Blasmusikfestival 2018

Der Traum von Bad Orb

Bad Orb. Schirmherr Jacob de Haan ist begeistert von der Stimmung beim Internationalen Blasmusikfestival der Jugend Europas. „Spielt zusammen und spielt mit Herz“, ruft der Schirmherr den 1300 Musikerinnen und Musikern zu, die sich auf dem Salinenplatz zum Großkonzert versammelt haben. Und schon erklingt „Cornfieldrock“ unter dem Dirigat von Jacob de Haan, eine eigene Komposition des Schirmherrn. 

Anfang September sind zur 15. Ausgabe des Festivals 33 Orchester aus elf Nationen angereist. Drei Tage dreht sich in der Kurstadt im hessischen Spessart alles um Musik. Mit dem Abend der Nationen beginnt die Veranstaltung: Sechs Stunden nonstop Musik im Festzelt. Ein Orchester nach dem anderen marschiert auf die Bühne, bekommt die Nationalhymne gespielt, trägt ein Musikstück vor und schon geht es unter den Klängen des Festivalorchesters wieder hinaus. Das ganze wiederholt sich 33 Mal. Aber das Festzelt bleibt bis Mitternacht voll, die Stimmung ist gut, niemand verlässt die Veranstaltung vorzeitig. 

Am nächsten Tag erklingt in der ganzen Stadt Musik, wenn alle Orchester auf einer Konzertmeile Platzkonzerte geben. Auf dem Molkenberg, dem Hausberg von Bad Orb, wird die Bergandacht mit 400 Musikern zelebriert. Das Festival endet am letzten Tag mit dem Großkonzert und der anschließenden Musikparade aller Orchester durch die Innenstadt. Vorneweg laufen der Initiator des Festes Elmar Egold und Jacob de Haan. Bei der Verabschiedung ruft er: „Das ist traumhaft hier in Bad Orb“, kein Traum sondern Wirklichkeit!“. 


Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände

Deutsches Musikfest Osnabrück 2019

Deutsche Spielleutemeisterschaften

Vom 30. Mai bis 2. Juni 2019 ist die Friedensstadt Osnabrück Ausrichter des Deutschen Musikfests. Eingeladen sind alle Spielmanns-, Fanfaren-, Musikzüge, Blas- und Schalmeienorchester. Der Veranstalter, die Bundesvereinigung Deutscher Musikverbände (BDMV), organisiert unter dem Motto „Klang – Vielfalt – Leben“ während der vier Tage ein abwechslungsreiches Programm. Darunter auch Wertungsspiele für alle Besetzungsformen. Daneben wird im Spielmannswesen die Deutsche Meisterschaft ausgetragen. Spielgemeinschaften, die an der Deutschen Meisterschaft teilnehmen möchten, müssen sich dafür vorher bei einem Wertungsspielen qualifizieren. Unverbindliche Voranmeldungen sind ab dem 1. April 2018 möglich.


Hessische Turnermusiker in Bad Orb

Hessischer Turnverband

Landeslehrgang in Bad Orb

Bad Orb. In aller Frühe und bei eisiger Kälte zog es am Samstag, den 3. März 2018, knapp 70 Musiker aus 15 verschiedenen Vereinen nach Bad Orb im Spessart. Anlässlich seines 150. Jubiläums lud der Turnverein zum musikalischen Landeslehrgang ein und erklärte sich gerne bereit, Ausrichter für den 67. Lehrgang zu sein. Ab neun Uhr am Morgen setzten sich die Musiker in vier verschiedenen Registern zusammen und probten an Stücken unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade und Genres. So waren neben der sinfonischen Blasmusik auch eine Polka und zwei Märsche dabei. Das Programm war sehr abwechslungsreich und alle Musikerinnen und Musiker kamen voll auf ihre Kosten. Gegen Mittag aßen alle gemeinsam und anschließend ging es in einer Gesamtprobe zur Sache.

Proben mit vier Dirigenten

Die vorher geprobten Stücke wurden nun unter den vier Dirigenten Michael Breitwieser (TSG Braunshardt), Laura Freimuth und Nico Leikam (beide TV Würges) und Mathias Müller (TG Camberg) zusammengeführt und im Detail vertieft. Von Filmmusik von John Williams über Werke mit den Themen Israel und Irland gab es eben auch Traditionelles, wie den Konzertmarsch „Mit vollen Segeln“, einzustudieren. Am Abend feierte man dann bis spät in die Nacht hinein und pflegte Kontakte und alte Freundschaften bei einem kühlen Getränk oder einem leckeren Cocktail. Vor dem Feiern bekam man noch die Gelegenheit Bad Orbs Altstadt kennenzulernen und an einer Nachwächterführung teilzunehmen. Diesem Angebot kamen sehr viele Teilnehmer nach und so wanderte man im Dunkeln und höchst interessiert durch Bad Orbs enge Gassen und über die schönen Plätze.

Werkstattkonzert

Der nächste Morgen war von weiterer, intensiver Probenarbeit geprägt, bevor man nach dem Mittagessen ein kleines „Werkstattkonzert“ für interessierte Zuhörer gab. Die Gäste zeigten sich begeistert von der schönen Musik und spendierten kräftig Applaus. Unser Dank geht an dieser Stelle besonders an den Ausrichter und an die Musiker von Bad Orb, die uns sehr gastfreundlich empfangen haben. Außerdem bedanken wir uns bei der immer sehr geschätzten bürokratischen Organisation von Iris Schmidt, die stets gut gelaunt und mit ihrer großen Erfahrung die musikalischen Lehrgänge des HTV begleitet. Wir freuen uns auf nächstes Jahr und rufen die Vereine in Hessen dazu auf, sich bei Mathias Müller zu melden, falls sie Interesse daran haben, im kommenden Jahr Ausrichter des nächsten Landeslehrgangs zu sein. Es ist immer ein schönes und konstruktives Wochenende. 

Technisches Komitee Musik und Spielmannswesen

Turnermusiker mit neuer Führung

Bei den Turnermusikern übernimmt Holger Scheel künftig die Stabführung. Auf der Bundestagung Musik und Spielmannswesen in Altgandersheim wurde er im März zum Vorsitzenden gewählt. Zusammen mit Walter Wich-Herrlein (Organisation und Projekte), Nico Leikam (Musikalische Aufgaben) und René Kramer (Jugend) will das neue Technische Komitee für frischen Wind auf Bundesebene sorgen. Das Zusammenwachsen der Turnermusiker aus Ost und West ist eines der Ziele von Holger Scheel. Der Wiederaufbau des Fachgebietes, es gibt zur Zeit mindestens fünf Landesturnverbände ohne Ansprechpartner für die Musiker, soll innerhalb von zwei Jahren von Erfolg gekrönt sein. Viel Erfahrung bringt Walter Wich-Herrlein durch seine bisherige Tätigkeit als Landesfachwart in Bayern in das Technische Komitee mit. Mit dem Diplom-Musikpädagogen Nico Leikam ist erstmals ein studierter Musiker im Technischen Komitee für die musikalische Arbeit verantwortlich. Er möchte in Zusammenarbeit mit der Turner-Musik-Akademie neue Aus- und Fortbildungsangebote konzipieren. Auch die Jugendarbeit des Fachgebietes soll aufgebaut werden, denn seit langer Zeit gibt es mit René Kramer endlich einen Verantwortlichen für Jugend. Das neue Team will sich zum Dienstleister für die Vereine und Orchester entwickeln.


Buchvorstellung

Leidenschaft fürs Leben

Zapfenstreich für Leo Ertel

Berlin. Ostdeutsche Spielleute schrieben Geschichte. Vor 1990 und auch danach. Leo Ertel hat sie notiert, Dokumente beigebracht und Zeitzeugen gebeten, sich ebenfalls zu erinnern. Von 1970 bis 1999 leitete er den Fanfarenzug Potsdam, einen der erfolgreichsten Klangkörper seiner Art in Deutschland. Mit ihm wurde Ertel elf Mal Meister der DDR und drei Mal Weltmeister. Sechs Mal gewann der Potsdamer Fanfarenzug unter seiner Stabführung den Europa-Pokal, 1991 wurde Leo Ertel mit dem Europäischen Dirigenten-Preis ausgezeichnet. Er wollte über die Spielleute unterm Dach des DTSB berichten und wie diese in die deutsche Einheit kamen. Schließlich hatte der Potsdamer Fanfarenzug als erster Verein aus dem Osten auf internationaler Bühne für Furore gesorgt. Doch bevor Leo Ertel das Manuskript fertiggestellt hatte, verstarb er Ende 2016 völlig überraschend. Seine langjährigen Freunde und Weggefährten Bernd Schenke und Dieter Frackowiak schlossen seine Arbeit ab. Es ist Leo Ertels Vermächtnis. Dieser hat, wie die Kondolenzen aus aller Welt zeigten, sich um die Spielleutebewegung in Deutschland verdient gemacht.

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Dieter Frackowiak

Dieter Frackowiak, Jahrgang 1939, Lokomotivschlosser, Ingenieurökonom, Berufssoldat, zuletzt Abteilungsleiter im Ministerium für Nationale Verteidigung der DDR. Ehrenamtlich tätig für die Spielleute des DTSB der DDR von 1975 bis 1990, Mitglied des Bundesausschusses Musik und Spielmannswesen des DTB e. V. von 1990 bis 1996, Landesfachwart Musik und Spielmannswesen im Märkischen Turnerbund e. V. von 1996 bis 2003, Koordinator Spielleute beim Präsidium des Landesmusikrates Brandenburg e. V. seit 1997.

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Bernd Schenke

Bernd Schenke, Jahrgang 1939, Elektromaschinenbauer, Diplom¬journalist, Diplomsportleher und Diplomaußenwirtschaftler. Sektorenleiter Spielleute beim Bundesvorstand des DTSB der DDR von 1968 bis 1976. Direktor der Kammer für Außenhandel der DDR, Vizepräsident des Musik- und Spielleuteverbandes des DTSB der DDR 1990; Pressesprecher/Chefredakteur der Industrie- und Handelskammer Potsdam von 1989 bis 2004; Vizepräsident des Märkischen Turnerbundes Brandenburg e. V. seit 1990.

Verlag am Park Berlin, 130 Seiten, 12,5 x 21 cm, brosch. mit Fotos


Turner-Musik-Akademie mit neuer Leitung

Altgandersheim. Albert Bohnsack hat seine Tätigkeit als Leiter der Turner-Musik-Akademie (TMA) nach Jahrzehnten erfolgreicher Arbeit mit dem Ende des Jahres 2017 beendet. Er wird der TMA aber weiterhin für Lehrgangsmaßnahmen als Dozent zur Verfügung stehen. Die Schlüsselübergabe an seinen Nachfolger, Pieter Sikkema, erfolgte auf Albert Bohnsacks Wunsch in kleinem Rahmen am 15.12.2017.

Pieter Sikkema - Teilnehmern an Maßnahmen des Landes-Feuerwehr-Verbandes Niedersachsen (LFV) bestens bekannt - hat sich bereits seit Mitte vergangenen Jahres gemeinsam mit Albert Bohnsack um die weitere Lehrgangsplanung gekümmert und die Leitung der TMA im Januar 2018 übernommen.

Seine erfolgreiche Arbeit als Dozent und Organisator von Lehrgängen des LFV Niedersachsen, besonders was Basisarbeit betrifft, befähigt ihn in besonderem Maße, der TMA neue Impulse zu geben. (tma)


Teilnehmer des Übungsleiterlehrgangs vor der Schierker Baude

LTV Sachsen-Anhalt

Übungsleiterfortbildung 2018 in Schierke

Schierke/Oberharz. Traditionell im März trafen sich auch in diesem Jahr vom 16.03. – 18.03.2018 wieder 50 Übungsleiter des Technischen Komitees Spielleute des Landesturnverbandes Sachsen-Anhalt in der Bildungsstätte der Sportjugend Sachsen-Anhalt, „Schierker Baude“, zu einer Aus- und Fortbildung. Probleme bei der Anreise bereiteten starke Schneefälle, besonders in der Ortslage Schierke. Unmittelbar vor der Schierker Baude „Am Barenberg“, ging für viele nichts mehr. Teilweise mussten die Instrumente und Koffer mit dem Schlitten zur Unterkunft gezogen werden. Hilfe kam dann unverhofft vom Winterdienst, der mehreren Pkw bei der „Berganfahrt“ half.

Die Teilnehmer kamen in diesem Jahr aus den Vereinen Aschersleben, Bernburg, Falkenstein/Harz, Großörner, Hasselfelde, Hettstedt, Neuwerk, Roßlau und Ziegelrode. 

Die Lehrgangsleitung hatte der Musikwart des TK, Andreas Werner, der sich auf ein qualifiziertes Dozententeam stützen konnte. Zuerst sei genannt der „Mentor der Spielleutebewegung in Ostdeutschland“, Gerhard Müller, Halle (Saale), mit dabei Ralf Frieboes, musikalischer Leiter des Spielmannszuges Bernburg, Registerführer Sopranflöte im Bundesorchester des DTB, Stefan Winter, musikalischer Leiter des Spielmannszuges Perleberg, ehemaliger Musiker des Stabsmusikkorps in Berlin mit besonderen Qualifikationen im Rhythmusbereich und Dirigat, und Torsten Förster, absolvierte ein Musikstudium als Trompeter bei Prof. Peter-Michael Krämer, freiberuflicher Musiker aus Leipzig. Die vermittelten Lehrgangsthemen waren breit gefächert und sehr praxisbezogen, so dass alle Teilnehmer viel für ihre Arbeit in den Heimatvereinen lernen konnten. Die Notentheorie wurde immer anhand konkreter Musikstücke vermittelt und bei der Signalhornausbildung waren viele Teilnehmer bis „zum Anschlag“ gefordert. Mit den Teilnehmern wurde auch die aktuelle Pflichtmusik für die Umsetzung in den Vereinen vertieft. Allen Dozenten möchten wir herzlich danken für ihre gute Wissensvermittlung in diesem Lehrgang.

Bedanken möchten wir uns auch beim Vorsitzenden des  Spielmannszuges Hasselfelde, Rainer Fessel, und dem künstlerischen Leiter des Spielmannszuges Hettstedt, Mathias Kaczmarek, für ihre Ausführungen und Anregungen zur Zukunft unseres Wertungssystem bei den jährlichen Meisterschaften des Technischen Komitees Spielleute in Sachsen-Anhalt.

Es wurde aber nicht nur gelehrt und gelernt, denn auch das gesellige Beisammensein und Erfahrungsaustausch am Abend kamen nicht zur kurz.

 Insgesamt war auch der Lehrgang 2018 wieder eine runde Sache und wir möchten uns beim Team der Schierker Baude bedanken, die wieder optimale Voraussetzungen für uns schufen. 

Förderprogramm Musik für alle

Die Bundesvereinigung Deutscher Orchesterverbände möchte Kindern und Jugendlichen den Zugang zu kultureller Bildung ermöglichen, indem diese mit dem Erlernen eines Instrumentes oder durch das gemeinsame Singen die Freude am Musizieren entdecken. Dafür stehen bis 2022 fünf Millionen Euro Fördermittel zur Verfügung. „Musik für alle!“ ist Teil des umfassenden Programms „Kultur macht stark – Bündnisse für Bildung“ des Bundesbildungsministeriums.

Förderfähig sind neue musikalische Projekte, die in lokalen Bündnissen von mindestens drei Akteuren durchgeführt werden. Zu einem solchen Bündnis schließen sich beispielsweise ein Orchester, eine Kita und eine Kirchengemeinde zusammen, um bildungsbenachteiligten Kindern zwischen drei und 18 Jahren mit außerschulischen Angeboten Musik näherzubringen. Konkrete Maßnahmen reichen vom Kennenlernen verschiedener Instrumente über das Singen und Musizieren in der Gruppe bis hin zur Ferienfreizeit, in der die Kinder zum Beispiel ein Musical erarbeiten und aufführen.